Valencia – Fallas

Als wir letzte Woche in Valencia festgemacht haben, wollten wir uns eigentlich nur die Stadt anschauen. Die architektonisch interessante Ciutat de les Arts i les Ciències, die Kathedrale mit dem heiligen Gral, die großartige und riesige Markthalle, vielleicht irgendwo in den Vierteln lecker Essen und Trinken. Bekommen haben wir aber viel mehr, nämlich die Möglichkeit die Fallas (sprich Fajas) zu erleben. Ein Spektakel, was sich für uns mit einer Mischung aus Silvester (Feuerwerke und Knallerei), Karneval (die Figurenensembles, Ninots) und einem Trachtenfest (Umzug der rund 400 Stadtteilgruppen in tollen Kostümen) vergleichen lässt.

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Adiós Calpe

Salzsee mit Meer und Ifach

Nach insgesamt 51 Tagen Aufenthalt hier in Calpe, fällt der Abschied heute schon ein bisschen schwer. Der kleine Ort mit dem markanten Felsen ist uns schon ein wenig ans Herz gewachsen. Immerhin waren wir die längste Zeit der Überwinterung hier, unterbrochen nur durch eine spannende Rundreise durch Andalusien im Februar. Wir sind diesmal auf einem anderen Platz untergekommen als zwischen den Jahren, etwas weiter weg vom Baulärm der Hochhäuser und ohne Hochhäuser die morgens erstmal die Sonne nicht durchlassen. Das ist auf dem Platz Calpe Sol der Fall und daher haben wir eine gute Wahl getroffen.

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Taubengang

Eine Taube im Portrait

Was in Warnemünde die Möwen sind – die den ahnungslosen Touristen am alten Strom schon mal gern das komplette Fischbrötchen aus der Hand klauen, wenn man nicht aufpasst – ist hier in Calpe – zumindest rund um eine bestimmte Bar – die Taubengang. Ungefähr 20-30 Tauben, sogar einbeinige Veteranen sind mit dabei, stehen bereit, wenn es darum geht Nahrung zu organisieren. Obwohl genug Besucher etwas auf den Weg werfen, wird jede Gelegenheit genutzt, persönlich vorbeizuschauen, mit der Frage im Blick: „Isst du das noch, oder kann ich das haben?“.

Wischenden Armbewegungen zur Verscheuchung der Störenfriede wird geschickt ausgewichen und die Tauben stolzieren weiter wie Graf Koks auf den Tischen und Stuhllehnen umher. Sollte die Bedienung nach dem Bezahlen der Gäste nicht schnell genug abräumen, und es sind noch Reste übrig, steht das Taubengeschwader bereit um jede verfügbare Pommes oder Patatas zu kämpfen.

Ein sehr amüsantes Spektakel, solange man nicht direkt betroffen ist, oder seinen Kopf als Landeplatz hergeben muss. Und eine gute Gelegenheit ein paar Taubenportraits zu schießen.