La Muralla Roja

Neben viel schrecklicher Architektur an den Stränden der Costa Blanca ragen zwei Bauwerke in Calpe heraus, die in den 70er Jahren vom Architekten Ricardo Bofill entworfen wurden, der letzte Woche im Alter von 83 Jahren verstorben ist. Eins davon ist das „La Muralla Roja“ – die rote Mauer. Ein Grund für mich sich dieses Gebäude näher anzuschauen, dass unter „Ricardo Bofills 10 berühmtesten Werken“ eingestuft wird. Mit Kamera und Drohne bewaffnet mache ich mich also mit dem Rad auf den Weg durch Calpe.

Die Website „Region of Valencia“ schreibt unter anderem: „Es ist von einem arabischen und mediterranen Stil inspiriert, speziell  von den nordafrikanischen Adobe-Türmen. Die geometrische Form basiert  auf dem griechischen Kreuz mit fünf Meter langen Armen. Aber es ist auch  eine deutliche Anspielung auf den Konstruktivismus. Es war ein Modell  der fortgeschrittenen Architektur der 70er Jahre dank seiner Farbe und  seiner eigentümlichen Struktur.Es handelt sich um die Neuinterpretation der traditionellen Kasbah,  die im Inneren viele Ecken hat, wo Treppen, Terrassen und Solarien  miteinander verflochten sind und eine Art Labyrinth schaffen, um zu den  Häusern zu gelangen, die zu einem der fotogensten Orte in der Provinz  Alicante führen.“

Die Strukturen sind wirklich sehr schwer zu erfassen und ich denke so richtig beschreiben könnte man das Bauwerk nicht. Dazu besteht es einfach aus zu vielen unterschiedlichen Elementen und Farben. Es hebt sich dadurch allerdings auch stark vom Einheitsbrei der Touristenburgen ab. Die Website schreibt weiter dazu: „Obwohl es eine Konstruktion von mehr als 40 Jahren war,  begann seine Popularität erst vor ein paar Jahren. Die Verbreitung von  Fotografien der malerischen Szenen und Terrassen mit geometrischen  Formen durch soziale Netzwerke hat die Popularität verstärkt und hat die  Aufmerksamkeit aller Augen von Fotografen, Touristen und Schaulustigen,  die durch die Gegend ziehen, auf sich gezogen. So sehr, dass selbst  große Modemarken die Rote Mauer als Standort für ihre Kampagnen gewählt  haben.“ Unter anderem nutzt Joko Winterscheidt aktuell für den Trailer seiner neuen Quizshow „Wer stiehlt mir die Show“das hervorstechende Gebäude. Auf jeden Fall einen Besuch wert.

Das Gebäude ist im übrigen ein Teil eines ganzen Ensembles, auf dass ich aber in weiteren Blogbeiträgen näher eingehen werde. Hier schon mal der „Vorgucker“ für den ich meine kleine DJI extra habe übers Meer fliegen lassen (Schwitz) 😉

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