Da es heute etwas später geworden ist, nach kleinen Umbauten unser LAN/WLAN endlich wieder funktioniert, kommt heute eine schickes Kolbenentenmännchen zum Einsatz. Fotografiert am Ufer von Ludwigshafen-Bodman am westlichen Ende des Bodensees.
Wildes Gewusel
Der Vorteil des aktuellen Wetters ist ja, dass man sich und die Kamera bei einem Besuch im Schmetterlingshaus auf der Insel Mainau nicht mehr akklimatisieren muss. Im Gegenteil, am Ende meines Rundgangs ist es bei 30° Außentemperatur draußen fast angenehmer als bei den Schmetterlingen. Dabei kommt erschwerend dazu, dass permanent Wasser versprüht wird, um eine Luftfeuchtigkeit zu erzeugen, die den exotischen Schmetterlingen gerecht wird. Fühlt sich dadurch eher subtropisch an.


Krabbenspinne
In meinem zweiten Fotoclub in Uhldingen, stand die letzten beiden Wochen das Thema „Makrofotografie“ auf dem „Lehrplan“. Erst in der Theorie, die Woche darauf in der Praxis.
Das bedeutet „Ab ins Gemüse“ und Augen und Objektive nach unten. Dort sieht man erstmal nur Pflanzen, Blätter oder Schachtelhalme. Nichts Aufregendes. Schaut man länger und genauer hin, sieht man vielleicht einen kleinen dunklen Fleck an einem Halm.

Rotkehlchen
Als ich letztens unterwegs auf Dampflokjagd war, saß ich in einem Restaurant am Überlinger Uferpark um mich zwischendurch mit einem alkoholfreien Weißbier zu stärken. Das Tele hatte ich auf der Kamera und schaute ein wenig in der Gegend herum. Vögel gibt es ja bei uns eine ganze Menge, das lässt sich ab morgens wenn es langsam hell wird kaum überhören.

Schwereloser Gleiter
Manchmal lohnt es sich, beim Spaziergang den Blick nicht nur auf den Weg, sondern auch in den Himmel zu richten. So ging es mir kürzlich in den Feldern hinter Überlingen, als plötzlich ein Rotmilan seine Kreise über der Landschaft zog. Mit seinen langen, schmalen Flügeln und dem tief gegabelten Schwanz – daher auch sein Zweitname „Gabelweihe“ – ist er selbst auf größere Entfernung leicht zu erkennen. Besonders auffällig wirkt sein rostbraunes Gefieder, das in der Sonne beinahe leuchtet.

Tödliche Blumen
In ihrer verschwenderischen Pracht sind sie aktuell auf der Insel Mainau nicht zu übersehen. Kurz hinter dem Eingang strahlen sie in riesigen Mengen in leuchtenden Farben um die Wette. So dominierend, als gäbe es nichts anderes.

Stille Wächter
Die „Sieben Churfirsten“ gehören zu den eindrucksvollsten Naturformationen innerhalb des Sipplinger Dreiecks. Von uns aus mit dem Rad gut zu erreichen, also zum Einstieg in die Fahrradsaison ein perfektes Ziel. Fotografisch ebenfalls ganz spannend. Die steil aufragenden Felsnadeln stehen wie stille Wächter über dem Bodenseeufer.

Vergänglich 50/52
„Tand, Tand, ist das Gebilde von Menschenhand“ schrieb Theodor Fontane in seiner Ballade „Brück’ am Tay“. Da geht es um den Einsturz einer gerade fertiggestellten Eisenbahnbrücke in England. Zum Zeitpunkt des Einsturzes befuhr ein Zug die Brücke und riss 75 Menschen mit in den Tod. Dass Brücken nicht so stabil sind, wie wir glauben, hat uns die jüngste Vergangenheit gelehrt.
Weiterlesen „Vergänglich 50/52“Schönheit auf Zeit
Rosen öffnen sich in strahlender Pracht – und doch liegt in jeder Blüte schon der Hauch des Vergehens. Für einen kurzen Moment scheinen sie zeitlos, als könnten sie das Licht für immer festhalten. Doch ihre Schönheit ist auf Zeit, vergänglich wie der Sommer. Vielleicht liegt gerade darin ihr Zauber: im bewussten Wahrnehmen des Augenblicks, bevor die Blätter fallen.

Natur 31/52
Wenig gibt den Begriff Natur besser wider, als die Symbiose zwischen Flora und Fauna. Die fleissigen Hummeln fliegen unermüdlich die Blüten von Pflanzen und Blumen an, sammeln Pollen und Nektar, fliegen zur nächsten Blüte, um Teile der eben gesammelten Pollen dort zu lassen. Damit ist die Bestäubung gesichert, die Fortpflanzung auch.

