Weidmanns Heil

Ansitz auf einem Feld

Wenn ich so mit dem Rad durch Feld und Flur streife, sind mir schon immer die diversen Hochsitze ins Auge gefallen. Es scheint dafür keine Din Norm oder sowas zu geben. Manche Ansitze sind recht abenteuerlich zusammengezimmert. Manche haben ein Dach, manche sind hoch, manche niedrig, ganz ohne Dach oder Komfort, manche fast baufällig. Ich habe allerdings noch NIE einen gesehen, wo jemand drauf- oder drinstand. Dazu müsste ich vermutlich früher aufstehen. Aber vielleicht gibt es auch keine Jäger mehr.

Dieses Exemplar habe ich gefunden, als ich zwei Milane fotografiert habe. Er steht mitten in einem staubigen Feld, durch einen einzelnen Baum beschützt, unten ein kleines quadratisches Rasenstück. Fast wie ein Wochenendhäuschen, nur ohne Pool. Mit der Drohne habe ich ihn dann vom Umfeld gelöst, was das Ganze noch mehr wie ein kleines Spielzeughaus aussehen lässt.

Kulturlandschaft #3

Blick mit der Drohne über Apfelplantagen bis hinunter zum Bodensee bei Überlingen

Neben der klassischen Felderwirtschaft gibt es am Bodensee natürlich eine Menge Obstanbau. In vorderer Linie natürlich Weinanbau, aber auch Äpfel, Kirschen und Birnen werden in langen Reihen mit niedrigstämmigen Bäumen angepflanzt. Sie lassen sich leichter ernten, als die klassischen – oft alten – Hochstämmer, an denen das Obst oft verfault, weil sich niemand findet, der die Mühe des Erntens auf sich nehmen will.

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Über den Wolken

Schloss Spetzgart bei Überlingen im Nebel

Zum wiederholten Male zeigt der Blick aus unserem morgendlichen Fenster dichten Nebel über der Stadt Überlingen. Also soweit wir schauen können, das ist nicht sehr weit. Kurzer Webcam-Check: Am Haldenhof scheint die Sonne. Perfekt. Also packe ich Kamera und Drohne und fahre das kurze Stück zum Parkplatz am Haldenhof. Drohne ab!

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Vogelperspektive 3/52

Drohnenbild senkrecht von oben auf Feld, Weg und Drohnenpilot

Was eignet sich besser für Fotos aus einer Vogelperspektive als eine Drohne. Sie fliegt hoch, sie sieht nach unten und – im Gegensatz zum Vogel – sie macht auch noch Fotos. Als ich das Thema gesehen habe, fiel mir sofort ein, dass ich doch auf einer Fotopirsch im letzten Jahr einen Mäusebussard hoch oben auf einem Baum fotografiert hatte.

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Berlin-Blues #4

Molecule Man mit Fernsehturm

Wir bleiben noch ein wenig im Kiez und an der Spree. Dort gibt es einen seeeehr großen Menschen, eigentlich sind es sogar drei. Die Rede ist vom Molecule Man, einem Kunstwerk von Jonathan Borofsky, das aus der Spree, in der Nähe der Elsenbrücke, 30 Meter hoch aufragt. Normalerweise sieht man die Statue nur von der Uferperspektive, aber mit einer Drohne kann man diese Perspektive ja mal ändern.

Der Aufstellungsort der Dreifachfigur wurde am Zusammentreffen der drei vorherigen selbstständigen Berliner Bezirke Friedrichshain, Kreuzberg und Treptow gewählt. Gleichzeitig ist es eine Nahtstelle des wiedervereinigten West- und Ost-Berlin.

Fenster 9/52

Fensterfront an der Promenada von Calpe

Der Begriff für die Woche 9 der #52 WochenFotoChallenge von „Norbert Eder“ ist FENSTER. Davon gibt es in Calpe eine ganze Menge, der überwiegende Teil davon ist aufs Meer ausgerichtet. Sozusagen Toplage, unverbaubar.

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Blau 7/52

Ein Basketballplatz von oben

Mit der Woche 7 steht wieder ein abstrakter Begriff in der #52WochenFotoChallenge von Norbert Eder an: Blau. Meer und Himmel sind zwar hier in Spanien meist auch blau, aber das ist ja irgendwie langweilig. Als ich auf unserem aktuellen Campingplatz zwei blaue Basketballplätze gesehen habe, war klar, dass die Drohne kurz zum Einsatz kommen musste. Mein Grundidee, den Platz exakt viereckig und plan mit den Rändern abzubilden, scheiterte entweder an der Optik der DJI Mini 2, oder an der nicht ganz korrekt ausgeführten Erstellung des Platzes. Bin nicht ganz sicher, tendiere aber eher zur Drohnenoptik. In PS hätte ich es noch zerren können, bis es passt, aber ein wenig Unperfektionismus darf auch mal sein. Ich bin übrigens der Centerspieler 😉

Puig de la Nao

Bevor im vierten Jahrhundert die Vandalen kamen, später noch die Goten und noooch viel später wir, die Teutonen, siedelten die Iberer bereits entlang der spanischen Ostküste. Von 600 B.C. bis 300 A.D. ließen sich sich dort nieder und trieben Handel mit anderen Mittelmeeranrainern. Aus dieser Zeit stammt auch die Bezeichnung „Iberische Halbinsel“

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Rapsgelb

Rapsfeld an der Ostsee

#gelbewoche – Ende 😉

Für Fotografen ist jedes gelbe Rapsfeld mit weitem, azurblauen Himmel darüber eine Farbkomposition, der man sich kaum entziehen kann. Da muss ein Foto her. Selbst wenn die ganze Festplatte schon voll davon ist, diesmal ist es bestimmt anders. Ist es nicht, aber es ist trotzdem schön anzusehen. Das Titelbild sieht fast ein wenig wie ein Windows Hintergrundbild aus und die Bilder aus der Drohnensicht, fangen die Farbe Gelb noch mal unverfälscht und ohne Ablenkung ein. Die Linien im Rapsfeld geben dem Ganzen noch ein wenig Struktur.

Rapsfeld mit Baum aus der Luft (DJI Mini)
Linien (DJI Mini) – Foto: h|b

Die Rapsanbaufläche in Deutschland beläuft sich übrigens auf rund 880.000 Hektar. Die Anbaumenge ist aktuell aber rückläufig, vor ein paar Jahren war es noch fast doppelt so viel. Gründe für die Zurückhaltung im Rapsanbau liegen u.a. an den Erfahrungen aus den Vorjahren, wo zahlreiche Flächen durch die anhaltende Trockenheit umgebrochen werden mussten, nach den erneut fehlenden Niederschlägen im letzten Jahr, säten die Landwirte wenig. Verwendung findet Raps hierzulande hauptsächlich bei der Erzeugung von Speiseöl, Biodiesel und in der Verwertung als Futtermittel.

Die Fotos des Beitrags entstanden mit der Olympus OM-D E-M5II und der DJI Mini.

Mit diesem Beitrag endet meine #gelbewoche. Mal schauen was mir so als Nächstes einfällt.