Angeregt durch einen Makroworkshop meines Fotoclubs in Uhldingen, bei dem wir draußen am Rande eines Waldes eine Menge von sehr kleinen Lebewesen gefunden haben, habe ich mich mal auf die Suche nach anderen Waldrändern gemacht. Zwischen Bambergen und Lippertsreute liegt eine Teichlandschaft, die man aber leider nicht betreten darf. Muss man aber auch gar nicht, da auf dem Weg bis zum Sperrzaun das Leben tobt.

An diesem Waldesrand habe ich eine Menge Insekten gefunden, von denen ich 90% von Google Lens identifizieren lassen musste, da sie mir völlig unbekannt waren. Bei Schmetterlingen ist das normal, die Namen kann sich eh kein Mensch merken. Daher starte ich eine kleine Serie, an der ich euch die einzelnen Insekten vorstellen möchte.
Wir beginnen mit der schicken, blauen Gabel-Azurjungfer. Die vielleicht 3 cm große Libelle war ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, ist aber durch die Klimaerwärmung inzwischen auch in den Deutschland anzutreffen. Zwischen den Brennnesseln ist sie als winziger blauer Strich kaum zu erkennen und sie sitzt selten länger als ein paar Sekunden still auf einem Blatt oder einem Halm.
Es galt also schnell zu reagieren, die Libelle zu fokussieren und abzudrücken. Bei dem zweiten Bild ist mir erst zu Hause bei der Bildbearbeitung aufgefallen, dass sie wohl zwischenzeitlich eine Fliege gefangen hat. Wohl bekomms.
Fotos mit meiner Olympus OM-D E-M1 Mark III und dem 12-100 mm Objektiv.


Ein zauberhaftes Tierlein hast du auf dem Foto verewigt. Gratuliere. Segen und liebe Grüße.
Vielen Dank
Das ist ja eine ganz eigene Welt, in die Du da eintauchst, die der Insekten. Ganz andere, merkwürdige Formen. Überraschend auch die Farben, wie hier diese strahlenden Blautöne. Bin gespannt, was Du auf dieser Reise alles noch „auf Celluloid“ kannst! 👍🏼
Ja, eine völlig andere und in Teilen auch unsichtbare Welt. Also fast 😉 Wer suchet der findet.