Kugelwelten – Paradiso

„Wenn die Urform „Kugel“ auf die üppige form des Palmenhauses trifft, entsteht ein besonderer Spannungsraum. Annette Grunert aus der Schweiz zeigt mit ihrer Serie „PARADISO“ eine Werkreihe, welche Farbe Licht und Geometrie in Einklang bringt. Ihre Objekte scheinen im Raum zu schweben und laden ein, die Welt aus einer runden Perspektive zu betrachten.“

Soweit der Ausstellungsflyer der Ausstellung die vom 26. April bis zum 03. Mai im Palmenhaus in Konstanz stattfand.

Da ich in dem Zeitraum in Konstanz unterwegs war, bot es sich an dem dortigen Palmenhaus einen Besuch abzustatten. Natürlich mit der Kamera. Im Vergleich mit den Berliner Palmenhäusern ist das in Konstanz eher winzig, aber es fanden sich genug Stellen, wo sich die farbigen Kugeln der Künstlerin in die Natur einbetten ließen.

Ich lasse nochmal die Künstlerin zu Wort kommen: „Mit der Ausstellung „Paradiso“ widme ich mich der Kugel als vollkommener, perfekter Form. Für mich verkörpert sie – ohne Anfang und Ende – absolute Harmonie und Ausgewogenheit.“

Die Oberflächen wurden speziell lackiert, so dass ein hochglänzender, fast spiegelnder Eindruck entstand. Das satte grün der Palmen und das wechselnde Tageslicht wurden reflektiert, wodurch sich das Erscheinungsbild je nach Standpunkt immer wieder verwandelte.

Es hat durchaus Spaß gemacht, die Kugeln im Palmendickicht zu finden und zu überlegen, wie ich sie fotografisch in Szene setzen kann. Sie waren unterschiedlich groß, von Basketballgröße, bis zum eher kleinen Handball.

Es bot sich geradezu an, verschiedene ICM Techniken auszuprobieren. Beim Titelbild habe ich den Zoomring gedreht während der Belichtung, bei der „Drehkugel“ wurde die ganze Kamera während der Belichtung einfach gedreht. So bekommt die Kunstform Kugel noch mal einen speziellen „Dreh“ 😉

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