Eigentlich ist ja heute Reformationstag. Am 31.10.1517 nagelte Martin Luther angeblich seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg. Er kritisierte die damalige Praxis des Ablasshandels und betonte, eine Erlösung von der Sünde sei schon durch das Opfer Jesu Christi am Kreuz geschehen. Damit leitete er die Reformation der Kirche ein.
Weiterlesen „Trick or Treat“Das Überlinger Münster
Im Rahmen einer persönlichen Führung hatte ich letztens Gelegenheit, das Innere des Überlinger Münsters fotografisch etwas genauer zu erkunden. Vom erhabenen Blick aus der Höhe der Orgel, zum Hochaltar aus dem 17. Jahrhundert, erschaffen von Jörg Zürn, bis zum Blick auf die gewaltigen Stelen, die das 5-schiffige Gotteshaus seit dem 14. Jahrhundert stützen.


Zu Beginn war das Münster St. Nikolaus noch nicht ganz so mächtig. Die letzte Erweiterung zur heutigen Form war der Umbau zur Basilika nach 1512, wobei das Ulmer Münster als Vorbild diente. Dabei wurde das Mittelschiff nach oben erweitert und durch Obergaden ergänzt sowie mit Netzrippengewölben überwölbt. 1563 war die heutige Gestalt des Kirchenbaus vollendet.

Nächste Woche finden die Firmungen im Überlinger Münster statt, wo ich mit einem Kollegen vom Fotoclub die Aufgabe übernommen habe, das Ganze fotografisch zu begleiten. Sowohl das Ambiente, als auch die einzelnen Fotos der Firmlinge, damit die Eltern nicht aufgeregt durch die Kirche schwirren müssen, um Fotos ihrer Kinder zu bekommen. Das übernehmen wir zentral und stellen die Fotos anschließend zur Verfügung. Bin schon sehr gespannt.

Hier noch ein letzter Blick auf den prächtigen Hochaltar. Er besteht aus unbemaltem Lindenholz und ist mit 23 lebensgroßen sowie über 50 kleinen Figuren, teilweise in szenischen Darstellungen, dekoriert. Der direkte Zugang ist allerdings nur zu bestimmten Zeiten möglich.
Bodenseegürtelbahn
Einer der schönsten Abschnitte der Bodenseegürtelbahn auf deutscher Seite ist mit Sicherheit entlang des Bodenseeufers zwischen Überlingen und Bodman/Ludwigshafen. Nur dort fährt sie dicht am See entlang und bietet einen traumhaften Blick auf den Überlinger See und den gegenüberliegenden Bodanrück.
Weiterlesen „Bodenseegürtelbahn“Schwere Zeiten für Segler
Ich war die Woche mit der Kamera und der Drohne unterwegs im Westen von Überlingen, wo auch der kleine Spetzgarter Hafen liegt. Von weitem konnte ich sehen, dass gerade zwei Segelboote den Hafen verlassen. Sie fuhren allerdings nicht selbstständig, sondern mussten erst mal gezogen werden.
Weiterlesen „Schwere Zeiten für Segler“Faszination Fotografie
Volles Haus zur Ausstellungseröffnung
Mit gut 120 Besucherinnen und Besuchern war die Vernissage unserer Ausstellung am gestrigen Samstag in der städtischen Galerie „Fauler Pelz“ ein voller Erfolg.

Ebbe am Bodensee
98 Jahre würde es ungefähr dauern, bis der Bodensee ausgetrocknet wäre, hat der Südkurier letzt ausgerechnet. Vorausgesetzt, es würde die ganze Zeit nicht regnen. Wo vor zwei Jahren noch Wege überschwemmt und sogar gesperrt waren, ziehen sich die Uferzonen inzwischen weit in den See hinein.

Bodenseeumrundung
Über 800.000 Radler umrunden den Bodensee jedes Jahr, und das sind mehr als an jedem anderen Radweg der Welt. Rund um den Bodensee sind es etwa 260 Kilometer. Sehr sportliche Radler schaffen das sogar an einem Tag. Trainierte Radler immerhin noch an zwei oder drei Tagen. Wir haben uns dafür zwei Jahre Zeit gelassen 😉

Grünes Heupferd
Als ich letzt mit meinem Rad nach dem Besuch der Apfelplantage den hellen Kiesweg weiterfahre, fällt mir ein paar Meter weiter auf einmal etwas großes, Grünes ins Auge, was dort irgendwie nicht hingehört. Das ist mir ja in Südfrankreich schon mal passiert, da habe ich eine Gottesanbeterin auf dem Weg gefunden und gleich ein paar Fotos geschossen.

Hagelslag
In den Niederlanden bezeichnet der „Hachelschlach“ einen Brotbelag aus Schokolade oder gefärbtem Zucker. Man streut das Ganze auf sein Butterbrot. Also eigentlich was Leckeres.

Was der Hagelschlag Ende August hier am Bodensee angerichtet hat, greift dagegen die Substanz einiger Obstbauern an. Wenn man sich der großen Apfelplantage in Aufkirch nähert riecht es schon von weitem wie in einer Kelterei. Der süße, leicht faulige Geruch macht keine Lust auf das Betreten der Anlage.
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