Leaving Calpe

Camping Calpe Mar aus Drohnensicht

Nach nun 42 Tagen verlassen wir heute unsere Homebase in Calpe. Wir haben uns sehr an diesen kleinen Urlaubsort gewöhnt, sodass es ein wenig schwerfällt weiterzuziehen. Für reines Überwintern – einfach in der Sonne sitzen und das Meer genießen, Restaurants mit leckerm Essen, Tapas und Wein sind ausreichend vorhanden – ein idealer Ort. Es ist zwar recht frisch in der Nacht, teilweise bis runter zum Nullpunkt, aber 8 Stunden Sonne am Tag bei Temperaturen zwischen 16 und 21 Grad, machen das dann wieder wett.

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Club Social

Club Social mit La Muralla Roja

Das letzte Puzzlestück des Architekten Bofill in Calpe ist leider in einem schlechten Zustand, eigentlich ist es eine Ruine, aber eine Ruine mit Kultstatus und ein Insta-Hotspot. Der „Club Social“ ist ein praktisch im Meer versenktes Gebäude, dessen charakteristischsten Elemente die großen Oculi (Fenster) waren. Es handelt sich ursprünglich um ein Freizeitareal mit einem  Restaurant und einem Schwimmbad. Man kann die Nutzung auf dem alten Bild noch gut erkennen, heute sind nur noch die Mauern mit den typischen runden Öffnungen übrig. Der Rest ist mehr oder weniger vom Meer zerstört worden.


Die Fensterhöhlen bilden von innen gesehen einen schönen Rahmen um z.B. sich selbst oder den Ifach in Szene zu setzen. Es gibt wohl Pläne das Bauwerk wieder zu restaurieren, sogar Budget steht bereit. Allerdings scheint es Unstimmigkeiten im Stadtrat von Calpe zu geben. Mal schauen ob sich in den Folgejahren etwas tut, wir kommen sicher noch mal her um nachzuschauen. Bis dahin erstmal hier die kleine Bildergalerie der ikonischen Ruine.

Und zum Schluss der kleinen Serie zu den markanten Gebäuden des Architekten Ricardo Bofill in Calpe noch mal der Gesamtblick auf das Ensemble mit „La Muralla Roja„, dem „Xanadu“ und dem „Club Social“.

Beniyork

Benidorm Süd

130 Hotels, 41.000 Betten, unzählige Appartements und 11 Campingplätze. 77 Hochhäuser und 27 Wolkenkratzer wachsen mit mehr als 100 Meter in den Himmel über der Costa Blanca. Der Apartmentturm „Intempo“ ist mit 200 Metern das höchste Gebäude, gefolgt vom „Grand Bali“ mit 186 Metern. Benidorm – von dem Ort ist hier die Rede – besitzt damit die weltweit höchste Dichte an Hochhäusern pro Einwohner. Pedro Zaragoza, seines Zeichens früherer Bürgermeister, ist in den fünfziger Jahren nach Madrid gefahren, um den damaligen Diktator Franco von seinen Plänen einer Urlaubsstadt ala „Beniyork“- einem New York am Mittelmeer – zu überzeugen. Hat funktioniert.
Quelle: Website Reisen nach Spanien

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Megacity

Sonnenuntergang mit Möwe

Um gute Fotos von einem Sonnenuntergang zu bekommen braucht es auf jeden Fall Wolken. Nur die garantieren einen „brennenden Himmel“. Dann, wenn die Sonne hinter dem Horizont verschwunden ist. Was auch gut hilft, ist eine Kamera mit der Möglichkeit ein „Szenenprogramm“ nutzen zu können. Beim Ersten ist man von der Natur abhängig, für das Zweite habe ich ja meine Olympus OM-D E-M5II mit dem entsprechenden Programm für Sonnenuntergänge. Ein wenig Vordergrund, oder irgendwas, was die Szenerie belebt macht sich natürlich auch immer gut.

Von Calpe aus habe ich vom Fuße des Ifach gesehen einen tollen Blick hinüber über das Meer nach Benidorm. Mit dem 70-200er Lumix Objektiv (umgerechnetauf VF) kann ich mir die Kulisse der Stadt ganz nah heranholen, so dass sie ein wenig wirkt, wie ich mir Dubai. vorstelle. Es fehlen ja die Größenverhältnisse zum Vergleich. Es könnte allerdings auch eine Megacity der Zukunft auf dem Mars sein, die rote Farbe passt ja schon gut dazu. Wenn einem dann pittoresk noch eine Möwe durchs Bild fliegt – wie auf dem Titelbild zu sehen – ist mein Fotografenherz glücklich.

Überwintern für Anfänger

I love Calpe

„Camping ist der Zustand, in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet“. Diesen Satz hab ich schon ein paar Mal auf diversen Wohnmobilen gesehen und ein kleines Stück Wahrheit steckt sicherlich darin. Aber bis zur Verwahrlosung ist es dann doch noch ein ganzes Stück, am Ende liegt es ja an einem selber. Wie geht es uns inzwischen eigentlich mit diesem „Überwintern“ in Spanien? Wir hatten ja so Ideen und Pläne bevor wir losfuhren, existieren die noch? Nicht so ganz, soviel Schon mal vorweg.

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Mirador Morro de Toix

Person blickt in die Ferne

Nach einem herrlichen Strand- und Badetag am gestrigen Montag, bei geschätzten 25 Grad und voller Sonne, stand heute wieder etwas Bewegung auf der Tagesordnung. Als Ziel hatte ich mir den „Mirador Morro de Toix“ ausgesucht, ein Aussichtspunkt am südlichen Ende von Calpe. Recht unspektakulär, da nur rund 7 km vom Campingplatz entfernt. Aber es galt über 350 Höhenmeter zu überwinden.

Aber wie das manchmal mit Planungen so ist. Ich hatte mir am Vortag die Route über Komoot angelegt und das Navi im Handy führte mich durch die Stadt langsam nach oben. In diese Richtung geht es ja meist von den Küsten Spaniens, solange es noch die bergigen Abschnitte sind.

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Feliz Navidad

Calpe

Nun haben wir es also geschafft. Wir haben unser erstes Weihnachtsfest außerhalb von Deutschland gefeiert. 2500 Kilometer von unserem zu Hause in Berlin entfernt. Allein, nur wir zwei. In Spanien. Weihnachtsgrüße erreichen uns über die sozialem Medien, die Kinder sind entweder bei sich zu Hause, oder bei den Eltern des Partners.

Am Heiligabend machen wir bei angenehmen Temperaturen einen längeren Spaziergang durch die Altstadt von Calpe, finden ein paar schöne Fotomotive und landen am Ende in einer Bar mit DJ, Weihnachtsmusik und Blick auf den Ifach (Titelbild). Bei Aperol Spritz und einem Sangria genießen wir das Ambiente und den Ausblick auf das Meer. Wir könnten es schlechter getroffen haben.

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