Rumtreiber

Ifach mit Les Salines in Calpe (DJI Mini 2)

Jetzt sind wir schon zwei Monate mit dem Wohnmobil unterwegs. Zwei Monate voller neuer Erlebnisse und Eindrücke, wir haben dabei neue und alte Orte besucht. Es ging von Berlin über Okriftel und Salzburg nach Kroatien (Krk), wo wir zwei Wochen an der Adria verbracht haben. In einem großen Bogen machten wir dann einen kleinen Abstecher nach Venedig (Mückenplage in Punta Sabbione). Dann ging es straight nach Norden über den Reschenpass zum Bodensee, Freunde besuchen und den Tag der deutschen Einheit in Überlingen verbringen.

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Les Salines con el Pitufo

Schlumpf mit Ifach

Inzwischen hat uns unsere Tour weiter Richtung Süden bis nach Calpe geführt. Der Ort an dem wir während der letzten Überwinterung ganze sechs Wochen geblieben sind. Diesmal werden es nur 14 Tage sein. Inzwischen sind einige der Hochhäuser fertig, neue sind im entstehen und unser Campingplatz wird mitten im Betrieb um 65 Plätze verkleinert, weil weitere drei Hochhäuser an dessen Stelle gebaut werden sollen. Wahnsinn.

In der Regel werden es dann Appartmenthäuser, bei denen die Wohnungen für einen Preis zwischen 250- und 300.000€ angeboten werden. Für einen solchen Erlös müsste der Campingplatz seine Plätze bis zum St. Nimmerleinstag vermieten und hätte immer noch nicht das Geld zusammen. In der Facebookgruppe „Überwintern in Spanien“ mutmaßte jemand, dass sich damit auch prima Geld waschen ließe. Da mag wohl was dran sein.

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Adiós Calpe

Salzsee mit Meer und Ifach

Nach insgesamt 51 Tagen Aufenthalt hier in Calpe, fällt der Abschied heute schon ein bisschen schwer. Der kleine Ort mit dem markanten Felsen ist uns schon ein wenig ans Herz gewachsen. Immerhin waren wir die längste Zeit der Überwinterung hier, unterbrochen nur durch eine spannende Rundreise durch Andalusien im Februar. Wir sind diesmal auf einem anderen Platz untergekommen als zwischen den Jahren, etwas weiter weg vom Baulärm der Hochhäuser und ohne Hochhäuser die morgens erstmal die Sonne nicht durchlassen. Das ist auf dem Platz Calpe Sol der Fall und daher haben wir eine gute Wahl getroffen.

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Taubengang

Eine Taube im Portrait

Was in Warnemünde die Möwen sind – die den ahnungslosen Touristen am alten Strom schon mal gern das komplette Fischbrötchen aus der Hand klauen, wenn man nicht aufpasst – ist hier in Calpe – zumindest rund um eine bestimmte Bar – die Taubengang. Ungefähr 20-30 Tauben, sogar einbeinige Veteranen sind mit dabei, stehen bereit, wenn es darum geht Nahrung zu organisieren. Obwohl genug Besucher etwas auf den Weg werfen, wird jede Gelegenheit genutzt, persönlich vorbeizuschauen, mit der Frage im Blick: „Isst du das noch, oder kann ich das haben?“.

Wischenden Armbewegungen zur Verscheuchung der Störenfriede wird geschickt ausgewichen und die Tauben stolzieren weiter wie Graf Koks auf den Tischen und Stuhllehnen umher. Sollte die Bedienung nach dem Bezahlen der Gäste nicht schnell genug abräumen, und es sind noch Reste übrig, steht das Taubengeschwader bereit um jede verfügbare Pommes oder Patatas zu kämpfen.

Ein sehr amüsantes Spektakel, solange man nicht direkt betroffen ist, oder seinen Kopf als Landeplatz hergeben muss. Und eine gute Gelegenheit ein paar Taubenportraits zu schießen.

Leaving Calpe

Camping Calpe Mar aus Drohnensicht

Nach nun 42 Tagen verlassen wir heute unsere Homebase in Calpe. Wir haben uns sehr an diesen kleinen Urlaubsort gewöhnt, sodass es ein wenig schwerfällt weiterzuziehen. Für reines Überwintern – einfach in der Sonne sitzen und das Meer genießen, Restaurants mit leckerm Essen, Tapas und Wein sind ausreichend vorhanden – ein idealer Ort. Es ist zwar recht frisch in der Nacht, teilweise bis runter zum Nullpunkt, aber 8 Stunden Sonne am Tag bei Temperaturen zwischen 16 und 21 Grad, machen das dann wieder wett.

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