Leaving Calpe

Nach nun 42 Tagen verlassen wir heute unsere Homebase in Calpe. Wir haben uns sehr an diesen kleinen Urlaubsort gewöhnt, sodass es ein wenig schwerfällt weiterzuziehen. Für reines Überwintern – einfach in der Sonne sitzen und das Meer genießen, Restaurants mit leckerm Essen, Tapas und Wein sind ausreichend vorhanden – ein idealer Ort. Es ist zwar recht frisch in der Nacht, teilweise bis runter zum Nullpunkt, aber 8 Stunden Sonne am Tag bei Temperaturen zwischen 16 und 21 Grad, machen das dann wieder wett.

Aber wir merken auch langsam, es juckt etwas im Gasfuß. Wir wollen ja auch noch mehr von Spanien sehen, ist ja unser erstes Mal mit so viel Zeit im Gepäck. Die Alhambra in Granada wartet auf uns, der Camenito del Rey, die Wüste in Tabernas mit Fort Bravo, die Brücke von Ronda, die Hafenstädte Malaga und Cadiz, und Cordoba und Sevilla. Also wird es Zeit loszulassen. Bequemlichkeit gegen Abenteuer tauschen. Wo werden wir am nächsten Abend sein? Die Campingplätze sind unterhalb von Calpe fast alle übervoll, wir werden uns also irgendwie arrangieren müssen. Wird also spannend. Auch für uns.

Was wir nicht vermissen werden, sind die Bau- und Rammarbeiten die uns fast die ganze Zeit morgens noch vor den ersten Sonnenstrahlen geweckt haben. Das Qietschen der Fahrstühle an den Rohbaus, das Flexen der Bauarbeiter an Metallverstrebungen, das Hupen der ankommenden Betonmischer, und das Hämmern zum Befestigen neuer Verstrebungen. Wenn wir wieder mal vorbeischauen, sind die Häuser hoffentlich fertig.

Was wir vermissen werden, ist unsere Lieblingsbar MyMercat am Ende der südlichen Promenade. Tarte y cafe für 4€, danach das obligatorische Duo Aperol Spritz und Sangria zusammen für exakt 6.05€. Für Berliner Verhältnisse ein Schlaraffenland. Die Spazieränge entlang des Strandes, die Bar am Hafen mit den Patatas Bravas, den Blick auf den Penyon d’Ifach – den dominierenden Felsen mitten zwischen den beiden Hälften von Calpe – und das Leben als solches hier in diesem – architektonisch etwas verschandelten – Örtchens.

We love Calpe und wir kommen sicher wieder, versprochen. Aber jetzt erstmal auf zu neuen Ufern.

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