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Off the street

Das Künstlerkollektiv „Berlin 1020“ stellte am Donnerstag in einer Vernissage ihre Bilder in der „Fotogalerie Friedrichshain“ einem zahlreich erschienen Publikum vor. Sechs Fotografen – von denen vier anwesend waren – zeigen in den kommenden 14 Tagen einen Querschnitt ihres fotografischen Könnens. Auch wenn das Motto der Ausstellung etwas provokativ „Runter von der Straße!“ lautet, sind es im Großen und Ganzen doch Bilder die man im weitesten Sinne der Streetfotografie zuordnen kann.

Tokio – Foto: h|b

Ob Mneschen auf den Strassen von Tokio, Arbeiter in den Vulkanminen in Indonesien, oder Strandszenen am Mittelmeer, Menschen stehen im Mittelpunkt der Fotos. Lediglich ein Fotograf fotografiert Räume der Macht ganz ohne die Mächtigen. Am faszinierendsten fand ich die „Memorial Ghosts“ von Roland Groebe. Bilder vom Inneren des Holocaust Mahnmals (Titelbild).

Berlin 1020 Kollektiv
Berlin 1020 Kollektiv – Foto: h|b

Wer die Ausstellung besuchen will muss sich sputen, sie läuft nur 14 Tage lang und endet mit einem „Street Photography Walk und Talk“ mit Martin U Waltz am 6. April um 15 Uhr. Anmeldung ist nicht erforderlich, wer kommt darf mit.

Eine weitere Ausstellung die auch nur noch bis zum 30. März läuft sei auch noch an der Streetfotografie Interessierten ans Herz gelegt. Sie heißt „Der Alexanderplatz von 1959 bis heute“ mit Fotos von Thomas Billhardt, in Kooperation mit der Galerie „Camera Work“.

Ausstellung Alexanderplatz
Alexanderplatz – Foto: h|b

Grenzerfahrung XIII

Mit dieser Folge der „Grenzerfahrung“ schaffen wir am Ende den westlichen Wendepunkt, in den nächsten Folgen geht es dann wieder gen Osten. Wer wissen möchte, um was es hier überhaupt geht, oder sich noch die älteren Folgen anschauen möchte, der klickt einfach hier: #grenzerfahrung

Los gehts: Hinter den Yorckbrücken wird die Grenzverfolgung etwas schwieriger, da sie hier über Parkplätze und durch Kleingärten führt, an die man so direkt nicht rankommt, oder aber man steht plötzlich vor Mauern von Parkplätzen. Also musste ich ein wenig improvisieren und dem Grenzverlauf grob folgen. Grenzerfahrung XIII weiterlesen

Grenzerfahrung XI

Es wird Zeit den letzten Teil meiner „Grenz(er)fahrung“ rund um Kreuzberg das Licht der Welt erblicken zu lassen. Teil X endete ja im April an dem Punkt, wenn die Dudenstraße in die Kolonnenstraße übergeht und aus Kreuzberg Schöneberg wird. Die Brücke (die scheinbar keinen Namen hat, ich konnte jedenfalls keinen finden) spannt sich über die Fern- und S-Bahngleise zwischen Südkreuz und Berlin Hauptbahnhof. Auf dem Titelbild fährt der IC Richtung Hauptbahnhof, im Hintergrund ist der Ballon „Der Welt“ zu sehen, bei dem wir später noch vorbeikommen werden.

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Grenzerfahrung VIII

Der große Kurfürst ging hier im 17. Jahrhundert auf die Jagd nach Hasen und die deutsche Turnbewegung nahm in diesem Park zu Anfang des 20. Jahrhunderts mit Turnvater Jahn ihren Anfang. Am nördlichen Eingang des Parks erinnert ein Jahndenkmal daran. Die Rede ist natürlich von der Hasenheide, die sich – vom Hermannplatz kommend – bis zum Südstern zieht und der wir im achten Teil der „Grenz(er)fahrung folgen. Die Kirche am Südstern dominiert das Ende der Sichtachse entlang der Hasenheide und kündigt einen erneuten Schwenk der Grenze in Richtung Tempelhof an. Dieses Teilstück der Kreuzberger Grenze ist auch nicht soooo spannend und für geübte Radfahrer in 5 Minuten zu bewältigen. Ein paar Bilder gibt es natürlich trotzdem.

Schneeglöckchen

Seit letztem Jahr hängen Bilder von mir im Cafe Victoria im Botanischen Garten von Berlin. Unser Fotoklub – die Kreuzberger Fotografen – haben dort eine Art Belegungsrecht und das letzte Thema „Berlin, anders gesehen“, ist aktuell dort zu sehen. Berliner Fotomotive, jenseits der klassischen Touristenfotos. Wer zufällig mal dort vorbeikommt, kann sich bei Kaffee und leckerem Kuchen stärken und die Bilder anschauen.

Ausstellung Cafe Victoria – Foto: h|b

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