Der Landarzt

26 Jahre lang – von 1987 bis 2013 praktizierten zuerst Dr. Karsten Mattiesen, dann Dr. Ulrich „Uli“ Teschner und zum Schluss Dr. Jan Bergmann als Landärzte in der gleichnamigen ZDF Serie von Herbert Lichtenfeld. In 22 Staffeln und insgesamt 297 Folgen kurierten sie Wehwechen der Landbevölkerung rund um den fiktiven Ort Deekelsen. Der reale Ort, wo die Serie ihr zu Hause hatte, ist Kappeln an der Schlei und natürlich die ganze Gegend drumrum.

Bildergalerie der Schauspieler aus der Serie "Der Landarzt"
Bildergalerie – Foto: h|b

Wir waren 2013 bereits einmal dort und haben uns in Kappeln nach den Drehorten umgeschaut und natürlich auch welche gefunden. Diesmal hatte ich etwas Neues entdeckt – muss uns seinerzeit entgangen sein – das Cafe Lindauhof (Google Maps). Dieses schöne Cafe verspricht leckere selbstgemachte Kuchen und einen schön angelegten und riesigen Garten. Ein Fall für mein e-Bike und 22 Kilometer vom Campingplatz in Damp, wo wir ja im Mai das Glück hatten ein Plätzchen zu ergattern.

Mit viel Gegenwind und negativem Coronatest in der Tasche erreiche ich das „Landarzthaus“ und muss mich erstmal in die Reihe der Wartenden einreihen. Ich bin natürlich nicht allein auf die Idee gekommen, die Möglichkeit endlich wieder Kaffee und Kuchen genießen zu können, treibt alle nach draußen. Aber gottseidank ergattere ich bald eins der begehrten Gartentischchen, nachdem ich an der Kuchentheke meine Wünsche losgeworden bin.

Man sitzt dann ja mit so einem wenig schlechten Gewissen dort, da man weiß, dass draußen vor der Tür eine Menge Leute warten, die auch gern hier sitzen würden wo ich jetzt sitze. Aber ist halt Pandemiezeit, da ist halt alles anders. Leider muss ich auch noch unbedingt ein anderes Stück Kuchen probieren, so dass sich mein Aufenthalt verlängert. Ach ja, den fantastischen Garten mit den blühenden Bäumen muss ich natürlich auch fotografieren. Da gilt es halt „Alles den glücklichen Besitzenden“. 😉

Farbenfrohe Bäume im Garten des Cafes Lindahof
Farbenpracht – Foto: h|b

Aber da ich ja wieder nach Hause muss, also zum Campingplatz, gebe ich meinen liebgewordenen Platz dann doch her. Beim rausgehen stelle ich dann fest, dass sich das leckere Kuchenangebot schwer zu Ende neigt und wenn ich das richtig verstanden habe, gilt das Motto: Wenn aus, dann aus. Das wird den noch auf Kuchen Hoffenden wahrscheinlich nicht gefallen. Ich habs aber niemanden verraten. Ein Stück die Straße entlang gibt es noch ein kleines Industriedenkmal zu bewundern, aber das ist dann schon die nächste Geschichte für die nächste Woche.

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