Reiher – Schönheit am Wasser

Reiher stehen still am Wasser, mit ihrem weißen Gefieder. Sie spiegeln sich im See, eine Schönheit, die niemand übersehen kann.

Sie gleiten durch die Luft, mit Anmut und Leichtigkeit. Ihr Anblick erfüllt das Herz, mit Frieden und Einheit.

Reiher sind Wächter der Natur, ein Symbol für Weisheit und Reinheit. Sie erinnern uns daran, dass die Schönheit in der Stille liegt.

Klingt doch total schön, oder? Ich habe ChatGPT gebeten etwas poetisches zu „Reiher“ zu schreiben. Etwas das zu meinem Titelbild passt und ich finde es ist gut getroffen. Die blütenweiße Eleganz, das Schreiten, das ist doch das was einen Reiher ausmacht, der – meist mit dem Blick nach unten – am Rande der Teiche auf der Suche nach kleinen Fischen ist. Im Landschaftsschutzgebiet „Marismas de Isla Cristina“ sieht man nicht viele Reiher, aber am Ende habe ich es doch geschafft einen formatfüllend abzulichten.

Die klassischen Kuhreiher hatte ich ja schon öfter vor der Linse, aber Löffelreiher habe ich bisher noch keine in freier Wildbahn fotografieren können. Umso mehr habe ich mich gefreut, zwei Exemplare zu entdecken, die für mein Foto lange genug sitzenblieben, bevor sie weiterflogen. Mit dem Zuiko 300mm (VF 600mm) konnte ich genug croppen, um sie in aller Pracht zeigen zu können.

Zwei weitere Wasservogelarten sind dort zahlreich vertreten, aber gar nicht so leicht zu fotografieren, da sie furchtbar nervös auf Annäherung reagieren, um dann sofort fliegend und laut tschilpend die Flucht zu ergreifen. Zum einen ist es der Stelzenläufer, in Spanien wird er auch „Cigeñuela“, der „kleine Storch“ genannt, da er mit seinen langen, roten Beinen und dem schwarzweißen Gefieder, wie eine kleine Version des Storches aussieht. Zum anderen ist es ein anderer, eher unscheinbarer Vertreter der Gattung Wasservögel, dem ich noch nicht so recht einen Namen zuordnen konnte.

Laut der Foto-Rückwärtssuche gehört er zu den Strandläufern, von denen es aber scheinbar eine ganze Menge gibt. Den Alpenstrandläufer, den Sichelstrandläufer, oder den Bergstrandläufer. Da weder Alpen noch Berge in der Nähe des Landschaftsschutzgebietes zu finden sind, ist es vielleicht der Mittlere. Von diesen Wasservögeln gibt es übrigens ganze Kolonien im Schutzgebiet zu finden. Zwischen all dem tummeln sich auch noch jede Menge Möwen, aber davon gibt es sogar in Berlin genug, als dass sie hier noch Eingang finden müssten.

Alle Fotos mit der Olmpus OM-D E‑M5 Mark II und dem e.Zuiko75-300 mm.

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