Natur 29/52

Eine Wildblumenwiese

In einer großen Stadt ist der Weg zur Natur ja oft mit langen Wegen verbunden. Wir haben allerdings das Glück, direkt vor unserer Tür einen kleinen Park zu haben, den Comenius-Park. Stadtparks sind zwar oft auch eher auf Effizienz ausgerichtet, zweimal im Jahr kommt das Grünflächenamt und rasiert alles ab was höher als 5 cm ist, aber es ist durchaus möglich kleine Nischen zu schaffen. Was ja in vielen Augen völlig verwahrlost aussieht, sind die sogenannten „Wildblumenwiesen“. Aber gerade die sind total wichtig für Insekten und vor allen Dingen Bienen. Ein paar Tütchen in der Natur ausgesät und los geht’s.

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Düster 19/52

Ein dunkler Gang, ganz am Ende das Licht am Ende des Ganges

Hach, wieder mal ein schwieriges Thema zur #52WochenFotoChallenge, „Düster“. Klabuster, Klabuster, im Keller ist es duster, das passt noch, aber düster? Mal kurz schauen ob ChatGPT etwas dazu einfällt, was vielleicht noch mit dem Bild korrespondiert…

„Ich stehe am dunklen Eingang des Tunnels,
ein Weg in die Tiefe, ein Weg ins Unbekannte.
Ich zögere, Angst steigt in mir auf,
was wird mich erwarten am Ende des Weges?

Doch ich weiß, ich muss weitergehen,
denn nur so kann ich das Licht am Ende des Tunnels sehen.
Also atme ich tief ein und schreite voran,
durch die Düsternis, Schritt für Schritt, bis ich mein Ziel erreicht habe.“

Na, das passt doch prima. Sowohl zum Thema, als auch zu meinem gewählten Bild. Das zeigt im übrigen den Eingang zum „Caminito del Rey“ in Spanien. Nach dem Tunnel kommt erst ein Wald, danach geht man auf – hoch an die Felsen geschmiegten – Stegen, durch ein sehr enges Tal. Aufregend. In meinem Blog gibt es dazu viele Bilder und die ganze Geschichte

Stille 12/52

Die Äste der Weiden strecken sich dem Himmel entgegen, wo kleine Wölkchen uu sehen sind

„Leise wehen die Blätter der Weiden, in der Stille hört man ihr Rauschen kaum. Die Natur scheint ganz zu entschleunigen, und alles wird plötzlich ganz traumhaft schön.

Die Weiden neigen sich im leichten Wind, ihr Laub raschelt sanft und doch so sacht. Eine Symphonie der Ruhe erklingt, und die Welt wird plötzlich ganz sanft und zart.

Die Stille über den Weiden ist so heilsam, als würde sie uns mit ihren Flügeln umarmen. Und in diesem Moment wird uns klar, dass es auch in der Ruhe viel zu entdecken gibt, wenn wir nur lauschen und wahrnehmen.“

Mit dem kleinen Poem – dass mir netterweise „ChatGPT“ über die „Stille über den Weiden“ geschrieben hat – und meinem Foto der – noch blattlosen Weiden – aus Villefranche-sur-Saone, stelle ich den 12. Beitrag zur #52WochenFotoChallenge bereit.

Lachsfarben

Flamingos in Calpe

Langsam nähert sich unser Aufenthalt in Spanien dem Ende. Nach fast einem halben Jahr unterwegs in südlichen Gefilden, besuchen wir zum Schluss nochmal Calpe. Auch wenn sich durch Neubauten von immer neuen Hochhäusern, eins wird gerade direkt neben unserem Campingplatz hochgezogen, das Bild von Calpe immer mehr verändert, gibt es doch eine Konstante: Die „Les Salinas“ mit ihren Flamingos.

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Brandgänse

Fliegende Brandgans im Naturschutzgebiet bei Isla Cristina

Einen letzten Wasserbewohner aus dem Naturschutzgebiet „Marismas de Isla Cristina“ bin ich ja noch schuldig, das ist in diesem Fall die Brandgans. Musste selbst die Bilder-Rückwärtssuche von Google bemühen, um die Gans, die laut Wiki eigentlich eine Ente ist, überhaupt namentlich zuordnen zu können. Sie sieht schon sehr speziell aus, so dass es dann sehr eindeutig ist.

Sie teilten sich bei meinem Besuch den Teich mit den Flamingos, und waren recht rührig. Zumindest ein Teil der Gänse. Bin mir nicht sicher ob es männliches Balzverhalten, oder weibliches „Mach den Abflug“ Verhalten war. Jedenfalls kam es zu keiner Kontaktaufnahme, was vielleicht eher für die zweite Variante spricht. Bin aber auch kein Vogelkundler, um das sicher beurteilen zu können. Laut Wiki sind die Brandgänse monogame Tiere und leben über einen längeren Zeitraum in einer festen Beziehung.

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Ponta da Piedade

Ponta da Piedade von der Seeseite

Die Ponta da Piedade (portugiesisch: Spitze des Erbarmens) ist die Spitze einer steilen Landzunge, die bei Lagos in den Atlantik ragt. Eine 20 Meter hohe Felsklippenlandschaft mit versteckten Stränden und Buchten, und der Möglichkeit mit Booten in die Grotten zu fahren. Die Ponta da Piedade gilt als eine der schönsten Sehenswürdigkeiten in Portugal und als die schönste Felsformation der Algarve. (Wiki)

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Caminito del Rey

Ein Abschnitt des Caminito del Rey wo man alten und neuen Steg sehen kann

Vor einer knappen Woche brachen wir von Campingplatz Ardales gut gerüstet auf, um einen der bekanntesten und spektakulärsten Wanderwege Europas zu laufen, den „Caminito del Rey„. Der bekannte Pfad wurde ursprünglich als Transitweg für die Arbeiter und das Personal von Saltos del Gaitanejo und El Chorro angelegt. Der Hintergrund war die Gewinnung von Energie. Dazu wurde ein Kanal durch die Schlucht gebaut, der von den Stauseen kommend, sich durch den ganzen Bergeinschnitt zieht und durch das so entstehende Gefälle, am Ende einen 120 Meter hohen „Wasserfall“ generiert, der die Turbinen antrieb. Heute wird der Kanal nicht mehr genutzt und der Weg ist eine reine Touristenattraktion. Aber was für eine.

Mit einem langen Tunnel beginnt unser Abenteuer, bringt uns aber erstmal gemütlich zum Eingangsbereich. Man kann den Caminito nur laufen, wenn man vorab einen Slot gebucht hat, oder man geht das Risiko ein, vor Ort nach Tickets zu schauen. Da nur eine begrenzte Menge Besucher pro Tag zulässig sind, kann das aber auch schiefgehen. Besser ist es also vorab zu buchen. Hat man eine Führung gebucht – Singletickets sind schnell ausgebucht – bekommt man einen Guide und ein Headset, ein Helm für jede/n ist obligatorisch. Dann beginnt die etwas 2-stündige Wanderung.

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El Torcal

Steinformationen im Naturschutzgebiet El Torcal

Nachem wir gestern den „Caminito del Rey“ durchwandert und heute vormittag der Alcazaba von Antequera einen Besuch abgestattet haben, (Berichte folgen später) schrauben wir uns mit unserem Wohnmobil über jede Menge Serpentinen auf knapp 1200 Meter. Dort wartet das Felsenmeer „El Torcal“ auf uns.

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Gartentier 2022

Blauschwarze Holzbiene auf einer Blume

Bis sie mir im spanischen Winter in Rhonda über den Weg krabbelte, war mir die „Blauschwarze Holzbiene“ gänzlich unbekannt. Ich dachte zuerst an eine Käferart, konnte aber dann die korrekte Bezeichnung durch die Suche im Netz herausfinden. Eine Biene also und nun wurde sie auch noch mit 33% der Stimmen zum „Gartentier des Jahres 2022“ gekürt und hat dabei u.a. den „Star“ und das „Tagpfauenauge“ geschlagen. Geholfen hat ihr dabei die inzwischen wieder größere Verbreitung in heimischen Gefilden, die Gärten dienen dabei als Startpunkte. „Dank“ der allgemeinem Klima-Erwärmung fühlt sie sich inzwischen auch bei uns zu Hause.

Bee Day

Honigbiene vergrößert

Vor kurzem war ja „Happy World Bee Day„. Der ist jedes Jahr am 20. Mai und wir erfreuen uns an den pelzigen Tierchen, denen wir einiges zu verdanken haben. Zu dem Thema wurde und wird ja bereits genug berichtet und darauf hingewiesen, wie wichtg die Bienen für unser aller Wohlbefinden, wenn nicht gar Überleben sind.

Auf dem Campingplatz an der Elbe, das Wetter war noch nicht so recht Bienentauglich wie mir schien, hatte sich eine kleine Honigbiene auf unsere Frontscheibe verirrt und schien etwas orientierungs- und antriebslos dort zu sitzen. Gleichzeitig spiegelte sie sich schön in der Scheibe. Eine gute Gelegenheit ein Bienenportrait aufzunehmen. Da sie auch meine Annäherungsversuche mit meiner Linse nicht störten, konnte ich in Ruhe ein paar Fotos schießen.

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