Wake the City

Wakeboarder dreht Schraube

Am Wochenende gibt es wieder mal einen neuen Abenteuerspielplatz in Berlin. Auf dem RAW Gelände in Friedrichshain findet die „Wake the City“ Tour von Jever Fun statt. Direkt neben dem Foodcourt der „Neuen Heimat“ ist ein 70 x 22 Meter großes Bassin aufgebaut, in dem sich Anfanger und Cracks über eine Schleppleine übers Wasser ziehen lassen können. Für die Profis unter den Wakeboardern stehen eine Schanze und Rohre als Parcours zur Verfügung. Ab 17 Uhr heute Abend läuft der Contest, unter anderem mit dem Weltmeister von 2011 Dominik Gührs.

Hier ein paar Eindrücke von der heutigen Veranstaltung …

Strassenbahnkorso

Historische Straßenbahn in Berlin

Gegen 15 Uhr stieg die Spannung unter den Wartenden. Polizeimotorräder waren an der Ecke Mollstraße/Otto-Braun-Straße aufgetaucht. Fotografen und Liebhaber historischer Schienenfahrzeuge zückten ihre Kameras, gleich musste er kommen: der Straßenbahnkorso zum 150sten Geburtstag der Straßenbahnen in Berlin.

Und dann kamen sie im Konvoi um die Ecke. Auf der ersten Bahn konnten die Fahrgäste noch draußen stehen, dann wurden sie langsam moderner. Das aktuellste Berliner Modell, die Flexity, markierte das letzte Glied in einer Entwicklung von rund 100 Jahren. Eine durchaus beeindruckende Kette und auch fotografisch ein schöner Leckerbissen.

Mühlentag

Windmühle im Britzer Garten in Berlin

Jährlich am Pfingstmontag findet der Mühlentag statt. Im Vordergrund, an diesem „Tag der Offenen Tür“, steht die Mühle als technisches Kulturgut, dessen Geschichte über 2000 Jahre zurückreicht. Alle Arten von Mühlen öffnen ihre Pforten und stellen ihr altes Handwerk vor. Vorausschauend habe ich mir gestern dafür eine Mühle ausgesucht.

Auf dem Foto sehen wir eine Galerieholländerwindmühle aus dem Jahr 1865. Sie steht im Britzer Garten, ist eine der acht verbliebenen Windmühlen in Berlin und die einzige mahlfähige Holländermühle an ihrem Originalstandort. Man kann dort ein Diplom zum Hobbymüller erwerben, oder auch einfach heiraten. Am 6. und 7. Juni findet übrigens das achte Britzer Mühlenfest statt. Ein Besuch lohnt sich.

Weltrekord!

Die Zahl 1300 war heute zu schlagen und Berlin hat es geschafft. Vorderrad an Hinterrad – kilometerlang auf der Landebahn des Tempelhofer Flugfeldes in Berlin. Ich mit der Teilnehmernummer 657 mittendrin. Mit etwas über 1400 Fahrrädern wurde der Weltrekord als „längste stehende Fahrradschlange der Welt“ erreicht. Zugleich war der Rekordversuch auch Auftakt zur bundesweiten Aktion „Ich fahr mit Herz“, die für mehr Verständnis im Straßenverkehr wirbt.

Zuerst in zwei, später sogar in drei langen Reihen standen die Radler ab 13 Uhr auf der Nordbahn des Tempelhofer Flughafens, bis um kurz vor drei die magische Zahl erreicht war. Joey Kelly, Mitinitiator und selber Inhaber von Weltrekorden, klatschte die Teilnehmer einzeln ab. Zum Schluss flogen die Luftballons in den sich verdunkelnden Berliner Himmel und in den „Stau“ kam endlich wieder Bewegung.

Sieg? Niederlage? Befreiung?

Vermutlich liegt es in der Sichtweise des Betrachters welchen der drei Begriffe man für den 8. Mai für sich am passendsten findet. Auf jeden Fall jährt sich heuer das Ende des 2. Weltkriegs zum 70. Mal und in Berlin und anderswo wird viel gedacht und gefeiert. In Berlin eher gedacht bei den Siegermächten eher gefeiert. Vor allem im östlichen Lager erinnert man sich wieder an seine Helden, die den Faschismus besiegt haben. So findet in Moskau die wohl größte militärische Siegerparade statt. Der Tagesspiegel hat zum Thema einen ganzen Themenkatalog online.

Lapidarium – Grenzen überwinden

Mit zwanzig überlebensgroßen Pferden aus Bronze und Marmor zeigt der mexikanische Künstler Gustavo Aceves noch bis zum 10. Mai seine Ausstellung auf dem Pariser Platz. Die aus verschiedenen Materialien wie Bronze, Eisen, oder Stein – von dessem lateinischen Wort – lapis – leitet sich der Titel der Ausstellung ab – hergestellten Skulpturen, erinnern an Ausgrabungen in Italien oder Griechenland. Weiterlesen „Lapidarium – Grenzen überwinden“

TEE Rheingold

Am Freitag hatte ich ganz spontan die Möglichkeit mit einem TEE aus dem DB Museum Koblenz eine Runde um Berlin zu fahren. Zu den Stiftungswochen präsentierte sich die DB mit ihrer hauseigenen „DB Stiftung„. Dazu lud sie Pressevertreter und Betroffene zur Vorstellung verschiedener Aktionen ein.

Diesmal wollte ich ihn mir eigentlich nur anschauen, aber es ergab sich dann doch spontan die Möglichkeit mitzufahren. Den letzten TEE habe ich ungefähr 1974 betreten, da durften wir mit unserer Ausbildungsgruppe von Bebra nach Würzburg mit dem TEE fahren. Wie die Kings saßen wir damals im Großraumabteil in der 1. Klasse, 2. Klasse gab es nicht im TEE, und machten den Larry.  Weiterlesen „TEE Rheingold“

Hoppe, Hoppe, Reiter

Das schöne, alte Eingangstor zur Trabrennbahn in Karlshorst hat irgendwie so gar keinen räumlichen Bezug zur eigentlichen Rennbahn. Man muss noch gut 500 Meter laufen, bis man die vom Flutlicht bereits beleuchtete Strecke erreicht. Vereinzelte Besucher stehen herum, die Tribünen sind leer. So hatte ich mir das ja nicht vorgestellt, das erste Rennen der Traber im Jahr 2015. In Hoppegarten beim Galopprennen war seinerzeit mehr Trubel. Weiterlesen „Hoppe, Hoppe, Reiter“

Paddywalk

Ein Gruppenfoto der besonderen Art "Little Planet" - Foto: Patrick Ludolph
Ein Gruppenfoto der besonderen Art „Little Planet“ – Foto: Patrick Ludolph
Paddy, auch bekannt als Patrick Ludolph oder neunzehn72.de, kommt aus Hamburg nach Berlin. Wow! Und hat Bock und Zeit sich mit ein paar fotoverrückten Leuten zu treffen für einen „Klönschnack“ und einen kleinen Photowalk. Eine Einladung zum Meet&Greet in Facebook ist schnell erstellt, hat schnell 98 begeisterte Kommentare und 20 Zusagen. Von heute auf morgen. So geht Kommunikation in der heutigen Zeit.
Am Ende stehen Freitag um 16 Uhr vor dem „White Trash“ in Treptow“ rund 30 Menschen jeden Alters im Kreis um Paddy herum, der zum Auftakt das obligatorische „Little Planet“ Bild schießt. Dazu bestückt er seine Kamera mit einem Fischauge, dreht sich im Mittelpunkt des Kreises um sich selbst, macht vier Fotos – beim letzten muss jemand anders abdrücken – er möchte ja auch Teil des Panoramas sein, und stitcht das dann zum finalen Planetenbild.

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