Bee Day

Honigbiene vergrößert

Vor kurzem war ja „Happy World Bee Day„. Der ist jedes Jahr am 20. Mai und wir erfreuen uns an den pelzigen Tierchen, denen wir einiges zu verdanken haben. Zu dem Thema wurde und wird ja bereits genug berichtet und darauf hingewiesen, wie wichtg die Bienen für unser aller Wohlbefinden, wenn nicht gar Überleben sind.

Auf dem Campingplatz an der Elbe, das Wetter war noch nicht so recht Bienentauglich wie mir schien, hatte sich eine kleine Honigbiene auf unsere Frontscheibe verirrt und schien etwas orientierungs- und antriebslos dort zu sitzen. Gleichzeitig spiegelte sie sich schön in der Scheibe. Eine gute Gelegenheit ein Bienenportrait aufzunehmen. Da sie auch meine Annäherungsversuche mit meiner Linse nicht störten, konnte ich in Ruhe ein paar Fotos schießen.

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Kükengang

Wildentenküken

Das jeden Tag Mama und Papa Ente über unseren Platz in Neuharlingersiel laufen ist nichts Neues mehr, aber heute war dann doch die Aufregung unter den Campern groß. Handys wurden gezückt, Kinder mussten zurückgehalten werden: die junge und flauschige Kükengang hatte Ausgang mit der Mama. Elf Küken entdecken die Welt im Gefolge ihrer Mutter und sind sich ihrer Prominenz gar nicht bewusst. Leider residieren auf dem Campinggelände auch eine oder mehrere Bisamratten, eine durchaus gefährliche Angelegenheit für junge Küken bezüglich des Älterwerdens. Ich drück die Daumen, dass alle durchkommen und später auch als Elternpaar die Camper begeistern.

Haarige Sache

Raupe auf weißem Hintergrund

Neben jeder Menge Mücken und Schafen gibt es auch noch anderes Getier hier an der Nordsee. Eins der anhänglichen Art ist eine Raupe, die scheinbar durch die Luft fliegt. Auf einmal hat man sie nämlich am Poloshirt kleben und wundert sich, wo die wohl jetzt herkommt. Sie richtet sich vorn immer auf wenn es nicht weitergeht und versucht einen Weg zu finden, oder vielleicht mit einem Windstoß ein neues Ziel anzufliegen. Ich hab sie vorsichtig auf einen weißen Schwamm gesetzt, fotografiert und danach in die Freiheit entlassen, sprich auf die Wiese gesetzt. Falls jemand ne Idee hat, was für eine Raupe das sein könnte, freue mich über jeden Hinweis.

Rosa Spitzen

Nachdem wir Spanien verlassen haben, sind wir noch mal für eine Woche in die Camargue gefahren. Der Campingplatz „La Brise“ in Saintes Marie de la mer kennt uns schon, schließlich ist es unser dritter Besuch hier in Südfrankreich. In Spanien ist das Wetter im Moment eher wechselhaft und regnerisch, wogegen hier seit heute der Sommer eingekehrt ist. Die Sonne scheint vom blauen Himmel und der nervige und kühle Wind hat ebenfalls beschlossen uns in Ruhe zu lassen.

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Taubengang

Eine Taube im Portrait

Was in Warnemünde die Möwen sind – die den ahnungslosen Touristen am alten Strom schon mal gern das komplette Fischbrötchen aus der Hand klauen, wenn man nicht aufpasst – ist hier in Calpe – zumindest rund um eine bestimmte Bar – die Taubengang. Ungefähr 20-30 Tauben, sogar einbeinige Veteranen sind mit dabei, stehen bereit, wenn es darum geht Nahrung zu organisieren. Obwohl genug Besucher etwas auf den Weg werfen, wird jede Gelegenheit genutzt, persönlich vorbeizuschauen, mit der Frage im Blick: „Isst du das noch, oder kann ich das haben?“.

Wischenden Armbewegungen zur Verscheuchung der Störenfriede wird geschickt ausgewichen und die Tauben stolzieren weiter wie Graf Koks auf den Tischen und Stuhllehnen umher. Sollte die Bedienung nach dem Bezahlen der Gäste nicht schnell genug abräumen, und es sind noch Reste übrig, steht das Taubengeschwader bereit um jede verfügbare Pommes oder Patatas zu kämpfen.

Ein sehr amüsantes Spektakel, solange man nicht direkt betroffen ist, oder seinen Kopf als Landeplatz hergeben muss. Und eine gute Gelegenheit ein paar Taubenportraits zu schießen.