Klimaflüchtlinge

Am Bodensee sind tierische Klimaflüchtlinge aufgetaucht. Rechtzeitig zum heutigen Sommeranfang hat sich eine Herde Kamele und Dromedare auf einer Wiese unterhalb der Überlinger Heliosklinik ein schattiges Plätzchen organisiert. Afrika wird bald zu heiß und bei den aktuellen Temperaturen hierzulande sollten sich die Tiere auch bei uns wohlfühlen. Anwohner betreuen die Herde und versorgen sie mit Wasser und Nahrung.

Verschiebt sich die Erderwärmung weiter in in unsere Gefilde, ziehen sie vielleicht irgendwann gen Norden, wo sie dann auf die Brandenburger Elche treffen könnten. Die migrieren gerade vom Osten – aus Polen kommend – Richtung Westen.

Natürlich sind das alles nur linke Fakenews. Den Klimawandel gibt es gar nicht, die Sommer waren selbstverständlich früher schon so heiß und trocken im Juni und die daraus resultierenden Unwetter haben wir damals auch überlebt.

Die Kamele und Dromedare sind natürlich auch gar keine Klimaflüchtlinge, sondern Arbeitssklaven des Zirkus Alessio, der gerade in Überlingen gastiert. Ein bißchen zerrupft sehen sie aus, das bringt vermutlich der stressige Job in einem Zirkus so mit sich.

Achja, ein Känguru mit Namen „Skippy“ – was auch sonst – muss da auch noch irgendwo rumhüpfen. Ich werde berichten, wenn ich es entdecke. Und merkwürdigerweise gehören auch Kühe zum Ensemble. Da wir ja auf dem Land wohnen, sollte das für die jungen Besucher und Besucherinnen kein allzu fremder Anblick sein. Das wäre sicher anders, wenn der Zirkus in Berlin gastieren würde 😉

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