Rumtreiber

Jetzt sind wir schon zwei Monate mit dem Wohnmobil unterwegs. Zwei Monate voller neuer Erlebnisse und Eindrücke, wir haben dabei neue und alte Orte besucht. Es ging von Berlin über Okriftel und Salzburg nach Kroatien (Krk), wo wir zwei Wochen an der Adria verbracht haben. In einem großen Bogen machten wir dann einen kleinen Abstecher nach Venedig (Mückenplage in Punta Sabbione). Dann ging es straight nach Norden über den Reschenpass zum Bodensee, Freunde besuchen und den Tag der deutschen Einheit in Überlingen verbringen.

Zu meinem 50sten Klassentreffen in Nordhessen fahren wir in einem Bogen über Kehl und Koblenz nach Besse und ich besuche am Abend meine „alten“ Klassenkamerad:innen. Zum Ausklang dieses Abstechers machen wir in der Kasseler Aue halt, bevor wir endlich nach Süden aufbrechen. Beim Besuch – und einer „zahnbedingten“ längeren Wochenendpause – bei Kind und Enkelkindern in Okriftel laden wir die spanische Gasflasche ein und dann geht es endlich los. Nach einem Stopp in Freiburg ziehen wir quer durch Frankreich in Richtung Spanien. Unterwegs lernen wir die Tücken eines Streiks der französischen Raffinerien kennen und bangen kurzfristig um Dieselnachschub. Geht aber am Ende alles gut.

Nach einer Verschnaufpause in Marseillan Plage erreichen wir Mitte Oktober unser erstes Ziel in Spanien: Peñíscola und richten uns für 14 Tage häuslich ein. Das Wetter ist fantastisch und der – sehr frische – Pool lädt mich täglich zum Baden ein. Ansonsten gehen wir viel spazieren, besuchen sogar ein spanisches Oktoberfest (Witzig) und genießen den Anfang unserer Überwinterung. Danach springen wir rund 200 km weiter und docken nach bisher rund 5500 km Gesamtstrecke in Calpe an. Hier waren wir im letzten Winter sechs Wochen, bleiben diesmal aber nur 14 Tage. Das einchecken auf dem gebuchten CP ist ein wenig tricky was unseren Platz angeht. Am Ende klappt zwar alles, macht aber irgendwie schlechte Laune. Schnell weg damit 😉

Trotzdem ist Calpe nach wie vor ein tolles Städtchen und lohnt einen Besuch, auch wenn aktuell wieder viel gebaut wird. Selbst unser Campingplatz wird fast halbiert, weil drei neue Appartementhäuser darauf gebaut werden sollen. Die Promenade lädt zum flanieren ein, der Strand zum chillen und baden und die vielen Bars und Restaurants laden zum ausprobieren der vielen Tapas, Cañas und Vinos ein. Die Sonne geht jeden Morgen um halb acht auf, daran wird sich auch die nächsten Wochen nichts ändern, und den Sonnenuntergang genießt man mit einem Sangria gegen 18 Uhr am Strand. So ist der Herbst und Winter in Spanien.

Die Rumtreiberei geht aber natürlich weiter, wer rastet, der rostet. Am Sonntag springen wir weiter die Küste hinunter bis nach Los Alcazares. Dort bleiben wir für eine Woche, bevor es wieder in einem größeren Hüpfer für eine weitere Woche nach Almeria geht. Von dort gibt es dann sicher auch wieder Updates der Rumtreiber auf ihrer Schlumpftour 2022.

Ich war gestern mit den Schlümpfen auf einer Tour durch Calpe, das Ergebnis könnt ihr hier in einer Bildergalerie sehen …

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