Kulturlandschaft #3

Neben der klassischen Felderwirtschaft gibt es am Bodensee natürlich eine Menge Obstanbau. In vorderer Linie natürlich Weinanbau, aber auch Äpfel, Kirschen und Birnen werden in langen Reihen mit niedrigstämmigen Bäumen angepflanzt. Sie lassen sich leichter ernten, als die klassischen – oft alten – Hochstämmer, an denen das Obst oft verfault, weil sich niemand findet, der die Mühe des Erntens auf sich nehmen will.

Wenn die Früchte wachsen, werden Netze über die Plantagen gezogen, um die Vögel davon abzuhalten, das frische Obst zu räubern. Noch sind die Netze eingerollt, die Blütezeit ist gerade erst vorbei. Bis zur Ernte braucht es noch einiges an Sonne und Wärme.

Was zu einer Kulturlandschaft sicher auch dazugehört, sind die Wege, die zu Fuß, oder mit dem Rad dazu beitragen sich in der Natur zu bewegen. Harmonisch schmiegen sie sich zwischen Wiesen, Feldern und Wäldern dahin, ohne Anfang oder Ende. Ob Spazieren gehen, Nordic Walking, oder Radtouren, geschützt vor dem Autoverkehr kann man die Ruhe genießen und den Blick schweifen lassen.

Am Weitesten schweift natürlich der Blick von ganz oben, sprich von einem Turm, oder wie in diesem Fall, aus dem Blickwinkel meiner kleinen Drohne. Im zweiten Bild hat sich doch dann tatsächlich eine kleine Biene direkt in die Aufnahme geschummelt, ein klassisches Selfiebombing 😉 Wer genau hinschaut, findet auch in allen drei Fotos den Drohnenpiloten, sprich mich. Und ganz fein am Horizont sind sogar noch die Appenzeller Alpen in der Schweiz zu sehen.

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