La Petite France

Ponts Couverts de Strasbourg

„La Petite France“ ist eines der bekanntesten Viertel von Straßburg und ein beliebtes Ziel für Touristen. Es ist bekannt für seine malerischen Fachwerkhäuser und den Fluss Ill, der durch das Viertel fließt. Doch „La Petite France“ hat auch eine faszinierende Geschichte, die eng mit der Entstehung und Bedeutung der Zünfte verbunden ist. Da wir das zweite Mal in Straßburg waren und beim letzten Mal eher den Bereich rund um das Münster besichtigt hatten, haben wir uns diesmal – auch fotografisch – auf das „Kleine Frankreich“ konzentriert.

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Stille 12/52

Die Äste der Weiden strecken sich dem Himmel entgegen, wo kleine Wölkchen uu sehen sind

„Leise wehen die Blätter der Weiden, in der Stille hört man ihr Rauschen kaum. Die Natur scheint ganz zu entschleunigen, und alles wird plötzlich ganz traumhaft schön.

Die Weiden neigen sich im leichten Wind, ihr Laub raschelt sanft und doch so sacht. Eine Symphonie der Ruhe erklingt, und die Welt wird plötzlich ganz sanft und zart.

Die Stille über den Weiden ist so heilsam, als würde sie uns mit ihren Flügeln umarmen. Und in diesem Moment wird uns klar, dass es auch in der Ruhe viel zu entdecken gibt, wenn wir nur lauschen und wahrnehmen.“

Mit dem kleinen Poem – dass mir netterweise „ChatGPT“ über die „Stille über den Weiden“ geschrieben hat – und meinem Foto der – noch blattlosen Weiden – aus Villefranche-sur-Saone, stelle ich den 12. Beitrag zur #52WochenFotoChallenge bereit.

Rumtreiber

Ifach mit Les Salines in Calpe (DJI Mini 2)

Jetzt sind wir schon zwei Monate mit dem Wohnmobil unterwegs. Zwei Monate voller neuer Erlebnisse und Eindrücke, wir haben dabei neue und alte Orte besucht. Es ging von Berlin über Okriftel und Salzburg nach Kroatien (Krk), wo wir zwei Wochen an der Adria verbracht haben. In einem großen Bogen machten wir dann einen kleinen Abstecher nach Venedig (Mückenplage in Punta Sabbione). Dann ging es straight nach Norden über den Reschenpass zum Bodensee, Freunde besuchen und den Tag der deutschen Einheit in Überlingen verbringen.

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Geisterstädtchen

Geschlossene Ladenzeile in Marseillan-Plage

Was in den Bergen die Wintersportorte im Sommer sind, ist hier an der französischen Mittelmeerküste der näher kommende Winter. Noch ist zwar Herbst, aber hier in Marseillan-Plage haben Mitte Oktober gerade noch drei – kleine – Campingplätze geöffnet. Die Saison ist beendet und auch auf den Straßen sieht man kaum Menschen, 90% aller Läden sind geschlossen, es lohnt sich nicht mehr.

Auch wir machen hier nur einen Stopover auf dem Weg nach Spanien, waren aber auch schon hier, als Leben in der Bude war. Es ist ein wenig gruselig durch die fast leeren Straßen zu schlendern, auf der Suche vielleicht etwas zum Kaffee oder ein Baguette besorgen zu können. Da hier aber auch Menschen wohnen, ist eine kleine lokale Grundversorgung gewährleistet, also schaffen wir das natürlich. Im Nachbarort Agde gibt es zusätzlich einen riesigen Hyper U, wo man wirklich alles bekommt, was man braucht.

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Rosa Spitzen

Nachdem wir Spanien verlassen haben, sind wir noch mal für eine Woche in die Camargue gefahren. Der Campingplatz „La Brise“ in Saintes Marie de la mer kennt uns schon, schließlich ist es unser dritter Besuch hier in Südfrankreich. In Spanien ist das Wetter im Moment eher wechselhaft und regnerisch, wogegen hier seit heute der Sommer eingekehrt ist. Die Sonne scheint vom blauen Himmel und der nervige und kühle Wind hat ebenfalls beschlossen uns in Ruhe zu lassen.

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Vive la france

Wohnmobil auf Stellplatz in Freiburg (Breisgau)

Auf unserem langen Weg nach Spanien sind wir heute Nachmittag in Villefranche-sur-Saône in Frankreich angekommen. Wie schon die Etappe von Frankfurt nach Freiburg, war auch die heutige Tour eine reine Regentour. Unbegreiflich wie so viel Wasser vom Himmel fallen kann. Ohne Pause. Dazu LKWs ohne Ende, die dem Wasser von oben noch das Wasser von unten hinzufügen. AN.STRENG.END.

Aber am Ziel, auch hier wieder Schnee auf den Bergen, hat der Regen ein Einsehen und wir können uns auf dem Platz einrichten. Der Check-In mit „Camping Parc“ gestaltet sich etwas tricky, aber mit einem netten Telefonat mit den Betreibern der Kette wurde die Karte aktiviert und wir konnten uns im letzten Abendlicht auf dem Platz direkt an der Saône einrichten.

Villefranche-sur-Saône – Foto:h|b

Morgen werden wir – nach sechs Tagen Fahrt – sowohl das Meer, als auch – hoffentlich – die Sonne bei Sète in Südfrankreich sehen. Zwar noch bei frischen Temperaturen, aber das lässt sich aushalten, wenn die Sonne die Glückshormone freisetzt.

Col du Galabier

Zwei Radfahrer am Col du Galabier

Aus aktuellen Anlass heute ein kleiner Beitrag, der den Helden der Tour de France und der heutigen Etappe von Embrun nach Valloire gewidmet ist. Auf einer der letzten Etappen der diesjährigen Wohnmobiltour haben wir am Col du Lautaret übernachtet. Gut 2000 Meter hoch und so richtig mit Regen, Gewitter, aber vor traumhafter Bergkulisse.

Bergkulisse
Übernachtungsplätzchen – Foto: h|b

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Von Mücken und Flamingos

Schattenselfie auf einem toten Baum am Meer

Nach Genf wollten wir eigentlich gemütlich mitten durch Frankreich cruisen, ein paar Tour de France Pässe überqueren, in Briancore übernachten und am nächsten Tag an der südfranzösischen Küste landen. Der neue Tag begann allerdings mit Regentropfen auf dem Womodach, der Blick nach draußen zeigte einen grauen Genfer See. Die Berge verhangen von dunklen, regenschweren Wolken, keine guten Voraussetzungen für unseren Plan.

Der Vorteil bei einem Wohnmobil ist aber genau der: Man muss dem Plan nicht folgen, sondern kann ihn permanent anpassen. Der Blick auf die Wetter-App zeigte denn auch Sonnenschein und 25 Grad in Saintes-Maries-de-la-mer. Da wo wir morgen eh sein wollten. Kurzer Blick aufs Navi, etwas mehr als 400 km, let’s go.

Die mautpflichtigen Autobahnen bringen einen gut vorwärts und am späten Nachmittag stehen wir bei angenehmen Temperaturen in der untergehenden Sonne am Mittelmeer. Perfekte Entscheidung. Der Campingplatz ist noch recht leer, noch keine Saison, aber berüchtigt für seine Stechmücken. Da aber gleichzeitig ein mehr als starker Wind weht, haben sie nicht so genervt.

Am nächsten Tag wollte ich die Flamingos besuchen die vor 11 Jahren – da waren wir schon mal dort – ganze Gewässer rosa gefärbt hatten. Es sind noch welche da, aber längst nicht so viele wie ich in Erinnerung hatte. Die da waren, hielten ihre Köpfe vor dem Sturm im Gefieder und sich nah am fernen Ufer, was ein wenig Schutz bot. Zu weit weg, selbst für das neue Supertele. Dann halt nicht. Für ein Schattenselfie mit dem iPhone hat es aber noch gereicht 😉

La Mancha

Nach rund 1000 Kilometern haben wir heute den Ärmelkanal in Dünkirchen erreicht. Nach einem Stopover am Twistesee in Nordhessen, sind wir so mit unserem Wohnmobil in zwei Tagen von Berlin an die französische Küste gefahren.

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Bahnhof Volkmarsen, Bargeldupdate

Nach einem langen Strandspaziergang,  mit Kältetest des Ärmelkanalwassers, brrrrrr, sitzen wir nun in der herrlichen Abendsonne und genießen unseren „Feierabend“ auf dem Campingplatz „La Licorne“ dem Einhorn. Morgen früh wagen wir den Sprung nach Westen und freuen uns auf Great Britannia.