Neben jeder Menge Mücken und Schafen gibt es auch noch anderes Getier hier an der Nordsee. Eins der anhänglichen Art ist eine Raupe, die scheinbar durch die Luft fliegt. Auf einmal hat man sie nämlich am Poloshirt kleben und wundert sich, wo die wohl jetzt herkommt. Sie richtet sich vorn immer auf wenn es nicht weitergeht und versucht einen Weg zu finden, oder vielleicht mit einem Windstoß ein neues Ziel anzufliegen. Ich hab sie vorsichtig auf einen weißen Schwamm gesetzt, fotografiert und danach in die Freiheit entlassen, sprich auf die Wiese gesetzt. Falls jemand ne Idee hat, was für eine Raupe das sein könnte, freue mich über jeden Hinweis.
Highflyer
Könnte der Wind für die zahlreichen Besucher der Nordseeküste im Moment gern ein wenig einschlafen, ist es für die Kitesurfer ein paradiesischer Zustand am Strand von Neuharlingersiel. Viele Kitedrachen am Himmel und am Strand warten bereits die nächsten Surfer um sich in die Fluten zu stürzen. Wobei es hier mit „stürzen“ nicht weit her ist, durch das flache Wasser kann man gemütlich mit dem Kitedrachen in die Nordsee hineinlaufen, stellt sich dann auf das Brett und los geht es.

Wangerooge
Seit ich Mitte der 2000er im Rahmen der Deutschen Bahn die Website der „SIW-Wangerooge“ aufgebaut und bis zu meiner Pensionierung betreut habe, wollte ich da schon immer mal hin. Gestern hat es endlich geklappt.

Leuchtturm Pilsum
Wenn wir schon an der Nordsee sind, gehört das fotografieren von Leuchttürmen natürlich mit dazu. Wenn dann noch ein sehr bekannter Leuchtturm nur 25 km entfernt steht, schnappen wir die Räder, die Kamera und machen uns entlang des Deiches auf den Weg nach Pilsum. Dort steht der rot-gelb geringelte Leuchtturm der im Jahr 1989 Berühmtheit erlangte als Location im Film „Otto – der Außerfriesische“. Auch im Tatort kam der Leuchtturm schon zu filmischen Ehren. Im Leuchtturm kann man auch heiraten, was die Masse der Liebesschlösser erklärt, die direkt vor dem Leuchtturm an einer Wand angebracht werden können.



Zauberlehrling
Im Ruhrgebiet stehen ja viele Dinge rum. Früher waren es überwiegend Fördertürme und Schlote, heute sind es im Rahmen der Industriekultur und der Transformation einer ganzen Region eher Kunstwerke. Eins davon hab ich ja am Sonntag schon gezeigt, Tiger & Turtle. Dazu kommt später noch ein ausführlicher Beitrag. Heute möchte ich euch den „Zauberlehrling„, oder den „tanzenden Strommast“ in Oberhausen unweit des Gasometers vorstellen.
Weiterlesen „Zauberlehrling“Tiger & Turtle s/w #18
Ein Bild, schwarzweiß, jede Woche Sonntag.
Elbauen
Ein Vorteil eines Wohnmobils ist ja die Spontanität. Statt also wie geplant zum ersten See zu fahren, um dort die Nacht zu verbringen, sind wir kurzerhand in Coswig bereits von der Autobahn abgefahren und haben an der Elbe in der dortigen Marina unser Lager aufgeschlagen. Dort waren wir bereits ein paar mal, und wir wissen, dass die dortige Infrastruktur unseren Wünschen entgegenkommt. Als wir ankommen, wird gerade schwer gebastelt, der Platz wird auf Self-Service umgerüstet. Statt Check-In mit Personal, gibt es nun ein Kassenautomat. Alle Angaben eintippen, Karte zum Bezahlen einschieben und die Schranke öffnet sich.
Wir suchen uns einen Platz direkt mit Blick auf die schnell vorbeifließende Elbe und genießen den Ausblick auf das frische grün der Bäume auf der andere Seite der Elbe. Das ist dieses noch junge Grün, was es nur kurz im Frühling zu sehen gibt. Unserer Meinung nach, das schönste Grün fürs Auge. Ich hab mir dann mein Stativ geschnappt – mach ich ja sehr selten – und den Blick hinüber mit einer Belichtung von 20 Sekunden bei Blende 22 eingefangen. Am hellen Tag hilft dabei natürlich ein Graufilter. Das Ergebnis ist das Titelbild des Beitrages.
Natürlich waren wir am nächsten Tag noch kurz am „Süßen See“, sonst würde ja der Tourname nicht mehr passen. Den 2. See haben wir dann gestern erreicht. Den Edersee in Nordhessen, der diesmal gut gefüllt ist.


4 Seen Tour
Nachdem wir bereits einige Zeit die Fühler ausgestreckt haben, geht es morgen wieder los. Die Route ist geplant, das „Haus“ bereits gepackt, nach dreieinhalb Wochen Berlin zieht es uns wieder in die Welt. Die ist diesmal aber nicht so groß, sondern beschränkt sich auf Deutschland. Man könnte die Tour auch die „4 Seen Tour“ nennen.
Nach einem kleinen „Stopover“ am „Süßen See“ in der Nähe von Halle, ist das Ziel für das Wochenende um den 1. Mai der Edersee in Nordhessen. Hier treffen sich ein paar „Verrückte“, deren gemeinsames Interesse ein Wohnmobil der Marke HOBBY ist und für die sogar eine Facebookgruppe existiert. Essen, Trinken, quatschen, TechTalk, Spaß haben.

Rosa Spitzen
Nachdem wir Spanien verlassen haben, sind wir noch mal für eine Woche in die Camargue gefahren. Der Campingplatz „La Brise“ in Saintes Marie de la mer kennt uns schon, schließlich ist es unser dritter Besuch hier in Südfrankreich. In Spanien ist das Wetter im Moment eher wechselhaft und regnerisch, wogegen hier seit heute der Sommer eingekehrt ist. Die Sonne scheint vom blauen Himmel und der nervige und kühle Wind hat ebenfalls beschlossen uns in Ruhe zu lassen.

Valencia – Fallas
Als wir letzte Woche in Valencia festgemacht haben, wollten wir uns eigentlich nur die Stadt anschauen. Die architektonisch interessante Ciutat de les Arts i les Ciències, die Kathedrale mit dem heiligen Gral, die großartige und riesige Markthalle, vielleicht irgendwo in den Vierteln lecker Essen und Trinken. Bekommen haben wir aber viel mehr, nämlich die Möglichkeit die Fallas (sprich Fajas) zu erleben. Ein Spektakel, was sich für uns mit einer Mischung aus Silvester (Feuerwerke und Knallerei), Karneval (die Figurenensembles, Ninots) und einem Trachtenfest (Umzug der rund 400 Stadtteilgruppen in tollen Kostümen) vergleichen lässt.


