Yayoi Kusama – Eine Retrospektive

Kusama Installation im Foyer des Gropius Baus

Gleich zu Beginn eine Aufforderung an Berlinerinnen und Berliner: Wer noch die Zeit findet und auch noch einen der raren Besuchslots ergattern kann, besucht diese Ausstellung im Martin-Gropius Bau. Ich habe lange nichts mehr so Gewaltiges sehen und besuchen dürfen. Es ist ein Rausch für alle fünf Sinne und daher fotografisch wirklich nur schwer zu erfassen. Trotzdem gibt es natürlich Bilder, eine harte Auswahl der über 200 geschossenen Fotos, aber vieles wirkt eben nur wenn man direkt davor, oder noch besser, mittendrin steht.

Yayoi Kusama macht Kunst, länger als ich auf der Welt bin. Bereits Anfang der 50er Jahre ist sie auf internationalen Kunstausstellungen präsent. Egal ob Bilder, Skulpturen, Happenings oder Installationen. Ich möchte gern mal in den Kopf schauen, um zu sehen, wo diese ganzen Ideen herkommen. Laut ihrer Vita ist sie auch eine Getriebene, die viele ihrer Ängste in Kunst umsetzt.

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Leinen los

AIDAsol in Visby

Alles ist besser auf dem Meer, das Essen, die Gespräche, das Bier, die Luft, die Gerüche, der Schlaf in der Nacht, wenn man nur das Geräusch der Wellen hört.“ (Aus „Mein Vater, John Lennon und das beste Jahr unseres Lebens“ von Tom Barbash)

Ein Grund für uns wieder mal die Gelegenheit zu ergreifen und in See zu stechen. Natürlich mit einer kleinen Besonderheit. Die AIDAsol die wir uns für die Reise ausgesucht haben wird „repositioniert“ und fährt von Kiel – von wo sie bisher ihre AHOI Touren startete – über Visby und Stockholm nach Warnemünde und eröffnet dort damit die Kreuzfahrtsaison. Die kommt ja nach wie vor nicht so recht ans Laufen, da viele Häfen in Nordeuropa immer noch keine Anläufe zulassen. 5 oder 7 Seetage ist aber nur etwas für eingefleischte Kreuzfahrtfans.

Kiel

Nach coronakonformen Checkin müssen wir noch etwas in der Kabine ausharren bis der bei der Anmeldung durchgeführte PCR Test als negativ gewertet wird, dann steht uns die AIDA offen. In Innenräumen besteht Maskenpflicht, in den Außenbereichen darf man sie abnehmen.

Mit einer kleinen Träne im Augenwinkel sitzen wir um 18 Uhr in der OceanBAR und lauschen endlich wieder der AIDA Auslaufmusik von Enya. Hach! Es geht los. Wir verlassen die Kieler Förde.

Port Kiel – Foto: h|b
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