Rumtreiber

Ifach mit Les Salines in Calpe (DJI Mini 2)

Jetzt sind wir schon zwei Monate mit dem Wohnmobil unterwegs. Zwei Monate voller neuer Erlebnisse und Eindrücke, wir haben dabei neue und alte Orte besucht. Es ging von Berlin über Okriftel und Salzburg nach Kroatien (Krk), wo wir zwei Wochen an der Adria verbracht haben. In einem großen Bogen machten wir dann einen kleinen Abstecher nach Venedig (Mückenplage in Punta Sabbione). Dann ging es straight nach Norden über den Reschenpass zum Bodensee, Freunde besuchen und den Tag der deutschen Einheit in Überlingen verbringen.

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Puig de la Nao

Bevor im vierten Jahrhundert die Vandalen kamen, später noch die Goten und noooch viel später wir, die Teutonen, siedelten die Iberer bereits entlang der spanischen Ostküste. Von 600 B.C. bis 300 A.D. ließen sich sich dort nieder und trieben Handel mit anderen Mittelmeeranrainern. Aus dieser Zeit stammt auch die Bezeichnung „Iberische Halbinsel“

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Spitzhacke

Spitzhacke in Kassel mit herbstlicher Stimmung

Seit der Documenta 7 steht am Ufer der Fulda in Kassel eine überdimensionale Spitzhacke des Pop-Art-Künstler Claes Oldenburg. Sie ist 12.25 m hoch und steht dort seit 1982. Laut Wiki-Eintrag: „… erinnert Oldenburg an die Geschichte des Wiederaufbaus Kassels nach dem 2. Weltkrieg. Am Rosenhang wurden die nicht mehr zu verwertenden Trümmer aufgeschichtet, die mit Spitzhacken bearbeitet wurden.“ Eine gute Gelegenheit heute mal mit der DJI Mini II vorbeizuschauen und ein paar Bilder zu schießen.

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Doviđenja

Campingplatz in Krk, Drohnenfoto

Ein letztes Bad im Meer, zum letzten Mal prasselt der Regen in der Nacht aufs Dach unseres Wohnmobils, während im Hintergrund die Blitze über das kroatische Mittelmeer zucken. Nach 14 Tagen Auszeit auf dem „Krk Premium Camping Resort by Valamar“ ziehen wir weiter. Meine „Wunden“ von der Leisten-OP – eine Woche vor dem Start unserer Tour – sind zwischenzeitlich gut verheilt, dafür wollten wir die Zeit ja auch nutzen. Daher gab es auch keine besonderen Aktivitäten, außer vorsichtig schwimmen, um die Bauchmuskeln wieder zu aktivieren.

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Entmietung

Drohenansicht eines Abbruchhauses

An den leeren Fensterhöhlen zeigen verbliebene Satellitenschüsseln in die alte Heimat, nach Rumänien. Aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Bukarest, zogen 2015 rund 350 Rom:nja in den damals leerstehenden Plattenbau aus DDR Zeiten und bildeten dort eine Art Gemeinschaft. Inzwischen sind Bauarbeiter damit beschäftigt das Haus für den Abriss leerzuräumen und kippen den Schutt durch ein gelbes Rohr in einen Container im Innenhof.

Seit eine neue Investorin 2019 Vermieterin des Hauses gewordenist, häuften sich die Mängel. Stand zuerst noch eine Renovierung im Raum, mit anschließendem Wiedereinzug der Mieter, entschloss sie sich 2020 das Haus abzureißen und dort einen hochmodernen Wohn- und Arbeitskomplex zu errichten. Dazu müssen aber alle Mieter ausgezogen sein. Da es zum Teil größere Familienverbände sind, ist eine anderweitige Unterbringung nicht so einfach. Dazu kommen die Vorurteile gegen Rom:nja, die potentielle, neue Vermieter eher abschrecken.

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Zauberlehrling

Strommast neben dem Rhein-Herne-Kanal

Im Ruhrgebiet stehen ja viele Dinge rum. Früher waren es überwiegend Fördertürme und Schlote, heute sind es im Rahmen der Industriekultur und der Transformation einer ganzen Region eher Kunstwerke. Eins davon hab ich ja am Sonntag schon gezeigt, Tiger & Turtle. Dazu kommt später noch ein ausführlicher Beitrag. Heute möchte ich euch den „Zauberlehrling„, oder den „tanzenden Strommast“ in Oberhausen unweit des Gasometers vorstellen.

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4 Seen Tour

Eine Schnecke mit ihrem Haus

Nachdem wir bereits einige Zeit die Fühler ausgestreckt haben, geht es morgen wieder los. Die Route ist geplant, das „Haus“ bereits gepackt, nach dreieinhalb Wochen Berlin zieht es uns wieder in die Welt. Die ist diesmal aber nicht so groß, sondern beschränkt sich auf Deutschland. Man könnte die Tour auch die „4 Seen Tour“ nennen.

Nach einem kleinen „Stopover“ am „Süßen See“ in der Nähe von Halle, ist das Ziel für das Wochenende um den 1. Mai der Edersee in Nordhessen. Hier treffen sich ein paar „Verrückte“, deren gemeinsames Interesse ein Wohnmobil der Marke HOBBY ist und für die sogar eine Facebookgruppe existiert. Essen, Trinken, quatschen, TechTalk, Spaß haben.

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Adiós Calpe

Salzsee mit Meer und Ifach

Nach insgesamt 51 Tagen Aufenthalt hier in Calpe, fällt der Abschied heute schon ein bisschen schwer. Der kleine Ort mit dem markanten Felsen ist uns schon ein wenig ans Herz gewachsen. Immerhin waren wir die längste Zeit der Überwinterung hier, unterbrochen nur durch eine spannende Rundreise durch Andalusien im Februar. Wir sind diesmal auf einem anderen Platz untergekommen als zwischen den Jahren, etwas weiter weg vom Baulärm der Hochhäuser und ohne Hochhäuser die morgens erstmal die Sonne nicht durchlassen. Das ist auf dem Platz Calpe Sol der Fall und daher haben wir eine gute Wahl getroffen.

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Ronda

Puente Nuevo in Ronda

Warum fährt man 80 Kilometer und rund 800 Höhenmeter über viele Kurven ins spanische Hinterland? Genau, wegen einer Brücke. Der Hotspot für alle Besucher von Ronda ist die „Puente Nuevo“ wie auf dem Titelbild des Beitrags zu sehen ist. Vermutlich schon millionenfach abgelichtet, aber wenn wir schon mal in der Nähe sind, nutzen wir auch die Gelegenheit für einen Besuch. Wir sind dazu auf dem Campingplatz „Le sur“ untergekommen, der ca. 3 km von der eigentlichen Stadt Ronda entfernt liegt. Von hier kommt man zu Fuß – oder auch mit dem Rad – schnell in die Stadt.

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