Vive la france

Wohnmobil auf Stellplatz in Freiburg (Breisgau)

Auf unserem langen Weg nach Spanien sind wir heute Nachmittag in Villefranche-sur-Saône in Frankreich angekommen. Wie schon die Etappe von Frankfurt nach Freiburg, war auch die heutige Tour eine reine Regentour. Unbegreiflich wie so viel Wasser vom Himmel fallen kann. Ohne Pause. Dazu LKWs ohne Ende, die dem Wasser von oben noch das Wasser von unten hinzufügen. AN.STRENG.END.

Aber am Ziel, auch hier wieder Schnee auf den Bergen, hat der Regen ein Einsehen und wir können uns auf dem Platz einrichten. Der Check-In mit „Camping Parc“ gestaltet sich etwas tricky, aber mit einem netten Telefonat mit den Betreibern der Kette wurde die Karte aktiviert und wir konnten uns im letzten Abendlicht auf dem Platz direkt an der Saône einrichten.

Villefranche-sur-Saône – Foto:h|b

Morgen werden wir – nach sechs Tagen Fahrt – sowohl das Meer, als auch – hoffentlich – die Sonne bei Sète in Südfrankreich sehen. Zwar noch bei frischen Temperaturen, aber das lässt sich aushalten, wenn die Sonne die Glückshormone freisetzt.

Col du Galabier

Zwei Radfahrer am Col du Galabier

Aus aktuellen Anlass heute ein kleiner Beitrag, der den Helden der Tour de France und der heutigen Etappe von Embrun nach Valloire gewidmet ist. Auf einer der letzten Etappen der diesjährigen Wohnmobiltour haben wir am Col du Lautaret übernachtet. Gut 2000 Meter hoch und so richtig mit Regen, Gewitter, aber vor traumhafter Bergkulisse.

Bergkulisse
Übernachtungsplätzchen – Foto: h|b

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Von Mücken und Flamingos

Schattenselfie auf einem toten Baum am Meer

Nach Genf wollten wir eigentlich gemütlich mitten durch Frankreich cruisen, ein paar Tour de France Pässe überqueren, in Briancore übernachten und am nächsten Tag an der südfranzösischen Küste landen. Der neue Tag begann allerdings mit Regentropfen auf dem Womodach, der Blick nach draußen zeigte einen grauen Genfer See. Die Berge verhangen von dunklen, regenschweren Wolken, keine guten Voraussetzungen für unseren Plan.

Der Vorteil bei einem Wohnmobil ist aber genau der: Man muss dem Plan nicht folgen, sondern kann ihn permanent anpassen. Der Blick auf die Wetter-App zeigte denn auch Sonnenschein und 25 Grad in Saintes-Maries-de-la-mer. Da wo wir morgen eh sein wollten. Kurzer Blick aufs Navi, etwas mehr als 400 km, let’s go.

Die mautpflichtigen Autobahnen bringen einen gut vorwärts und am späten Nachmittag stehen wir bei angenehmen Temperaturen in der untergehenden Sonne am Mittelmeer. Perfekte Entscheidung. Der Campingplatz ist noch recht leer, noch keine Saison, aber berüchtigt für seine Stechmücken. Da aber gleichzeitig ein mehr als starker Wind weht, haben sie nicht so genervt.

Am nächsten Tag wollte ich die Flamingos besuchen die vor 11 Jahren – da waren wir schon mal dort – ganze Gewässer rosa gefärbt hatten. Es sind noch welche da, aber längst nicht so viele wie ich in Erinnerung hatte. Die da waren, hielten ihre Köpfe vor dem Sturm im Gefieder und sich nah am fernen Ufer, was ein wenig Schutz bot. Zu weit weg, selbst für das neue Supertele. Dann halt nicht. Für ein Schattenselfie mit dem iPhone hat es aber noch gereicht 😉

La Mancha

Nach rund 1000 Kilometern haben wir heute den Ärmelkanal in Dünkirchen erreicht. Nach einem Stopover am Twistesee in Nordhessen, sind wir so mit unserem Wohnmobil in zwei Tagen von Berlin an die französische Küste gefahren.

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Bahnhof Volkmarsen, Bargeldupdate

Nach einem langen Strandspaziergang,  mit Kältetest des Ärmelkanalwassers, brrrrrr, sitzen wir nun in der herrlichen Abendsonne und genießen unseren „Feierabend“ auf dem Campingplatz „La Licorne“ dem Einhorn. Morgen früh wagen wir den Sprung nach Westen und freuen uns auf Great Britannia.

Selfie mit Herz

Wenn die Schatten – wie in diesen Tagen – wieder länger werden, macht es Spass ein wenig damit zu spielen. So wie früher mit der Lampe vor der weißen Wand. Die ursprüngliche Art der Lichtmalerei, oder besser der Schattenspielerei. Dieses Foto ist in Frankreich entstanden, in der Nähe der Brücke von Millau.