Klimaschock

Nächtliche Szene mit Wetterleuchten in dunklen Wolken. Über dem Horizont sind Blitze zu sehen.

Das Ende der verrückten Hitzeperiode ist in Sicht. Morgen soll es laut Wetter-App bis zu 10° weniger auf dem Thermometer haben als heute. Teile Deutschlands erwarten allerdings für heute noch mal neue Rekorde, die gar nicht so schnell entstehen, wie sie auch schon wieder purzeln. Über 40° soll das neue Normal sein? Früher war auch Sommer?

Auf Autobahnen brechen die Betonpisten auf, die Bahn rät davon ab mit dem Zug zu fahren, selbst die Infrastruktur hält der Hitze nicht stand. Veranstaltungen werden abgesagt, Rettungsdienste sind am Limit und holen immer wieder Hitzeopfer aus Wohnungen. Menschen sterben wegen Dehydrierung, Hitzschlag, oder beidem. Wenn das das neue Normal sein soll, weiß ich auch nicht. Aber wie sagt unser BuKa so schön: “ Die Welt geht ja deswegen morgen noch nicht unter“. Das mag stimmen, aber was ist mit Übermorgen? Egal, Hauptsache weiter so.

Das Foto entstand gestern Nacht kurz nach 23 Uhr von unserem Balkon mit Blick über den See in Richtung Schweiz. Ich hab meine OM-D E-M 1 III dazu auf das Stativ gestellt, „LiveComposite“ eingeschaltet und 4 Minuten laufen lassen. Jede Belichtung dauert 4 Sekunden, hinzugefügt wird immer nur, was sich im Bild ändert. Hier eben das Wetterleuchten und die Blitze.

Mal sehen, ob das Ende der Hitzewelle mit Unwettern einhergeht, oder ob wir morgen einfach wieder normal Leben können, ohne Angst vor dem nächsten Sonnenaufgang haben zu müssen.

Teichfrosch

Ein Teichfrosch auf einem Seerosenblatt auf der Insel Mainau

Bei unserem vorletzten Besuch der Insel Mainau saßen wir in einem kleinen, weißen Pavillon neben dem Seerosenteich um uns wenig auszuruhen. Nebenan quakte es wie ein ganzes Froschorchester. Ich musste lange suchen, um ganz hinten am Ende vom Teich zwei Frösche beim Liebesspiel zu finden, aber leider waren sie zu weit weg für die Kamera und das Normalobjektiv. Alle anderen Frösche waren wohl gut versteckt im Schilf.

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Klimaflüchtlinge

Liegendes Dromedar, im Hintergrund der Zeppelin

Am Bodensee sind tierische Klimaflüchtlinge aufgetaucht. Rechtzeitig zum heutigen Sommeranfang hat sich eine Herde Kamele und Dromedare auf einer Wiese unterhalb der Überlinger Heliosklinik ein schattiges Plätzchen organisiert. Afrika wird bald zu heiß und bei den aktuellen Temperaturen hierzulande sollten sich die Tiere auch bei uns wohlfühlen. Anwohner betreuen die Herde und versorgen sie mit Wasser und Nahrung.

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Krabbenspinne

Eine Krabbenspinne sitzt auf ihrem weißen Gelegekokon

In meinem zweiten Fotoclub in Uhldingen, stand die letzten beiden Wochen das Thema „Makrofotografie“ auf dem „Lehrplan“. Erst in der Theorie, die Woche darauf in der Praxis.

Das bedeutet „Ab ins Gemüse“ und Augen und Objektive nach unten. Dort sieht man erstmal nur Pflanzen, Blätter oder Schachtelhalme. Nichts Aufregendes. Schaut man länger und genauer hin, sieht man vielleicht einen kleinen dunklen Fleck an einem Halm.

Auf der Suche nach Motiven
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Rotkehlchen

Als ich letztens unterwegs auf Dampflokjagd war, saß ich in einem Restaurant am Überlinger Uferpark um mich zwischendurch mit einem alkoholfreien Weißbier zu stärken. Das Tele hatte ich auf der Kamera und schaute ein wenig in der Gegend herum. Vögel gibt es ja bei uns eine ganze Menge, das lässt sich ab morgens wenn es langsam hell wird kaum überhören.

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Kleine Dinge, ganz gross

Die Actionfigur "Sonic the Hedgehog" sitzt in seinem blauen Legoauto und hebt scheinbar ab

Das war das Motto unseres letzten Fotowalks mit Fotografinnen und Fotografen des Fotoclubs Überlingen. Martin hatte die Idee, dass wir uns abends treffen und jeder bringt ein paar Figürchen aus seinem Bestand mit. Da das Thema für mich ja nicht neu ist – hab ja schon ganze Projekte damit umgesetzt – und Charlie Brown oder die Schlümpfe meine ständigen Begleiter sind, war ich leicht im Vorteil.

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Schwereloser Gleiter

Rotmilan im Flug

Manchmal lohnt es sich, beim Spaziergang den Blick nicht nur auf den Weg, sondern auch in den Himmel zu richten. So ging es mir kürzlich in den Feldern hinter Überlingen, als plötzlich ein Rotmilan seine Kreise über der Landschaft zog. Mit seinen langen, schmalen Flügeln und dem tief gegabelten Schwanz – daher auch sein Zweitname „Gabelweihe“ – ist er selbst auf größere Entfernung leicht zu erkennen. Besonders auffällig wirkt sein rostbraunes Gefieder, das in der Sonne beinahe leuchtet.

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Stiftsbezirk St. Gallen

Innenaufnahme der Stiftsbibliothek in St. Gallen

Noch bevor draußen der erste Hahn kräht, sitzt er bereits über das Pergament gebeugt. Das Licht der kleinen Fensterscheiben reicht kaum aus, also flackert neben ihm eine rußende Öllampe. Federkiel, Tinte, Lineal und Messer liegen ordentlich bereit — Werkzeuge für eine Arbeit, die Geduld verlangt wie kaum eine andere. Jeder Buchstabe entsteht langsam und mit ruhiger Hand, denn ein Fehler lässt sich nicht einfach löschen. Wird die Tinte verschrieben, muss das Pergament vorsichtig abgeschabt und geglättet werden, bevor die Zeile erneut geschrieben werden kann.

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