Der Landarzt

Das Cafe Lindauhof, früher Wohnort des Landarztes aus der gleichnameigen Serie

26 Jahre lang – von 1987 bis 2013 praktizierten zuerst Dr. Karsten Mattiesen, dann Dr. Ulrich „Uli“ Teschner und zum Schluss Dr. Jan Bergmann als Landärzte in der gleichnamigen ZDF Serie von Herbert Lichtenfeld. In 22 Staffeln und insgesamt 297 Folgen kurierten sie Wehwechen der Landbevölkerung rund um den fiktiven Ort Deekelsen. Der reale Ort, wo die Serie ihr zu Hause hatte, ist Kappeln an der Schlei und natürlich die ganze Gegend drumrum.

Bildergalerie der Schauspieler aus der Serie "Der Landarzt"
Bildergalerie – Foto: h|b

Wir waren 2013 bereits einmal dort und haben uns in Kappeln nach den Drehorten umgeschaut und natürlich auch welche gefunden. Diesmal hatte ich etwas Neues entdeckt – muss uns seinerzeit entgangen sein – das Cafe Lindauhof (Google Maps). Dieses schöne Cafe verspricht leckere selbstgemachte Kuchen und einen schön angelegten und riesigen Garten. Ein Fall für mein e-Bike und 22 Kilometer vom Campingplatz in Damp, wo wir ja im Mai das Glück hatten ein Plätzchen zu ergattern.

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Der große Gelbe

Gelbe Busse der BVG in Berlin

#gelbewoche

Unter dem Begriff fasst der Berliner (gibt’s den überhaupt, den Berliner?) die gelben Busse der BVG zusammen. Es gibt sie als Eindecker, sehr beliebt bei den Touristen sind aber die Doppeldecker (aber nur wenn man oben und in der ersten Reihe sitzen kann) und zwischenzeitlich gibt es ihn sogar als elektrische Version (sehr leise und sauber). Neben den Bussen sind auch die Straßenbahnen und U-Bahnen der BVG in Berlin gelb. So einmalig wie die roten Busse in London. Diese Ansammlung von stattlichen Exemplaren fand ich in der Nähe des Kulturforums. Der mit der 300 ist übrigens die neue Elektrolinie.

Pizza Corona

Pizzeria Portofino in Friedrichshain

Nach dem Ende des Sommers und der Urlaubs- und Ferienzeit, beginnt in Berlin, speziell in den Bezirken Friedrichshain, Neukölln und Mitte der Corona Inzidenzwert langsam wieder an zu steigen. Kreuzberg-Friedrichshain, der Bezirk in dem wir leben, erreicht rechtzeitig vor den Herbstferien die magischen 50 und gilt somit als Hotspot. Die deutschen Urlaubsregionen Nord- und Ostseeküste sind raus, da diese Länder keine Touristen aus diesen Gebieten einreisen lassen. Berlin setzt zwar noch durch gesamtheitlich betrachtet zu werden, aber das hilft nur kurzfristig, da die Zahlen in Gesamtberlin schnell den Wert von 50 überschreiten und schon ist Berlin wieder Hotspot. Nix mit Ferien.

Ausgehöhlter Kürbis liegt auf einem Stuhl
Kürbis – Foto: h|b
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Neuruppin #fontane.200

Theodor Fontane

Wir kennen jetzt das Süd- und Ostufer des Ruppiner Sees, haben Wustrau und Karwe und Radensleben durchstreift und schicken uns nun an, der alten Hauptstadt dieses Landesteiles unseren Besuch zu machen, der Stadt Ruppin selbst, die dem See, woran sie liegt, wie der ganzen Grafschaft den Namen gegeben hat“ schreibt Fontane weiter in seinen Wanderungen und erreicht damit auch den Ort, in dem er vor 200 Jahren geboren wurde. Für uns ist Neuruppin auch der Endpunkt für den Tag. Im Gegensatz zur Zeit Fontanes, ließ sich der Besuch von Wustrau, Karwe und Neuruppin prima an einem Tage organisieren und wir mussten dazu nicht mal früh aufstehen.

Figur Fontane in Schaufenster
Figur Fontane in Schaufenster – Foto: h|b

Karwe #fontane.200

Das Gut derer von Knesebeck

„Unser Weg führt uns heute nach Karwe“ schreibt Fontane in seinem Wanderungen, „Es liegt am Ostufer des Ruppiner Sees, und ein Wustrauer Fischer fährt uns in einer halben Stunde hinüber. Ein besonderer Schmuck des Sees an dieser Stelle ist sein dichter Schilfgürtel, der namentlich in Front des Karwer Parkes wie ein Wasserwald sich hinzieht und wohl mehrfach eine Breite von hundert Fuß und darüber haben mag.“

Blick über den Ruppiner See
Blick über den Ruppiner See – Foto: h|b