TEE Rheingold

Am Freitag hatte ich ganz spontan die Möglichkeit mit einem TEE aus dem DB Museum Koblenz eine Runde um Berlin zu fahren. Zu den Stiftungswochen präsentierte sich die DB mit ihrer hauseigenen „DB Stiftung„. Dazu lud sie Pressevertreter und Betroffene zur Vorstellung verschiedener Aktionen ein.

Diesmal wollte ich ihn mir eigentlich nur anschauen, aber es ergab sich dann doch spontan die Möglichkeit mitzufahren. Den letzten TEE habe ich ungefähr 1974 betreten, da durften wir mit unserer Ausbildungsgruppe von Bebra nach Würzburg mit dem TEE fahren. Wie die Kings saßen wir damals im Großraumabteil in der 1. Klasse, 2. Klasse gab es nicht im TEE, und machten den Larry.  Weiterlesen „TEE Rheingold“

Hoppe, Hoppe, Reiter

Das schöne, alte Eingangstor zur Trabrennbahn in Karlshorst hat irgendwie so gar keinen räumlichen Bezug zur eigentlichen Rennbahn. Man muss noch gut 500 Meter laufen, bis man die vom Flutlicht bereits beleuchtete Strecke erreicht. Vereinzelte Besucher stehen herum, die Tribünen sind leer. So hatte ich mir das ja nicht vorgestellt, das erste Rennen der Traber im Jahr 2015. In Hoppegarten beim Galopprennen war seinerzeit mehr Trubel. Weiterlesen „Hoppe, Hoppe, Reiter“

Paddywalk

Ein Gruppenfoto der besonderen Art "Little Planet" - Foto: Patrick Ludolph
Ein Gruppenfoto der besonderen Art „Little Planet“ – Foto: Patrick Ludolph
Paddy, auch bekannt als Patrick Ludolph oder neunzehn72.de, kommt aus Hamburg nach Berlin. Wow! Und hat Bock und Zeit sich mit ein paar fotoverrückten Leuten zu treffen für einen „Klönschnack“ und einen kleinen Photowalk. Eine Einladung zum Meet&Greet in Facebook ist schnell erstellt, hat schnell 98 begeisterte Kommentare und 20 Zusagen. Von heute auf morgen. So geht Kommunikation in der heutigen Zeit.
Am Ende stehen Freitag um 16 Uhr vor dem „White Trash“ in Treptow“ rund 30 Menschen jeden Alters im Kreis um Paddy herum, der zum Auftakt das obligatorische „Little Planet“ Bild schießt. Dazu bestückt er seine Kamera mit einem Fischauge, dreht sich im Mittelpunkt des Kreises um sich selbst, macht vier Fotos – beim letzten muss jemand anders abdrücken – er möchte ja auch Teil des Panoramas sein, und stitcht das dann zum finalen Planetenbild.

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Aufschlag Games

Kulturstaatssekretär Tim Renner und der Direktor des Museums, Andreas Lange, spielen Pong! in einer Originalkulisse aus den 70ern - Foto: h|b
Kulturstaatssekretär Tim Renner und der Direktor des Museums, Andreas Lange, spielen Pong! in einer Originalkulisse aus den 70ern – Foto: h|b

Am Mittwoch Abend wurde im Computerspielemuseum an der Karl-Marx-Allee 93a eine neue Ausstellung zur Kultur der Computerspiele von den 70ern bis heute eröffnet. Das Computerspiele und Kultur in einem Satz verwendet werden können, verdankt sich zu Teilen auch diesem einzigartigen Museum. So wie aber eben Film und Fernsehen heute zur Kultur zählen, gilt das inzwischen in gleichem Maße auch für Computerspiele und ihre Geschichte, brachte es Kulturstaatssekretär Tim Renner bei seiner Eröffnungslaudatio auf den Punkt. Weiterlesen „Aufschlag Games“

#Lichtgrenze

Lichtgrenze #11

Wir starten das neue Jahr mit einem kleinen Rückblick auf DAS Ereignis in 2014, zumindest aus Berliner Sicht: Der Lichtgrenze. Ist ja auch gleichzeitig noch das Wort des Jahres geworden. Ein guter Zeitpunkt also, sich noch einmal daran zu erinnern. Ich habe 36 Bilder – eine Menge die einem Diakasten entspricht, wenn noch jemand weiß was das ist 😉 – zusammengestellt und in der Reihenfolge des Erwanderns in einem Flickr-Album veröffentlicht. Wer also diesem filigranen Meisterwerk noch einmal nachspüren möchte, ist herzlich eingeladen das zu tun. Ich wünsche viel Spaß dabei.

Zeit das sich was dreht

Traditioneller Sektabschluss am Brandenburger Tor - Foto: h|b
Traditioneller Sektabschluss am Brandenburger Tor – Foto: h|b

Leider spielt das Wetter diesmal nicht so recht mit. Es ist nasskalt und nieselig. Keine guten Voraussetzungen um sich 6 Stunden ans Brandenburger Tor zu stellen um Tokio Hotel oder David Hasselhoff zu sehen. Aber das ist eh nicht mehr unser Ding. Aber wenn wir über Silvester in Berlin sind, besuchen wir Tommi  am Bierstand und gönnen uns zwei Sekt. Also jeder. Dann dreht es schon ein wenig im Kopf. Zur Steigerung der Performance haben wir uns dann – im Gegenwert von ungefähr 5 Kreuzberger Döner – eine Runde Riesenrad gegönnt. Yehaaaa. Wünsche allen Leserinnen und Lesern ein durchgeknalltes Silvester und ein gesundes neues Jahr.

Mit dem "Roue Parisienne" eine Runde durch den Nebel der Stadt - Foto: h|b
Mit dem „Roue Parisienne“ eine Runde durch den Nebel der Stadt – Foto: h|b

Die Lichtgrenze

Lichtgrenze - Bornholmer Brücke - Foto: h|b
Lichtgrenze – Bornholmer Brücke – Foto: h|b

Es war ein gigantisches Fest, und die Idee die Grenze zum 25-jährigen Jubiläum des Mauerfalls mit rund 8000 Ballonen zu markieren fand ich sehr gelungen. Das Ende am Sonntag Abend war weniger spektakulär als erwartet, die Ballons entschwanden – kaum vom Lichtmast getrennt – in der dunklen und trüben Nacht. Aber die drei Tage in denen man die Grenze ablaufen konnte, im Hellen, bei herrlichem Sonnenschein am Samstag, in der Nacht, wenn allein die Lichter die Grenze markierten, es war faszinierend. Weiterlesen „Die Lichtgrenze“

Niemand hat die Absicht …

Die "Grenze" entsteht - Foto: h|b
Die „Grenze“ entsteht – Foto: h|b

Seit Dienstag wird die „Mauer“ in Berlin wieder aufgebaut. Diesmal allerdings nicht mit unüberwindbarem Beton, sondern mit filigranen Lichtstelen. Die Aktion „Lichtgrenze“ wird 8000 Segmente wie auf dem Bild zu sehen, entlang der innerstädtischen, ehemaligen Grenze aufstellen. Startpunkt ist die Bornholmer Brücke, Ende an der Eastsidegallery.

Dort wo jetzt noch Plastetüten Schutz bieten, werden dann beleuchtete Ballons ab Freitag Abend den Grenzverlauf jeden Abend illuminieren. Sonntag Abend um 19 Uhr dann der Höhepunkt: 8000 Ballonpaten werden an „ihrer“ Stele den Ballon fliegen lassen. An jedem Ballon wird dann ein kleines Kärtchen mit einer persönlichen Geschichte zum Mauerfall hängen.

Flashback: Wer sich vielleicht erinnern kann, es gab auch zum 20-jährigen Jubiläum eine spektakuläre Aktion. Vom Potsdamer Platz bis zum Brandenburger Tor wurden Mauersegmente aus Holz und Bespannung aufgestellt, die am Abend des 9. November wie Dominosteine zum Fallen gebracht wurden. Den Anstoß gab damals Lech Walesa.

Die Mauer als Dominosteine zum Jubiläum 2009 - Foto: h|b
Die Mauer als Dominosteine zum Jubiläum 2009 – Foto: h|b

Kontaktabzüge

Die Auswahl des besten Bildes mittels Textmarker auf dem Kontaktbogen - Foto: h|b
Die Auswahl des besten Bildes mittels Textmarker auf dem Kontaktbogen – Foto: h|b

Die Qual der Wahl hatte der Fotograf schon immer. Welches der geschossenen Fotos verdient es das „Licht der Welt“ zu erblicken? In der Zeitung, in den Agenturen, im Blog, in einer Ausstellung, wo auch immer. In der guten, alten analogen Zeit ließ man sich von jedem Film sogenannte Kontaktabzüge herstellen. Alle 36 Bilder auf einem Bogen zur Ansicht. Jetzt konnte der Fotograf mit der Lupe die einzelnen Bilder betrachten und sich – hoffentlich – für das Richtige entscheiden. Weiterlesen „Kontaktabzüge“