Am Waldesrand #3

Eine Sumpfschwebfliege auf einer Pflanze mit weißen Blüten

Heute haben wir es mit einem kleinen Insekt zu tun, was die Mimikry so gut beherrscht, dass es sogar der STERN in einer der letzten Ausgaben als Foto für einen Artikel zu Allergien und Wespenstichen benutzt hat: Die Sumpfschwebfliege.

Sie sieht zwar aus wie eine gefährliche Wespe, ist aber eine Fliege. Sie hat daher auch keinen Stachel, ist also für Menschen ungefährlich. Laut WiKi trägt sie aber wesentlich zur Bestäubung von Pflanzen bei, ist also ein sehr nützliches Insekt.

Aufgenommen mit meiner Olympus OM-D E-M 1 III und dem m.Zuiko 12-100 bei Blende 4.

Wildes Gewusel

Glasflügelfalter

Der Vorteil des aktuellen Wetters ist ja, dass man sich und die Kamera bei einem Besuch im Schmetterlingshaus auf der Insel Mainau nicht mehr akklimatisieren muss. Im Gegenteil, am Ende meines Rundgangs ist es bei 30° Außentemperatur draußen fast angenehmer als bei den Schmetterlingen. Dabei kommt erschwerend dazu, dass permanent Wasser versprüht wird, um eine Luftfeuchtigkeit zu erzeugen, die den exotischen Schmetterlingen gerecht wird. Fühlt sich dadurch eher subtropisch an.

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Krabbenspinne

Eine Krabbenspinne sitzt auf ihrem weißen Gelegekokon

In meinem zweiten Fotoclub in Uhldingen, stand die letzten beiden Wochen das Thema „Makrofotografie“ auf dem „Lehrplan“. Erst in der Theorie, die Woche darauf in der Praxis.

Das bedeutet „Ab ins Gemüse“ und Augen und Objektive nach unten. Dort sieht man erstmal nur Pflanzen, Blätter oder Schachtelhalme. Nichts Aufregendes. Schaut man länger und genauer hin, sieht man vielleicht einen kleinen dunklen Fleck an einem Halm.

Auf der Suche nach Motiven
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Rotkehlchen

Als ich letztens unterwegs auf Dampflokjagd war, saß ich in einem Restaurant am Überlinger Uferpark um mich zwischendurch mit einem alkoholfreien Weißbier zu stärken. Das Tele hatte ich auf der Kamera und schaute ein wenig in der Gegend herum. Vögel gibt es ja bei uns eine ganze Menge, das lässt sich ab morgens wenn es langsam hell wird kaum überhören.

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Fliegende Räuberin

Da sitzt sie, die Jägerin. Die schon leicht zerrupften Flügel nach vorne gestellt, bereit zur Jagd: Eine rote Heidelibelle. Die orangenen Flecken am Flügelansatz weisen sie als Weibchen aus. Libellen sind ja fotografisch gesehn eher ein Albtraum, viel zu hektisch, kaum hat man sie im Fokus, sind sie schon wieder verschwunden.

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Flower Power

Orchideenausstellung im Palmenhaus auf der Insel Mainau

Normale Blumen tun ja schon alles dafür ihre Attraktivität durch Formen und Farben für Insekten aller Art zu steigern, schließlich sichert das ihr Überleben. Was allerdings Orchideen auffahren ist um Dimensionen höher. Bis hin zur Mimikri um die bevorzugten Bienen, Hummeln oder Schmetterlinge zu ködern. Ein sehr definiertes „Maul“ haben sie alle, quasi die Einladung zum reinfliegen und Pollenpakete abholen.

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