Rotkehlchen

Als ich letztens unterwegs auf Dampflokjagd war, saß ich in einem Restaurant am Überlinger Uferpark um mich zwischendurch mit einem alkoholfreien Weißbier zu stärken. Das Tele hatte ich auf der Kamera und schaute ein wenig in der Gegend herum. Vögel gibt es ja bei uns eine ganze Menge, das lässt sich ab morgens wenn es langsam hell wird kaum überhören.

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Kleine Dinge, ganz gross

Die Actionfigur "Sonic the Hedgehog" sitzt in seinem blauen Legoauto und hebt scheinbar ab

Das war das Motto unseres letzten Fotowalks mit Fotografinnen und Fotografen des Fotoclubs Überlingen. Martin hatte die Idee, dass wir uns abends treffen und jeder bringt ein paar Figürchen aus seinem Bestand mit. Da das Thema für mich ja nicht neu ist – hab ja schon ganze Projekte damit umgesetzt – und Charlie Brown oder die Schlümpfe meine ständigen Begleiter sind, war ich leicht im Vorteil.

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Schwereloser Gleiter

Rotmilan im Flug

Manchmal lohnt es sich, beim Spaziergang den Blick nicht nur auf den Weg, sondern auch in den Himmel zu richten. So ging es mir kürzlich in den Feldern hinter Überlingen, als plötzlich ein Rotmilan seine Kreise über der Landschaft zog. Mit seinen langen, schmalen Flügeln und dem tief gegabelten Schwanz – daher auch sein Zweitname „Gabelweihe“ – ist er selbst auf größere Entfernung leicht zu erkennen. Besonders auffällig wirkt sein rostbraunes Gefieder, das in der Sonne beinahe leuchtet.

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Kulturlandschaft #3

Blick mit der Drohne über Apfelplantagen bis hinunter zum Bodensee bei Überlingen

Neben der klassischen Felderwirtschaft gibt es am Bodensee natürlich eine Menge Obstanbau. In vorderer Linie natürlich Weinanbau, aber auch Äpfel, Kirschen und Birnen werden in langen Reihen mit niedrigstämmigen Bäumen angepflanzt. Sie lassen sich leichter ernten, als die klassischen – oft alten – Hochstämmer, an denen das Obst oft verfault, weil sich niemand findet, der die Mühe des Erntens auf sich nehmen will.

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Zwischen Trauer und Freude – Waldrapp in Überlingen

Zwei Waldrapp in der Felsnische bei Überlingen

Trotz der vielen Rückschläge der Überlinger Waldrappkolonie gibt es Grund zur Hoffnung. Derzeit befinden sich wieder neun Waldrappe im Brutgebiet in Überlingen, drei davon sind Weibchen. Samo, die inzwischen bereits brütet, wurde aus einer Kolonie in Salzburg an den Bodensee gebracht und erfolgreich in die Gruppe integriert. Was ist passiert?

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Blumenmond

Der Überlinger See leuchtet durch den Vollmond am 1. Mai 2026

Für den guten, alten Vollmond gibt es ja scheinbar eine Menge Namen. So hatten wir letztes Jahr den Blutmond und den Erdbeermond und irgendwann früher habe ich auch mal über den Erntemond geschrieben.

Im Monat Mai 2026 haben wir den außergewöhnlichen Zustand, dass wir gleich zwei Vollmonde haben werden. Den Ersten konnte ich am 1. Mai fotografieren und der nächste Vollmond wird am 31. Mai zu sehen sein. Der so genannte „Blaue Mond“ ist dann zugleich auch der kleinste Vollmond des Jahres.

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Der doppelte See

Ein Drohnenblick über den Andelshofer Weiher, weit hinaus über den Bodensee

Wie ein Himmelsspiegel liegt der Andelshofer Weiher in der Landschaft am Bodensee. Als ich letzt mit dem Rad den Feldweg entlang fuhr, der in einem Bogen oberhalb des Weihers herumführt, konnte ich durch die Bäume ein kleines Stück vom Bodensee erhaschen.

Das brachte mich auf die Idee, doch mal mit meiner Drohne den Blickwinkel zu verändern und das Ganze von weiter oben zu betrachten. Da sollte doch der Bodensee besser zu sehen sein. Bei einem erneuten Besuch hatte ich die kleine DJI Mini 2 dabei und liess sie auf rund 90 Meter steigen. Damit hatte ich beide Seen, also den Kleinen und den Großen gleichermaßen auf dem Foto. Perfekt. So hatte ich mir das vorgestellt.

Mit einem kleinen Schwenk der Drohne in die andere Richtung bekam ich auch noch einen schönen Blick über den Golfplatz bei Owingen. Der war ja auch Schwerpunkt in der dritten Folge der ZDF Serie „Mordufer„, wo der Schweizer Mörder final überführt wurde.

Surfbrettstein

Ein kleiner bemalter Stein in Form eines Surfbrettes in einer Astkuhle

Bei meinen Spaziergängen hier am Bodensee halte ich ja immer mal Ausschau nach den kleinen Dingen. Die man leicht übersieht, die morgen vielleicht schon wieder verschwunden sind, mitgenommen oder entsorgt wurden. Alles im Sinne von „Wabi Sabi“. Gefunden habe ich den Surfbrettstein in einer Astgabel im Überlinger Ostbad.