Lachsfarben

Flamingos in Calpe

Langsam nähert sich unser Aufenthalt in Spanien dem Ende. Nach fast einem halben Jahr unterwegs in südlichen Gefilden, besuchen wir zum Schluss nochmal Calpe. Auch wenn sich durch Neubauten von immer neuen Hochhäusern, eins wird gerade direkt neben unserem Campingplatz hochgezogen, das Bild von Calpe immer mehr verändert, gibt es doch eine Konstante: Die „Les Salinas“ mit ihren Flamingos.

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Reflexion 8/52

Der Ifach in Calpe spiegelt sich in einer Fensterfront

Im Rahmen der #52WochenPhotoChallenge steht heute das Thema „Reflexion“ auf dem Programm. Dafür braucht es entweder Spiegel, Pfützen, Metall, oder eben Fenster die mit schwarzer Folie abgedeckt sind, weil im Restaurant gebaut wird. Da ich mir diese Woche eine weitere Aufgabe gestellt habe, nämlichen den bekannten Felsen in Calpe, Spanien, den Ifach, immer wieder zu fotografieren, aber mit unterschiedlichen Umgebungen, Vordergründen, Rahmen, bot sich auch die Reflexionsaufgabe entsprechend an. Neben dem Titelbild – der eigentlichen Aufgabe – hier noch drei Variationen des Themas.

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Blau 7/52

Ein Basketballplatz von oben

Mit der Woche 7 steht wieder ein abstrakter Begriff in der #52WochenFotoChallenge von Norbert Eder an: Blau. Meer und Himmel sind zwar hier in Spanien meist auch blau, aber das ist ja irgendwie langweilig. Als ich auf unserem aktuellen Campingplatz zwei blaue Basketballplätze gesehen habe, war klar, dass die Drohne kurz zum Einsatz kommen musste. Mein Grundidee, den Platz exakt viereckig und plan mit den Rändern abzubilden, scheiterte entweder an der Optik der DJI Mini 2, oder an der nicht ganz korrekt ausgeführten Erstellung des Platzes. Bin nicht ganz sicher, tendiere aber eher zur Drohnenoptik. In PS hätte ich es noch zerren können, bis es passt, aber ein wenig Unperfektionismus darf auch mal sein. Ich bin übrigens der Centerspieler 😉

Der Mandelzweig

Mandelblüte in Portugal

Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt, ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt?

Dass das Leben nicht vergeht, so viel Blut auch schreit, achtet dieses nicht gering in der trübsten Zeit.

Tausende zerstampft der Krieg, eine Welt vergeht. Doch des Lebens Blütensieg leicht im Winde weht.

Freunde, dass der Mandelzweig sich in Blüten wiegt, das bleibt mir ein Fingerzeig für des Lebens Sieg.“
Quelle: Schalom Ben-Chorin, 1942

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Durch den Monsun

Foto auf einen Autospiegel im Regen von innen

Gestern sind wir auf unserer 2. Überwinterer-Tour wieder an der Wasserscheide zwischen Atlantik und Mittelmeer in Tarifa angekommen. Bei blauem Himmel haben wir Stadt und Strand erkundet und konnten Abends noch gemeinsam einen farbenfrohen Sonnenuntergang genießen. Die Wetter-App wies uns aber bereits daraufhin, dass morgen, also heute mit Regen zu rechnen sei. Ein kleines Tief über dem Mittelmeer kündigte sich an. Auch gut, dann würde endlich mal der Staub von unserem Wohnmobil gewaschen.

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Sherry, Sherry Lady

Fässer von Sherry

In hunderten Fässern reifen in der „Winery“ in „El Puerto de Sta María“, einer kleinen hafenstadt gegenüber von Cadiz, verschiedene Sherry Sorten. Beim Eintritt in die riesige Halle mit mehr als 600 Fässern, riecht es sofort nach Wein und wir bestaunen die teilweise hundert Jahre alten Fässer aus amerikanischer Eiche. In drei Reihen stehen sie übereinander und werden nach einem bestimmten Prinzip gelagert. Die untere Reihe beherbergt gut 30 Jahre alten Sherry, darüber der Mittelalte und ganz oben der jüngere Sherry. Entnimmt man unten Sherry zum Befüllen in Flaschen wird aus der Mitte nachgefüllt, die wiederum aus der oberen Reihe aufgefüllt wird. Ein ausgeklügeltes System der Lagerung und Reifung von Sherry.

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Planta Solar

Solarwärmekraftwerk PS 10

Als wir vor drei Wochen an Sevilla vorbei auf der Autobahn Richtung Portugal gefahren sind, tauchte rechts ein Stück entfernt ein Konstrukt auf, dass aussah wie eine der Hängeseilbrücken von denen es hier ein paar gibt. Ein hoher Mast und rechts und links davon laufen die Seile zur Brücke. Es gab allerdings weitere Masten zu sehen, die scheinbar keine Tragseile hatten. Ein Grund auf der Rückfahrt gestern mal nachzuschauen, was es denn nun eigentlich ist.

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Schuh 5/52

Ein alter Sneaker, weggeworfen im Schilf

Auf dem Spaziergang durch die Salzwiesen bei Isla Cristina hatte ich ja immer schon die kommenden Begriffe der #52WochenFotoChallenge im Hinterkopf, wusste also, dass in Kürze Schuhe, oder ein Schuh gefragt sein würde. Zuerst habe ich einen einzelnen Gummistiefel im Wasser gefunden, an dem sich bereits Muscheln gesetzt hatten – den ich hier auch zeige – aber der arme Sneaker, der einst sicher jemanden stolz gemacht hat, schließlich ist er ja von Dolce Gabbana, ist dann doch mein Hauptmotiv und mehr Schuh als Stiefel. Wie er da so einsam im Schilf liegt, komischerweise auch als Einzelstück. Weggeworfen, oder ist der/die Ex-Besitzer:in auf einem Schuh noch nach Hause gehumpelt? Der Schuh der hier vermutlich Jahrzehnte liegen wird, bevor er endgültig verwittert sein wird, hat es mir leider nicht verraten. Menschen werfen einfach zu viele Dinge weg, noch dazu an Stellen, wo es mehr als unsinnig ist.

Brandgänse

Fliegende Brandgans im Naturschutzgebiet bei Isla Cristina

Einen letzten Wasserbewohner aus dem Naturschutzgebiet „Marismas de Isla Cristina“ bin ich ja noch schuldig, das ist in diesem Fall die Brandgans. Musste selbst die Bilder-Rückwärtssuche von Google bemühen, um die Gans, die laut Wiki eigentlich eine Ente ist, überhaupt namentlich zuordnen zu können. Sie sieht schon sehr speziell aus, so dass es dann sehr eindeutig ist.

Sie teilten sich bei meinem Besuch den Teich mit den Flamingos, und waren recht rührig. Zumindest ein Teil der Gänse. Bin mir nicht sicher ob es männliches Balzverhalten, oder weibliches „Mach den Abflug“ Verhalten war. Jedenfalls kam es zu keiner Kontaktaufnahme, was vielleicht eher für die zweite Variante spricht. Bin aber auch kein Vogelkundler, um das sicher beurteilen zu können. Laut Wiki sind die Brandgänse monogame Tiere und leben über einen längeren Zeitraum in einer festen Beziehung.

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Reiher – Schönheit am Wasser

Ein weißer Reiher watet durch falsches Gewässer

Reiher stehen still am Wasser, mit ihrem weißen Gefieder. Sie spiegeln sich im See, eine Schönheit, die niemand übersehen kann.

Sie gleiten durch die Luft, mit Anmut und Leichtigkeit. Ihr Anblick erfüllt das Herz, mit Frieden und Einheit.

Reiher sind Wächter der Natur, ein Symbol für Weisheit und Reinheit. Sie erinnern uns daran, dass die Schönheit in der Stille liegt.

Klingt doch total schön, oder? Ich habe ChatGPT gebeten etwas poetisches zu „Reiher“ zu schreiben. Etwas das zu meinem Titelbild passt und ich finde es ist gut getroffen. Die blütenweiße Eleganz, das Schreiten, das ist doch das was einen Reiher ausmacht, der – meist mit dem Blick nach unten – am Rande der Teiche auf der Suche nach kleinen Fischen ist. Im Landschaftsschutzgebiet „Marismas de Isla Cristina“ sieht man nicht viele Reiher, aber am Ende habe ich es doch geschafft einen formatfüllend abzulichten.

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