Wir bleiben noch etwas in der Welt der Blumen, schließlich ist noch Frühling, auch wenn es sich bereits wie Sommer anfühlt. Seit der Landesgartenschau im Jahr 2021 findet sich auf dem Rosenobelturm in Überlingen eine Art Blumenkranz.




Bilder und Geschichten vom Bodensee
Wir bleiben noch etwas in der Welt der Blumen, schließlich ist noch Frühling, auch wenn es sich bereits wie Sommer anfühlt. Seit der Landesgartenschau im Jahr 2021 findet sich auf dem Rosenobelturm in Überlingen eine Art Blumenkranz.



Noch bevor draußen der erste Hahn kräht, sitzt er bereits über das Pergament gebeugt. Das Licht der kleinen Fensterscheiben reicht kaum aus, also flackert neben ihm eine rußende Öllampe. Federkiel, Tinte, Lineal und Messer liegen ordentlich bereit — Werkzeuge für eine Arbeit, die Geduld verlangt wie kaum eine andere. Jeder Buchstabe entsteht langsam und mit ruhiger Hand, denn ein Fehler lässt sich nicht einfach löschen. Wird die Tinte verschrieben, muss das Pergament vorsichtig abgeschabt und geglättet werden, bevor die Zeile erneut geschrieben werden kann.

In ihrer verschwenderischen Pracht sind sie aktuell auf der Insel Mainau nicht zu übersehen. Kurz hinter dem Eingang strahlen sie in riesigen Mengen in leuchtenden Farben um die Wette. So dominierend, als gäbe es nichts anderes.

Neben der klassischen Felderwirtschaft gibt es am Bodensee natürlich eine Menge Obstanbau. In vorderer Linie natürlich Weinanbau, aber auch Äpfel, Kirschen und Birnen werden in langen Reihen mit niedrigstämmigen Bäumen angepflanzt. Sie lassen sich leichter ernten, als die klassischen – oft alten – Hochstämmer, an denen das Obst oft verfault, weil sich niemand findet, der die Mühe des Erntens auf sich nehmen will.

„Wenn die Urform „Kugel“ auf die üppige Form des Palmenhauses trifft, entsteht ein besonderer Spannungsraum. Annette Grunert aus der Schweiz zeigt mit ihrer Serie „PARADISO“ eine Werkreihe, welche Farbe Licht und Geometrie in Einklang bringt. Ihre Objekte scheinen im Raum zu schweben und laden ein, die Welt aus einer runden Perspektive zu betrachten.“
Soweit der Ausstellungsflyer der Ausstellung die vom 26. April bis zum 03. Mai im Palmenhaus in Konstanz stattfand.

Trotz der vielen Rückschläge der Überlinger Waldrappkolonie gibt es Grund zur Hoffnung. Derzeit befinden sich wieder neun Waldrappe im Brutgebiet in Überlingen, drei davon sind Weibchen. Samo, die inzwischen bereits brütet, wurde aus einer Kolonie in Salzburg an den Bodensee gebracht und erfolgreich in die Gruppe integriert. Was ist passiert?

Der Mai ist ja eigentlich der Monat, wo sich die Iris zeigt. Ende diesen Monats ist auch in Überlingen das „Irisblüten-Fest“ auf dem Rosenobelturm. Die sind aber eher groß und gar nicht so einfach zu fotografieren, da sie sehr „wuschelig“ und ausladend daherkommen.

Für den guten, alten Vollmond gibt es ja scheinbar eine Menge Namen. So hatten wir letztes Jahr den Blutmond und den Erdbeermond und irgendwann früher habe ich auch mal über den Erntemond geschrieben.
Im Monat Mai 2026 haben wir den außergewöhnlichen Zustand, dass wir gleich zwei Vollmonde haben werden. Den Ersten konnte ich am 1. Mai fotografieren und der nächste Vollmond wird am 31. Mai zu sehen sein. Der so genannte „Blaue Mond“ ist dann zugleich auch der kleinste Vollmond des Jahres.

Wie ein Himmelsspiegel liegt der Andelshofer Weiher in der Landschaft am Bodensee. Als ich letzt mit dem Rad den Feldweg entlang fuhr, der in einem Bogen oberhalb des Weihers herumführt, konnte ich durch die Bäume ein kleines Stück vom Bodensee erhaschen.

Das brachte mich auf die Idee, doch mal mit meiner Drohne den Blickwinkel zu verändern und das Ganze von weiter oben zu betrachten. Da sollte doch der Bodensee besser zu sehen sein. Bei einem erneuten Besuch hatte ich die kleine DJI Mini 2 dabei und liess sie auf rund 90 Meter steigen. Damit hatte ich beide Seen, also den Kleinen und den Großen gleichermaßen auf dem Foto. Perfekt. So hatte ich mir das vorgestellt.

Mit einem kleinen Schwenk der Drohne in die andere Richtung bekam ich auch noch einen schönen Blick über den Golfplatz bei Owingen. Der war ja auch Schwerpunkt in der dritten Folge der ZDF Serie „Mordufer„, wo der Schweizer Mörder final überführt wurde.