Der doppelte See

Ein Drohnenblick über den Andelshofer Weiher, weit hinaus über den Bodensee

Wie ein Himmelsspiegel liegt der Andelshofer Weiher in der Landschaft am Bodensee. Als ich letzt mit dem Rad den Feldweg entlang fuhr, der in einem Bogen oberhalb des Weihers herumführt, konnte ich durch die Bäume ein kleines Stück vom Bodensee erhaschen.

Das brachte mich auf die Idee, doch mal mit meiner Drohne den Blickwinkel zu verändern und das Ganze von weiter oben zu betrachten. Da sollte doch der Bodensee besser zu sehen sein. Bei einem erneuten Besuch hatte ich die kleine DJI Mini 2 dabei und liess sie auf rund 90 Meter steigen. Damit hatte ich beide Seen, also den Kleinen und den Großen gleichermaßen auf dem Foto. Perfekt. So hatte ich mir das vorgestellt.

Mit einem kleinen Schwenk der Drohne in die andere Richtung bekam ich auch noch einen schönen Blick über den Golfplatz bei Owingen. Der war ja auch Schwerpunkt in der dritten Folge der ZDF Serie „Mordufer„, wo der Schweizer Mörder final überführt wurde.

Surfbrettstein

Ein kleiner bemalter Stein in Form eines Surfbrettes in einer Astkuhle

Bei meinen Spaziergängen hier am Bodensee halte ich ja immer mal Ausschau nach den kleinen Dingen. Die man leicht übersieht, die morgen vielleicht schon wieder verschwunden sind, mitgenommen oder entsorgt wurden. Alles im Sinne von „Wabi Sabi“. Gefunden habe ich den Surfbrettstein in einer Astgabel im Überlinger Ostbad.

Ostercrew

Eine Sammlung von Osterfiguren

Meine Ostergruppe wünscht allen Leserinnen und Lesern meines kleinen aber feinen Blogs „Frohe Ostern“. Rechtzeitig hat hier am Bodensee auch der Sommer Einzug gehalten. Etwas zu früh, aber die vielen Besucher und Besucherinnen in Überlingen freut es natürlich umso mehr.

Grad gesehen, dass der neue Bildeditor (Beta) in WordPress eine Art KI integriert hat und mein Foto in „Comic“ umgewandelt hat. Ist im Editor nicht zu sehen, erst in der Vorschau. Nettes Feature.

Mordufer – Brennen soll sie

Eingang von Schloss Rauenstein in Überlingen

Wenn dieser Beitrag erscheint, ist die letzte Folge der ZDF-Krimiserie „Mordufer“ bereits gelaufen. Die Serie besteht aus vier Folgen und spielt am nordwestlichen Ende des Bodensees. Dreh- und Angelpunkt ist dabei Überlingen.

Wenn man Filme oder Serien schaut, die genau dort spielen, wo man selbst lebt, hat man irgendwie einen anderen Blick auf das Geschehen. Ich achte dann mehr darauf, wie und wo sich die Protagonisten bewegen, als auf die eigentliche Handlung. So ging es mir natürlich auch hier.

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Winterschneeball

Ein Winterschneeball mit einer Honigbiene

Eigentlich wollte ich gar nicht dauernd Blumen fotografieren, aber wenn die Natur um einen herum so explodiert, wie das im Moment der Fall ist, kann mein Auge gar nichts anderes sehen, als bunte Blüten und Blumen. Ergo muss ich sie natürlich auch fotografieren. Mir geht es da scheinbar genau wie den fleissigen Bienchen die bereits unterwegs sind und erste Pollen für ihre Königin sichern. Nach den grauen Wintertagen ein Festival für die Augen.

Der Name dieser Pflanze passt auch gerade ganz gut, soll es doch wieder kalt werden und sogar Schnee wird für die nächsten Tage in der Wetterapp für die Bodenseeregion angekündigt. Hoffentlich waren die zarten Blüten nicht zu voreilig und haben sich von der warmen Sonne locken lassen. Aber die nächsten Frühlingstage kommen bestimmt.

Weidenkätzchen

Weidenkätzchen

Die kleinen puscheligen Weidenkätzchen sind für mich ein unübersehbarer Frühlingsbote. Als ich noch in Berlin am Nordbahnhof gearbeitet habe, wuchsen jede Menge davon auf dem alten Bahngelände. Da dort vorwiegend Birken wachsen, dachte ich auch hier, ich müsste Birken suchen. Da lag ich aber falsch.

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Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #29

Blick über den Bodensee auf Wallhausen, im Hintergrund erhebt sich der Säntis

Als ich letzt mit Kamera und Tele am Überlinger Bodenseeufer unterwegs war, zeigten sich die Berge der Schweizer Alpen in voller Pracht. Durch die Verdichtung mit der extremen Brennweite scheinen sie direkt hinter Wallhausen am See emporzuwachsen. In Wirklichkeit trennen doch ein paar Kilometer Luftlinie mich und meine Kamera von den Bergen. Laut Google Maps sind das beispielsweise von Überlingen zum Säntis gut 60 Kilometer. Dabei liegt er doch direkt vor mir.

Den Blick den Bodensee entlang, in der Achse über Unteruhldingen gerichtet, ragen die Berge wie eine unüberwindliche Mauer vor dem Betrachter empor. Ich stelle mir immer vor, dass das für frühere Bewohner, die vielleicht in den Pfahlbauten gelebt haben, wie das Ende der Welt vorgekommen sein muss. Wie soll man denn da drüber kommen? Aber da der Mensch immer wissen will, was hinter dem Horizont kommt, haben sie es sicherlich auch geschafft. Solange, bis jeder Horizont erobert war.

Bald

Krokusse verfremdet

Die Knospen sind am Start, die Zweige sind gespannt,
ist jede Pflanzenart der Freude zugewandt!

Das Grün, es steht bereit, die Farben sind gemischt,
in absehbarer Zeit wird Frühling aufgetischt!

Der Frost zieht sich zurück, der Winter nimmt’s in Kauf,
bald sind sie weg zum Glück, und alles atmet auf!

Jörn Heller

Wetterwechsel

Blick über das Überlinger Münster und den Bodensee Richtung Alpen mit dem Säntis

Ein Hauch von Frühling liegt in der Luft. Die Temperaturen steigen leicht an und der Blick auf die Appenzeller Alpen heute morgen verspricht einen schönen Tag. Also ab auf unseren Ausguck im Q5 und mit der Kamera schnell einen Blick über den See werfen. Hinter der Insel Mainau liegt noch ein Wolkenschleier, der im Laufe des Tages sogar manchmal die Mainau verschwinden lässt.

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