Wasserspiele

Markusplatz in Venedig unter Wasser

Seit gestern stehen wir mit dem Wohnmobil in Punta Sabbioni und ein Besuch in Venedig ist quasi ein „Muss.“ Wir haben uns gleich eine 48-Stundenkarte geholt und setzen gegen Mittag mit der Fähre über. Trotz Regenwarnung ist herrliches Wetter und so steigen wir an der Station „San Marco“ aus, um erstmal die Tauben auf dem Markusplatz zu begrüßen.

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radbahn

Werbung zur Radbahn unter dem U1 Viadukt

Ende letzter Woche wurde vier Tage lang in Kreuzberg der Start zur ersten Etappe der „Radbahn U1“ gefeiert. Nach sieben Jahren der Planung nimmt das erste Testfeld zwischen dem Görli und dem Kotti Gestalt an. Mit dem sogenannten „Reallabor“ werden Umsetzungen entworfen, getestet, mit den Beteiligten diskutiert, Ideen vielleicht wieder verworfen, immer mit dem Ziel alle Betroffenen zu hören und am Ende mitzunehmen, wie es so schön heißt.

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Chaostheorie

Eine Collage aus 2 Bildern mit Regiozügen im Berliner Hauptbahnhof

Wenn es gerade keine Reisenden im Berliner Hauptbahnhof zum lenken gibt, erwacht mein fotografischer Spieltrieb. Die Architektur des Hauptbahnhofs gibt ja viel her und ergänzend fahren auch noch bunte Züge mitten durch. Auf dem Titelbild – fotografiert mit dem iPhone 13pro und bearbeitet mit der App „Snapseed“ – sieht man einen roten Zug der DB Regio Nordost und einen gelb-grünen Zug der ODEG. Das sind die beiden Hauptbetreiber der Regionalstrecken rund um Berlin.

Um das Ganze zu steigern kommt eine weitere App ins Spiel „Bluristic“. Mit der nimmt man im Grunde kleine Filme auf während man das iPhone bewegt, die dann am Ende zu einem statischen Bild umgewandelt werden. Je mehr man dreht oder bewegt, um so chaotischer das Ergebnis. Das hier sind die Rolltreppen im Bahnhof wie unschwer zu erkennen ist 😉

Macht auf jeden Fall ne Menge Spaß Ich kann die Wirklichkeit mal Wirklichkeit sein lassen und schauen was sich wirklich hinter der sichtbaren Welt verbirgt: Chaos, nichts als Chaos.

Entmietung

Drohenansicht eines Abbruchhauses

An den leeren Fensterhöhlen zeigen verbliebene Satellitenschüsseln in die alte Heimat, nach Rumänien. Aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Bukarest, zogen 2015 rund 350 Rom:nja in den damals leerstehenden Plattenbau aus DDR Zeiten und bildeten dort eine Art Gemeinschaft. Inzwischen sind Bauarbeiter damit beschäftigt das Haus für den Abriss leerzuräumen und kippen den Schutt durch ein gelbes Rohr in einen Container im Innenhof.

Seit eine neue Investorin 2019 Vermieterin des Hauses gewordenist, häuften sich die Mängel. Stand zuerst noch eine Renovierung im Raum, mit anschließendem Wiedereinzug der Mieter, entschloss sie sich 2020 das Haus abzureißen und dort einen hochmodernen Wohn- und Arbeitskomplex zu errichten. Dazu müssen aber alle Mieter ausgezogen sein. Da es zum Teil größere Familienverbände sind, ist eine anderweitige Unterbringung nicht so einfach. Dazu kommen die Vorurteile gegen Rom:nja, die potentielle, neue Vermieter eher abschrecken.

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