Wassereis

Ein Foto einer Landschaft, verfremdet im Stil von Josh Adamski

Wie vergänglich manche Dinge sind, zeigte sich in Überlingen im Stadtgraben. Ich hatte gestern noch, bei rund – 3° die Gelegenheit genutzt die riesigen Eisgebilde zu fotografieren, die sich dort an der Wand gebildet hatten. An dieser Wand läuft permanent Wasser herunter – was den Graben im Sommer herrlich runterkühlt – und bildet natürlich bei den aktuellen Minusgraden formidable Eisstrukturen.

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Eiszeit

Ein filigranes Stück Eis an einer Bank

Die Kälte hat uns jetzt schon ein paar Tage fest im Griff. Wobei Kälte natürlich relativ ist. Es schwankt hier unten am Bodensee zwischen -3 und -7°. Die Webcam am Weihnachtsmanndorf (YouTube) in Finnland zeigt heute -25°. Das ist kalt! Für mich ist schon alles unter 0° kalt, dann frieren meine Finger. Selbst im Handschuh.

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Doppelzopf

Baumrinde

Letztens bin ich über den Begriff „Wabi Sabi“ gestolpert. Wabi-Sabi ist ein japanisches ästhetisches und philosophisches Konzept, das grob gesagt die Schönheit des Unperfekten, Vergänglichen und Unvollständigen feiert. Dabei bedeutet Wabi Schlichtheit, Bescheidenheit, das Unaufgeregte und Sabi Patina, Alter, Spuren der Zeit, das „Gelebte“.

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Auf ein Neues

Ein Ruderboot auf einem See, der durch Bewegungsunschärfe leicht verwischt ist

So zäh wie sich das vergangene Jahr manchmal anfühlte, war es in Wirklichkeit gar nicht. Ich hab mir gestern die Top 100 Bilder aus 2025 rausgesucht, mit dem ich das Jahr chronologisch ein wenig im WhatsApp Status Revue passieren lassen möchte. Es ist ne ganze Menge passiert. Sowohl persönlich als auch fotografisch. Und es fühlt sich im Rückblick nach ’ner Menge Spaß an.

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Diagonal 52/52

Zwei blaue Linien auf einer Eislauffläche

Das war’s. Das ist das letzte Foto für die 52WochenFotoChallenge in 2025. 52 mal habe ich versucht die Vorgabe, die ja meist nur aus einem Wort besteht, fotografisch umzusetzen. Ich musste auch sehr selten auf mein Archiv zugreifen und wenn, dann höchstens eine kurze Zeit zurück. Es hat Spaß gemacht, man ist aber auch irgendwie fremdbestimmt. Daher werde ich im kommenden Jahr eine Runde aussetzen und wieder eigene Fotoprojekte hier vorstellen. Natürlich auch Bilder vom schönen Bodensee, oder wo immer es uns vielleicht mal hintreibt. Also dranbleiben 😉

Merry Christmas

Ein stimmungsvolles Foto einer beleuchteten Straßenszene aus Überlingen

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern meines Blogs ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. Genießt die Tage, denkt an was Schönes und bleibt gesund.

Kitsch 51/52

Kunstobjekte in einer Kunstgalerie

Kunst liegt ja immer im Auge des Betrachters. Oft sagt man ja auch „Ist das Kunst, oder kann das weg“. Man denke nur an die festgeklebte Banane an der Wand. Auch die hat schließlich einen Käufer gefunden, der das millionenteure Objekt anschließend verspeiste. Wer hat der hat.

Auch bei uns in der Galerie kommt es vor, dass Besucher reinschneien, kurz durch die Galerie schlendern und dann verkünden, dass sie diese Skulptur mal eben für 2600€ mitnehmen möchten. Ist halt eine Galerie, die Künstler freut es. Ob es die Figuren auf dem Bild auch schaffen im Warenkorb eines Kunstinteressierten zu landen, steht allerdings in den Sternen. Die Objekte liegen preislich etwas über 4000€. Wer also schon immer mal einen Hund ausführen möchte, dem man nicht mit dem Kackebeutel hinterher laufen muss, sollte sich das Angebot vielleicht näher anschauen. Ob es bei dem Preis noch Kitsch ist, möge der werte Betrachter oder die Betrachterin selbst entscheiden.

Vergänglich 50/52

Aufnahme einer Straße mit Rissen im Asphalt

„Tand, Tand, ist das Gebilde von Menschenhand“ schrieb Theodor Fontane in seiner Ballade „Brück’ am Tay“. Da geht es um den Einsturz einer gerade fertiggestellten Eisenbahnbrücke in England. Zum Zeitpunkt des Einsturzes befuhr ein Zug die Brücke und riss 75 Menschen mit in den Tod. Dass Brücken nicht so stabil sind, wie wir glauben, hat uns die jüngste Vergangenheit gelehrt.

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