Les Salines con el Pitufo

Schlumpf mit Ifach

Inzwischen hat uns unsere Tour weiter Richtung Süden bis nach Calpe geführt. Der Ort an dem wir während der letzten Überwinterung ganze sechs Wochen geblieben sind. Diesmal werden es nur 14 Tage sein. Inzwischen sind einige der Hochhäuser fertig, neue sind im entstehen und unser Campingplatz wird mitten im Betrieb um 65 Plätze verkleinert, weil weitere drei Hochhäuser an dessen Stelle gebaut werden sollen. Wahnsinn.

In der Regel werden es dann Appartmenthäuser, bei denen die Wohnungen für einen Preis zwischen 250- und 300.000€ angeboten werden. Für einen solchen Erlös müsste der Campingplatz seine Plätze bis zum St. Nimmerleinstag vermieten und hätte immer noch nicht das Geld zusammen. In der Facebookgruppe „Überwintern in Spanien“ mutmaßte jemand, dass sich damit auch prima Geld waschen ließe. Da mag wohl was dran sein.

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Vier kleine Tiger – R.I.P.

Sumatratiger im Berliner Tierpark

„KIARA, hier her schauen! SERI, setz dich doch mal zu OSCAR! Willi, WILLI, nicht unter den Baum! Die Stimmung am „Catwalk“ im Berliner Tierpark könnte nicht besser sein. Die Kameras klicken und surren was das Zeug hält. Die Einzigen denen das völlig egal ist, sind Kiara, Oscar, Willi und Seri.“

Das hab ich in meinem Blog im Dezember 2018 geschrieben, noch ganz geflasht von der Vorstellung der vier neugeborenen Sumatra-Tiger im Berliner Tierpark. Heute teilte der Tierpark mit, dass auch die letzten beiden Tiger eingeschläfert werden mussten. Durch einen Gendefekt des Vaters entwickelten sich massive Fehlstellungen im Knochengerüst. Nachdem Kiara und Willi bereits früher eingeschläfert werden mussten, sind heute mit Oscar und Seri die beiden Letzten aus dem „Tigerquartett“ verstorben. Ihre Mutter Mayang und der Tiger Jay Jay sind nun die einzigen beiden Tiger im Tierpark. In meinem alten Beitrag könnt ihr die Vierlinge noch mal sehen und auch auf flickr liegt eine große Galerie.

Ein trauriger Tag für die Freundinnen und Freunde der Raubtiere im Berliner Tierpark. Auf dem Titelbild die stolze Mutter mit ihrem Nachwuchs.

Bee Day

Honigbiene vergrößert

Vor kurzem war ja „Happy World Bee Day„. Der ist jedes Jahr am 20. Mai und wir erfreuen uns an den pelzigen Tierchen, denen wir einiges zu verdanken haben. Zu dem Thema wurde und wird ja bereits genug berichtet und darauf hingewiesen, wie wichtg die Bienen für unser aller Wohlbefinden, wenn nicht gar Überleben sind.

Auf dem Campingplatz an der Elbe, das Wetter war noch nicht so recht Bienentauglich wie mir schien, hatte sich eine kleine Honigbiene auf unsere Frontscheibe verirrt und schien etwas orientierungs- und antriebslos dort zu sitzen. Gleichzeitig spiegelte sie sich schön in der Scheibe. Eine gute Gelegenheit ein Bienenportrait aufzunehmen. Da sie auch meine Annäherungsversuche mit meiner Linse nicht störten, konnte ich in Ruhe ein paar Fotos schießen.

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Kükengang

Wildentenküken

Das jeden Tag Mama und Papa Ente über unseren Platz in Neuharlingersiel laufen ist nichts Neues mehr, aber heute war dann doch die Aufregung unter den Campern groß. Handys wurden gezückt, Kinder mussten zurückgehalten werden: die junge und flauschige Kükengang hatte Ausgang mit der Mama. Elf Küken entdecken die Welt im Gefolge ihrer Mutter und sind sich ihrer Prominenz gar nicht bewusst. Leider residieren auf dem Campinggelände auch eine oder mehrere Bisamratten, eine durchaus gefährliche Angelegenheit für junge Küken bezüglich des Älterwerdens. Ich drück die Daumen, dass alle durchkommen und später auch als Elternpaar die Camper begeistern.