Jagdsaison

Jagdsaison

Wer häufiger auf den Straßen der Republik unterwegs ist, sieht sie meist rechts und links auf den Feldern, an den Waldrändern und in sehr verschiedenen Erscheinungsformen. Die Ansitze. Teilweise gut gebaut, manchmal auch nur vier kurze Stangen und ein Brett obendrauf. Ich meine das auch nur in Deutschland gesehen zu haben, im Ausland ist mir das nie aufgefallen. Deutschland, ein Land der Dichter und Jäger. Rund 390.000 Jagdscheininhaber gibt es in Deutschland die – wenn sie denn eine Jagdpacht haben – überwiegend auf Rotwild ansitzen.

Herbst und Winter sind die Jahreszeiten, in denen vor allen Dingen gejagt wird und die großen Drück- und Treibjagden stattfinden. Viele Tierarten haben lediglich eine kurze Schonzeit, meist im Frühling und Sommer, wenn die Tierkinder auf die Welt kommen. Die Zeit soll den Elterntieren dienen, um ihren Nachwuchs großzuziehen. Leider sind diese kurzen Zeiten oft nicht einmal ausreichend, um das Selbstständigwerden der Welpen abzudecken. Einige Wildtiere genießen gar keine Schonzeit und dürfen ganzjährig getötet werden. Pro Jagdsaison fallen dabei rund 1.3 Millionen Rehe, 600.000 Wildschweine und 400.000 Füchse der Jagd zum Opfer schreibt PETA auf Ihrer Website.

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Elchzeit

Elchjunges in Elgtun

Heute ist Elchtag auf unserer Tour. Nachdem wir heute morgen sehr früh von unserer Übernachtung in Kristiansand aufgebrochen sind, stehen wir eine gute Stunde später auf dem Neset Camping, mitten im Byglandsfjorden. Unser Stellplatz liegt direkt am Wasser, langsam kommt die Morgensonne über die Berge und taucht alles in weiches Licht. Die Anmeldung ist noch zu, das Motto in Norwegen: Such dir einen Platz und komm später zur Anmeldung. So machen wir das. Erstmal das ausgefallene Frühstück nachholen.

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Nachwuchs

Weißes Wohnmobil vor Rapsfeld

Lange haben wir darauf gewartet, vor drei Wochen war es endlich so weit: Der Nachwuchs ist endlich eingetroffen, nach fast 7 Monaten. Zuerst beim Händler in Hoppegarten. Dort konnten wir ihn schon mal begrüßen, aber noch nicht haben. Nur anfassen, mehr nicht. Vor der Übergabe steht ja noch die Zulassung. Zuerst lassen die Papiere des Herstellers auf sich warten und als die dann endlich da sind, ist die Coronakrise auf dem Höhepunkt und die Zulassungsstellen nur noch bedingt arbeitsfähig. Aber auch das geht vorbei und dann kommt endlich der erlösende Anruf: Wann soll die Übergabe erfolgen?

Seitdem steht das schneeweiße Wohnmobil, ein Hobby Optima Ontour Edition, auf unserem Abstellplatz und wird langsam ausflugstauglich gemacht. Garage einrichten, Innenraum wohnlich gestalten, Zubehör kaufen und „installieren“, kurzum: „Klar Schiff zum Gefecht“. Ja, wenn es denn ein Gefecht geben würde. Weiterhin sind ja touristische Ausflüge ins Umland unerwünscht. Aus Verzweiflung haben wir schon mal eine Runde auf dem Berliner Außenring gedreht, um zu schauen und zu hören, ob es noch irgendwo klappert oder scheppert. Macht aber nur bedingt Laune.

Die Oderhänge bei Mallnow in Brandenburg
Adonisröschenpfad – Foto: h|b (DJI)
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