In meinem zweiten Fotoclub in Uhldingen, stand die letzten beiden Wochen das Thema „Makrofotografie“ auf dem „Lehrplan“. Erst in der Theorie, die Woche darauf in der Praxis.
Das bedeutet „Ab ins Gemüse“ und Augen und Objektive nach unten. Dort sieht man erstmal nur Pflanzen, Blätter oder Schachtelhalme. Nichts Aufregendes. Schaut man länger und genauer hin, sieht man vielleicht einen kleinen dunklen Fleck an einem Halm.

Sieht man noch genauer hin und rückt dem Fleck dicht auf die Pelle, wird daraus vielleicht sogar eine winzig kleine Krabbenspinne, die sich an ihrer Brut festkrallt. Sie ist nur 7-11 mm groß.

Ich hab mich dann auch festgekrallt und trotz Wind und einem 30er Makro (Naheinstellgrenze für gute Vergrößerung um die 1 cm) ein schickes Spinnenportrait bekommen. Die Spinnenmama blieb trotz Eigelege ruhig und ließ sich nicht stören.
Für mein erstes Insektenmakro (Dabei sind Spinnen gar keine Insekten wie ich lernen musste, danke für den lieben Kommentar ;)) bin ich sehr zufrieden. Auch wenn die Krabbenspinne in der Größe echt gruselig aussieht 😉
Foto: Olympus OM-D E-M1 III, m. Zuiko 30/3.5 Makro, Fokusstacking in der Kamera mit 8 Fotos


Ein tolles Foto, auch wenn Spinnen keine Insekten sind (Klugscheißer Modus wieder aus 🙂).
Ahhh, Danke für den Hinweis. Dachte alles was kleiner als 1 cm ist und krabbelt ist ein Insekt 😉
Wunderbare Aufnahme! Es fällt schwer, sich als Mensch darauf zu besinnen, dass die Krabbenspinne acht Augen hat und nicht etwa zwei solche Knopfaugen und Nasenlöcher hat, wie mensch es auf diesem Foto unwillkürlich interpretieren möchte. Die könnte so glatt in einer Biene Maja-Folge mitmachen. 🙂
Dankeschön 😉 Eigentlich unvorstellbar wie das Gehirn die visuellen Eindrücke von ACHT Augen verarbeiten kann. Die Natur ist schon erstaunlich.
Aber sie guckt richtig entschlossen!🙂