Beim Austesten meines 30mm Makros hab ich verschiedene Objekte mit nach Hause genommen und in mein kleines Heimstudio gepackt. Eins davon möchte ich euch gern vorstellen. Es ist ein Zapfen, also eine Frucht eines Nadelbaumes. Der steht bei uns am Friedhof und ernährt vermutlich Eichhörnchen. Bin mir aber nicht sicher, ob es nun ein Tannenzapfen, oder Kieferzapfen ist, auf jeden Fall ist es „Wabi-Sabi“. Ein Objekt des Augenblicks und der Vergänglichkeit.
Wahre Schönheit
Neben der Insel Mainau präsentiert auch der Überlinger Rosengarten (Google Maps) im Juni seine Auswahl der schönsten Rosen. Von Apricot, über dunkles Rot, bis hin zu Seerosen im kleinen Teich ist alles vertreten. Daher mach ich auch keine langen Worte sondern präsentiere eine Auswahl der schönsten Rosenfotos aus dem Rosengarten in Überlingen. Kamera: Olympus OM-D E-M1 III / m.zuiko 12-100 / f4






Wildes Gewusel
Der Vorteil des aktuellen Wetters ist ja, dass man sich und die Kamera bei einem Besuch im Schmetterlingshaus auf der Insel Mainau nicht mehr akklimatisieren muss. Im Gegenteil, am Ende meines Rundgangs ist es bei 30° Außentemperatur draußen fast angenehmer als bei den Schmetterlingen. Dabei kommt erschwerend dazu, dass permanent Wasser versprüht wird, um eine Luftfeuchtigkeit zu erzeugen, die den exotischen Schmetterlingen gerecht wird. Fühlt sich dadurch eher subtropisch an.


Klimaschock
Das Ende der verrückten Hitzeperiode ist in Sicht. Morgen soll es laut Wetter-App bis zu 10° weniger auf dem Thermometer haben als heute. Teile Deutschlands erwarten allerdings für heute noch mal neue Rekorde, die gar nicht so schnell entstehen, wie sie auch schon wieder purzeln. Über 40° soll das neue Normal sein? Früher war auch Sommer?
Auf Autobahnen brechen die Betonpisten auf, die Bahn rät davon ab mit dem Zug zu fahren, selbst die Infrastruktur hält der Hitze nicht stand. Veranstaltungen werden abgesagt, Rettungsdienste sind am Limit und holen immer wieder Hitzeopfer aus Wohnungen. Menschen sterben wegen Dehydrierung, Hitzschlag, oder beidem. Wenn das das neue Normal sein soll, weiß ich auch nicht. Aber wie sagt unser BuKa so schön: “ Die Welt geht ja deswegen morgen noch nicht unter“. Das mag stimmen, aber was ist mit Übermorgen? Egal, Hauptsache weiter so.
Das Foto entstand gestern Nacht kurz nach 23 Uhr von unserem Balkon mit Blick über den See in Richtung Schweiz. Ich hab meine OM-D E-M 1 III dazu auf das Stativ gestellt, „LiveComposite“ eingeschaltet und 4 Minuten laufen lassen. Jede Belichtung dauert 4 Sekunden, hinzugefügt wird immer nur, was sich im Bild ändert. Hier eben das Wetterleuchten und die Blitze.
Mal sehen, ob das Ende der Hitzewelle mit Unwettern einhergeht, oder ob wir morgen einfach wieder normal Leben können, ohne Angst vor dem nächsten Sonnenaufgang haben zu müssen.
Teichfrosch
Bei unserem vorletzten Besuch der Insel Mainau saßen wir in einem kleinen, weißen Pavillon neben dem Seerosenteich um uns wenig auszuruhen. Nebenan quakte es wie ein ganzes Froschorchester. Ich musste lange suchen, um ganz hinten am Ende vom Teich zwei Frösche beim Liebesspiel zu finden, aber leider waren sie zu weit weg für die Kamera und das Normalobjektiv. Alle anderen Frösche waren wohl gut versteckt im Schilf.

Klimaflüchtlinge
Am Bodensee sind tierische Klimaflüchtlinge aufgetaucht. Rechtzeitig zum heutigen Sommeranfang hat sich eine Herde Kamele und Dromedare auf einer Wiese unterhalb der Überlinger Heliosklinik ein schattiges Plätzchen organisiert. Afrika wird bald zu heiß und bei den aktuellen Temperaturen hierzulande sollten sich die Tiere auch bei uns wohlfühlen. Anwohner betreuen die Herde und versorgen sie mit Wasser und Nahrung.

Krabbenspinne
In meinem zweiten Fotoclub in Uhldingen, stand die letzten beiden Wochen das Thema „Makrofotografie“ auf dem „Lehrplan“. Erst in der Theorie, die Woche darauf in der Praxis.
Das bedeutet „Ab ins Gemüse“ und Augen und Objektive nach unten. Dort sieht man erstmal nur Pflanzen, Blätter oder Schachtelhalme. Nichts Aufregendes. Schaut man länger und genauer hin, sieht man vielleicht einen kleinen dunklen Fleck an einem Halm.

Rotkehlchen
Als ich letztens unterwegs auf Dampflokjagd war, saß ich in einem Restaurant am Überlinger Uferpark um mich zwischendurch mit einem alkoholfreien Weißbier zu stärken. Das Tele hatte ich auf der Kamera und schaute ein wenig in der Gegend herum. Vögel gibt es ja bei uns eine ganze Menge, das lässt sich ab morgens wenn es langsam hell wird kaum überhören.

Kleine Dinge, ganz gross
Das war das Motto unseres letzten Fotowalks mit Fotografinnen und Fotografen des Fotoclubs Überlingen. Martin hatte die Idee, dass wir uns abends treffen und jeder bringt ein paar Figürchen aus seinem Bestand mit. Da das Thema für mich ja nicht neu ist – hab ja schon ganze Projekte damit umgesetzt – und Charlie Brown oder die Schlümpfe meine ständigen Begleiter sind, war ich leicht im Vorteil.


Mit viel Dampf zum Bodensee
Der Veranstalter „Belle Trains“ bietet jährlich Zugtouren an, die in unserem Fall von Köln kommend, Lindau streifend, entlang des Bodensees in die Schweiz führt, bevor sie über München und Frankfurt wieder ihren Ausgangsort erreicht. Neun Tage dauert die edle Tour und ich will gar nicht wissen, was das kostet 😉

