Trotz der vielen Rückschläge der Überlinger Waldrappkolonie gibt es Grund zur Hoffnung. Derzeit befinden sich wieder neun Waldrappe im Brutgebiet in Überlingen, drei davon sind Weibchen. Samo, die inzwischen bereits brütet, wurde aus einer Kolonie in Salzburg an den Bodensee gebracht und erfolgreich in die Gruppe integriert. Was ist passiert?
Der Mai ist ja eigentlich der Monat, wo sich die Iris zeigt. Ende diesen Monats ist auch in Überlingen das „Irisblüten-Fest“ auf dem Rosenobelturm. Die sind aber eher groß und gar nicht so einfach zu fotografieren, da sie sehr „wuschelig“ und ausladend daherkommen.
Zwerg-Iris
Um so erstaunter war ich, als wir Anfang März in Wangen zu Besuch waren. Der eigentliche Grund war eine Ausstellung zu „Tetsche„, dem bekannten Karikaturist, der lange im Stern eine eigene Seite „Neues aus Kalau“ hatte.
Netzblatt-IrisNetzblatt-Schwertlilie (Iris)
In Wangen war aber auch vor zwei Jahren die Landesgartenschau und Teile des Geländes sind heute noch zu besuchen. In einem kleinen Gartenbereich fielen mir die kleinen bunten Blumen auf. Die Netzblatt- oder auch Zwerg-Iris leuchtete klein und bunt aus den ansonsten leeren Blumenbeeten. Sie wird nur 7-15 cm groß und hat einen gelben Wulst auf den Hängeblättern.
Um einen Überblick über das Gelände zu bekommen wurde damals auch dieser hölzerne „Wangenturm“ gebaut. Eine eiserne Wendeltreppe führt nach oben und bietet aus 22 Metern Höhe einen tollen Rundumblick über die Gegend. Wangen ist übrigens ein echt hübsches Städtchen, ein Besuch lohnt sich unbedingt.
Für den guten, alten Vollmond gibt es ja scheinbar eine Menge Namen. So hatten wir letztes Jahr den Blutmond und den Erdbeermond und irgendwann früher habe ich auch mal über den Erntemond geschrieben.
Im Monat Mai 2026 haben wir den außergewöhnlichen Zustand, dass wir gleich zwei Vollmonde haben werden. Den Ersten konnte ich am 1. Mai fotografieren und der nächste Vollmond wird am 31. Mai zu sehen sein. Der so genannte „Blaue Mond“ ist dann zugleich auch der kleinste Vollmond des Jahres.
Wie ein Himmelsspiegel liegt der Andelshofer Weiher in der Landschaft am Bodensee. Als ich letzt mit dem Rad den Feldweg entlang fuhr, der in einem Bogen oberhalb des Weihers herumführt, konnte ich durch die Bäume ein kleines Stück vom Bodensee erhaschen.
Durchblick
Das brachte mich auf die Idee, doch mal mit meiner Drohne den Blickwinkel zu verändern und das Ganze von weiter oben zu betrachten. Da sollte doch der Bodensee besser zu sehen sein. Bei einem erneuten Besuch hatte ich die kleine DJI Mini 2 dabei und liess sie auf rund 90 Meter steigen. Damit hatte ich beide Seen, also den Kleinen und den Großen gleichermaßen auf dem Foto. Perfekt. So hatte ich mir das vorgestellt.
Golfplatz
Mit einem kleinen Schwenk der Drohne in die andere Richtung bekam ich auch noch einen schönen Blick über den Golfplatz bei Owingen. Der war ja auch Schwerpunkt in der dritten Folge der ZDF Serie „Mordufer„, wo der Schweizer Mörder final überführt wurde.
Auf der Insel Mainau dominieren aktuell die Tulpen das Geschehen. So weit das Auge reicht, schlängeln sich bunte Tulpenfelder entlang der Gehwege im Seebereich.
Auch die „Italienische Treppe“ ist bunt bepflanzt, hier kommen aber auch viele andere Frühlingsblumen zum Einsatz.
Blumentreppe
Für die Besucher ist es ein wahrer Farbenrausch der sich hier ausbreitet. Die Tulpen genießen das sonnige Wetter und werden sicher noch eine Zeitlang die Hauptattraktion der Insel bleiben, bevor im Mai die Pfingstrosen das Regiment übernehmen.
Die „Sieben Churfirsten“ gehören zu den eindrucksvollsten Naturformationen innerhalb des Sipplinger Dreiecks. Von uns aus mit dem Rad gut zu erreichen, also zum Einstieg in die Fahrradsaison ein perfektes Ziel. Fotografisch ebenfalls ganz spannend. Die steil aufragenden Felsnadeln stehen wie stille Wächter über dem Bodenseeufer.
Bei meinen Spaziergängen hier am Bodensee halte ich ja immer mal Ausschau nach den kleinen Dingen. Die man leicht übersieht, die morgen vielleicht schon wieder verschwunden sind, mitgenommen oder entsorgt wurden. Alles im Sinne von „Wabi Sabi“. Gefunden habe ich den Surfbrettstein in einer Astgabel im Überlinger Ostbad.
Jedes Jahr ist der erste Höhepunkt auf der Insel Mainau die Orchideenschau im Pflanzenhaus. Vielfältig arrangiert, eingebettet in eine Art Konzept – letztes Jahr war das Thema „Flower Power“ – erfreuen sich die Besucher an den hunderten Orchideen.
Nach den Hochhäusern der letzten Tage widmen wir uns wieder der Landschaft am Bodensee. Weg vom Trubel der Großstadt, hin zum meditativen Blick auf leicht wellige Landschaften, die die letzte Eiszeit rund- und glattgeschliffen hat.
Hügelig
Auf manchen dieser Hügel residieren Gehöfte, Aussiedlerhöfe zwischen den kleinen Orten. Feldwege verbinden die Landschaft, sehr gut für Radtouren durch das Hinterland am Bodensee. Der weite Blick wird kaum unterbrochen. Alles sehr beschaulich hier unten, weit weg von den trubeligen Metropolen und Menschenmassen.
Wir bleiben noch ein wenig in Frankfurt am Main, schließlich gibt es her eine Menge Hochhäuser. Unter anderem den „Grand Tower“. Das ist ein im Jahr 2020 fertiggestelltes Hochhaus im Europaviertel in Frankfurt am Main. Mit 180 Metern Höhe ist es aktuell Deutschlands höchstes Wohnhochhaus. Direkt daneben befindet sich die Mall „Skyline Plaza“.