Xanadu

Ein grünes Gebäude auf einer Klippe in Calpe

Das zweite Gebäude aus dem Ensemble des Architekten Bofill in Calpe ist grün und trägt den Namen Xanadú. Kann mich noch an einen Filmmusical mit Olivia Newton-John erinnern, der hieß auch so und es ging irgendwie um eine Disco und Rollschuhe. Der Name Xanadu bezieht sich aber auf die chinesische Sommerresidenz des Kublai Kan im 16. Jahrhundert. Der Name wird gemeinhin so interpretiert, dass er dem Wohnhaus einen Hauch von Geheimnis und Reichtum verleiht.

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Adlerblick

Blick aus Drohnensicht auf ein Waldstück

Bei der Wandung zu den Glindower Alpen hatte ich natürlich auch meine Drohne dabei. Ist im Wald nicht ganz so einfach, aber wenn man – wie im Header zu sehen ist – eine Lichtung findet, ist ein Startversuch durchaus lohnenswert. Bietet sich doch eine Sicht auf den Wald, der sonst nur Vögeln vorbehalten ist. Die Strahlen der tiefstehenden Sonne werfen Schatten auf den Boden des Waldes, ganz klein am unteren Rand müsste auch unsere Fotogruppe zu erkennen sein. Der Blick im folgenden Bild geht über den Turm des Ziegeleimuseums Glindow weit über den Glindower See. Links am Horizont müsste die Werdersche Halbinsel zu sehen sein. Ist auf jeden Fall nicht sehr weit entfernt und immer ein Besuch wert.

Blick über das Ziegeleimuseum auf den Glindower See
Ziegeleimuseum – Foto: h|b

Rapsgelb

Rapsfeld an der Ostsee

#gelbewoche – Ende 😉

Für Fotografen ist jedes gelbe Rapsfeld mit weitem, azurblauen Himmel darüber eine Farbkomposition, der man sich kaum entziehen kann. Da muss ein Foto her. Selbst wenn die ganze Festplatte schon voll davon ist, diesmal ist es bestimmt anders. Ist es nicht, aber es ist trotzdem schön anzusehen. Das Titelbild sieht fast ein wenig wie ein Windows Hintergrundbild aus und die Bilder aus der Drohnensicht, fangen die Farbe Gelb noch mal unverfälscht und ohne Ablenkung ein. Die Linien im Rapsfeld geben dem Ganzen noch ein wenig Struktur.

Rapsfeld mit Baum aus der Luft (DJI Mini)
Linien (DJI Mini) – Foto: h|b

Die Rapsanbaufläche in Deutschland beläuft sich übrigens auf rund 880.000 Hektar. Die Anbaumenge ist aktuell aber rückläufig, vor ein paar Jahren war es noch fast doppelt so viel. Gründe für die Zurückhaltung im Rapsanbau liegen u.a. an den Erfahrungen aus den Vorjahren, wo zahlreiche Flächen durch die anhaltende Trockenheit umgebrochen werden mussten, nach den erneut fehlenden Niederschlägen im letzten Jahr, säten die Landwirte wenig. Verwendung findet Raps hierzulande hauptsächlich bei der Erzeugung von Speiseöl, Biodiesel und in der Verwertung als Futtermittel.

Die Fotos des Beitrags entstanden mit der Olympus OM-D E-M5II und der DJI Mini.

Mit diesem Beitrag endet meine #gelbewoche. Mal schauen was mir so als Nächstes einfällt.

The rising tide

Skulpturenpark Kvalsvik

Nicht weit von unserem Campingplatz in Haraldshaugen gibt es ein Kunstwerk in einer kleinen Bucht. Vier merkwürdig anzusehende Pferde mit verschiedenen Menschen auf dem Rücken stehen dort halb im Wasser. Der Künstler Jason DeCaires Taylor erklärt sein Werk mit den folgenden Worten: „Die vier Hybridskulpturen verschmelzen Ölfördermaschinen mit der Pferdeform und verweisen auf das inzwischen pensionierte Arbeitspferd. Gleichzeitig machen sie auf unsere anhaltende Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und die möglichen apokalyptischen Folgen des Klimawandels aufmerksam. Die Skulpturen fragen: Wer ist zuständig? Wo gehen wir hin?“ The Rising Tide war ursprünglich in der Themse in London zu sehen. Eine gute Gelegenheit Kamera und Drohne auszupacken und das Kunstwerk ins rechte Licht zu rücken. Ein kleines Drohnenselfie nach getaner Arbeit ist natürlich auch drin.

Die „Kvala Kystbatteri“ bzw. deren Reste liegen direkt daneben und zeigen heute noch die Handschrift der deutschen Wehrmacht, die ja Norwegen besetzt hielt und an vielen Stellen ihre Spuren hinterlassen hat. Teilweise bis weit über den Polarkreis hinaus. Hier sind es ein paar verfallene Steinbunker und auf der großen Schafkoppel zwei rostfarbene Flakbunker die aussehen wir verlorene Stahlhelme. Mit den beiden Flaks sicherten die Deutschen die wichtige Schifffahrtsverbindung nach Norden. Bis zu 10 km Reichweite hatten die Kanonen. Da die Hügel nicht zugänglich sind, habe ich die Drohne auf Spurensuche geschickt.

Lærdalsfjorden

Gamle Lærdalsøyri

Heute also Ruhetag auf dem Campingplatz direkt am Fjord. Regelmäßig klopft der Regen auf das Wohnmobildach, Südnorwegen ist aktuell ein einziges Feuchtgebiet. In einer Regenpause machen wir uns auf den Weg ins Gamle Lærdalsøyri. „Gamle“ heißt in Skandinavien „Alt“ und umfasst irgendwie alles was im 19. Jahrhundert entstanden ist und heute noch steht. Meist sind es bunte Holzhäuser oder welche aus dunklen Balken mit Gras auf dem Dach. Die sind dann schon sehr alt.

Das Entrèe des alten Ortes spiegelt sich pittoresk in einem kleinen See und gibt einen prima Aufmacher für den heutigen Artikel ab. Wir schlendern dann durch den Ort, finden die Kirche und einen Bautastein. Von diesen Menhiren, meist mit Zeichnungen die eine Geschichte erzählen, gibt es über tausend Stück in Skandinavien und sie stammen meist aus der Wikingerzeit.

Ford GT 40
Heiße Schlitten – Foto: h|b
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