Grünes Heupferd

Grünes Heupferd auf Kiesoberfläche

Als ich letzt mit meinem Rad nach dem Besuch der Apfelplantage den hellen Kiesweg weiterfahre, fällt mir ein paar Meter weiter auf einmal etwas großes, Grünes ins Auge, was dort irgendwie nicht hingehört. Das ist mir ja in Südfrankreich schon mal passiert, da habe ich eine Gottesanbeterin auf dem Weg gefunden und gleich ein paar Fotos geschossen.

Diesmal ist es ein weibliche s Grünes Heupferd, erkennbar am Legestachel am hinteren Ende der Laubheuschrecke (sagt Google Lens). Sie ist entweder nicht mehr die Jüngste, oder generell nicht mehr so fit, denn sie bleibt ruhig sitzen, auch als ich ihr mit meiner Kamera dicht auf den Chitinpanzer rücke. Nach der Fotosession habe ich sie ein wenig motiviert ins Gras neben dem Weg zu hüpfen. Damit kann sie auch niemand überfahren.

Ihre Zeit läuft aber wohl eh im September ab. Nach erfolgter Paarung legt das Weibchen zwischen 200 und 600 Eier tief im Boden ab und stirbt anschließend. Mission completed.

Die Fotos wurden mit meiner Olympus OM-D E-M1 III und dem m.Zuiko 12-100 f4.0 aufgenommen. Verwendet wurde das interne Fokusstacking. Das erzeugt 8 Fotos mit verschiedener Schärfentiefe und rechnet das am Ende kameraintern zusammen. Damit erhält man einen Schärfebereich, den man mit einer normalen Aufnahme nicht erreichen kann. Mit KI wurde das Titelfoto etwas nachgeschärft.

Am Waldesrand #5

Distelfalter auf einer lilafarbenen Blüte

Hatte ich an meinem ursprünglichen Waldesrand so viele Insekten gefunden, dass ich gar nicht wusste, wen oder was ich alles fotografieren sollte, war mein Besuch an unserem heimischen Bach anfangs eher frustrierend. Es war zum Einen sauheiß, zum Anderen hielten sich die Insekten bedeckt.

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Am Waldesrand #4

Das Foto zeigt ein Großes Ochsenauge, einen Tagfalter

„Von der großen Welt der Insekten sind Schmetterlinge wohl die beliebtesten Vertreter: Sie strahlen Leichtigkeit und Ruhe aus und begeistern durch vielfältige Farben und Muster. Ein Sommer ohne Schmetterlinge wäre nur halb so bunt – und für die meisten von uns kaum vorstellbar. Etwa 3.700 verschiedene Schmetterlingsarten leben in Deutschland. Nur rund 200 dieser Arten sind Tagfalter. „

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Am Waldesrand #3

Eine Sumpfschwebfliege auf einer Pflanze mit weißen Blüten

Heute haben wir es mit einem kleinen Insekt zu tun, was die Mimikry so gut beherrscht, dass es sogar der STERN in einer der letzten Ausgaben als Foto für einen Artikel zu Allergien und Wespenstichen benutzt hat: Die Sumpfschwebfliege.

Sie sieht zwar aus wie eine gefährliche Wespe, ist aber eine Fliege. Sie hat daher auch keinen Stachel, ist also für Menschen ungefährlich. Laut WiKi trägt sie aber wesentlich zur Bestäubung von Pflanzen bei, ist also ein sehr nützliches Insekt.

Aufgenommen mit meiner Olympus OM-D E-M 1 III und dem m.Zuiko 12-100 bei Blende 4.

Zapfen

Eine Makroansicht eines Tannenzapfens

Beim Austesten meines 30mm Makros hab ich verschiedene Objekte mit nach Hause genommen und in mein kleines Heimstudio gepackt. Eins davon möchte ich euch gern vorstellen. Es ist ein Zapfen, also eine Frucht eines Nadelbaumes. Der steht bei uns am Friedhof und ernährt vermutlich Eichhörnchen. Bin mir aber nicht sicher, ob es nun ein Tannenzapfen, oder Kieferzapfen ist, auf jeden Fall ist es „Wabi-Sabi“. Ein Objekt des Augenblicks und der Vergänglichkeit.

Wildes Gewusel

Glasflügelfalter

Der Vorteil des aktuellen Wetters ist ja, dass man sich und die Kamera bei einem Besuch im Schmetterlingshaus auf der Insel Mainau nicht mehr akklimatisieren muss. Im Gegenteil, am Ende meines Rundgangs ist es bei 30° Außentemperatur draußen fast angenehmer als bei den Schmetterlingen. Dabei kommt erschwerend dazu, dass permanent Wasser versprüht wird, um eine Luftfeuchtigkeit zu erzeugen, die den exotischen Schmetterlingen gerecht wird. Fühlt sich dadurch eher subtropisch an.

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Krabbenspinne

Eine Krabbenspinne sitzt auf ihrem weißen Gelegekokon

In meinem zweiten Fotoclub in Uhldingen, stand die letzten beiden Wochen das Thema „Makrofotografie“ auf dem „Lehrplan“. Erst in der Theorie, die Woche darauf in der Praxis.

Das bedeutet „Ab ins Gemüse“ und Augen und Objektive nach unten. Dort sieht man erstmal nur Pflanzen, Blätter oder Schachtelhalme. Nichts Aufregendes. Schaut man länger und genauer hin, sieht man vielleicht einen kleinen dunklen Fleck an einem Halm.

Auf der Suche nach Motiven
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