… sich gemeinsam im Rausch der Farben zu verlieren. Gelegenheit dazu gibt es noch an diesem Wochenende ab 19 Uhr auf dem Potsdamer Platz und vielen anderen Stellen in Berlin, im Rahmen des Festival of Lights.
Kutterpullen goes Portmaps.com

Im Laufe meines Bloglebens, habe ich zwischenzeitlich immer wieder mal Anfragen zur Nutzung meiner Bilder, die ja nach wie vor ein Hauptmerkmal meiner Beiträge darstellen. Ohne Bilder wäre das ja alles ein wenig langweilig. In diesem Fall erreichte mich die Anfrage vom Betreiber der Website „Portmaps“, die mein Bild vom „Kutterpullen“ in Warnemünde gefunden hatten und es für wert befanden auf ihrer Seite eingebunden zu werden. Hat mich gefreut und möchte es an dieser Stelle ienfach mal kundtun und dokumentieren.
Lichtmalerei
Gestern Abend waren wir mit gefühlt einer Fantastillion Menschen unterwegs beim Festival of Light. Ich hatte nur die kleine Kamera dabei und stieß schnell an die Grenzen des Möglichen. Wenn es aber damit nicht funktioniert, dann macht man am besten aus dem Nachteil einen Vorteil. Da die Kamera ungefähr auf einer halben Sekunde Belichtung bestand, hatte ich ja die Zeit sie noch ein wenig zu bewegen. Da es am buntesten auf dem Potsdamer Platz zuging, bot sich hier die exzessive Nutzung dieses Features an. Das Ergebnis ist so schön bunt und wirr, wie es gestern Abend hier zuging.
Nordsee ¡ Ostsee

Die beiden Leuchttürme von Warnemünde in der Abendsonne – Foto: h|b
Seit heute morgen um vier Uhr trommelt der Regen mal wieder auf das Wohnmobil, was ja nun nichts wirklich Neues ist. Ich würde es vermutlich vermissen, wenn es nicht so wäre. Ergibt beim morgendlichen Toilette leeren mit anderen Wohnmobilisten immerhin einen kleinen philosophischen Austausch über richtiges und falsches Wetter und dass es gut ist, dass der Mensch es nicht ändern kann. Find ich auch, wer weiß was dann dabei rauskäme, so bleibt es wenigstens unberechenbar.
Zeit zum Auswandern

Auswandererschicksale in Karteikästchen – Foto: h|b
Lange bevor RTL seine unbedarften Protagonisten, schlecht vorbereitet ins Ausland abdampfen ließ, taten das Millionen von Deutsche seit dem 18. Jahrhundert. Ob Nord- oder Südamerika, ob Australien oder Neuseeland, die Deutschen zog und zieht es immer noch in die ganze Welt. Teils aus wirtschaftlichen Gründen, teils aus politischen Gründen suchten sie damals ihr Heil in der Ferne und der Start in dieses „Abenteuer“ war oft der Überseehafen in Bremerhaven. Weiterlesen „Zeit zum Auswandern“
Wetterscheide

Der Leuchtturm „De lange Jaap“ in „Den Helder“ – Foto: h|b
Heute morgen in Den Helder den Luxus einer Dusche ausgiebig genossen. Nach dem Frühstück noch beim „Lange Jaap“ vorbeigefahren, dem roten Leuchtturm, und dann an vielen Kanälen vorbei Richtung IJsselmeer. Dort überqueren wir den 29 Kilometer langen „Afsluitdijk“ der bereits seit 1932 die Nordsee vom IJsselmeer trennt und die ehemalige Bucht damit zu einem Binnengewässer macht. Nach dem ersten Drittel findet sich ein Parkplatz mit Monument, wo man sich über die Entstehung des „Abschlussdeiches“ informieren kann.
Land unter

Regenbogen über unserem Wohnmobil in Scheveningen – Foto: h|b
Wie versprochen schüttet es heute morgen wie aus Eimern, während wir im Wohnmobil frühstücken. Unglückliche Businsassen werden neben uns ausgekippt und müssen sich nun Brügge in strömenden Regen anschauen. Das macht sicher nicht so viel Spaß wie uns gestern im Sonnenschein. Was haben wir doch wieder ein Glück gehabt. Vielen Dank noch mal an den Wettergott, falls es so jemanden gibt. Wir dagegen verzichten auf die Madonna mit Kind und stürzen uns nach dem Frühstück in die Sintflut Richtung Holland. Weiterlesen „Land unter“
Brügge sehn und …

Die Silhouette von Brügge im Gegenlicht der Abendsonne – Foto: h|b
… auf jeden Fall nicht sterben, da muss man schließlich mehr als einmal hin. Es ist schon ein sehr schmuckes Städtchen, von denen es auf der Welt nicht allzuviele geben dürfte. Eine gut erhaltene Stadt aus dem Mittelalter, bei der man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. Daher gehört die Stadt auch zu Recht zum Weltkulturerbe der Unesco.
Herbstblues

Künstlerische Aufwertung eines Bunkers am Hafen von Calais – Foto: h|b
Auf dem Parkplatz am Hafen von Calais dominieren die Wohnmobile mit den gelben Nummernschildern und dem Lenkrad auf der falschen Seite. Dazwischen vereinzelt Holländer, Belgier, Franzosen und ein paar Deutsche. Die Fähren fahren hier – im Gegensatz zu Warnemünde – eine hohe Frequenz. Fast immer fährt eine der Fähren gerade raus oder eine andere kommt herein. Ein reger Pendelverkehr zwischen den nur 36 km auseinander liegenden Küsten Frankreichs und England.
Ein Tag am Meer

Boulogne sur mer an der französischen Opalküste – Foto: h|b
Den heutigen Tag verbringen wir in Boulogne sur mer. Nach dem Frühstück müssen wir aber erst warten, bis der örtliche Wohnmobil-Abrechnungsbeauftragte auftaucht. Nach der vergeblichen Suche nach Parkautomaten gestern, bekamen wir den Hinweis von unseren französischen „Nachbarn“. Der kommt gegen 10 Uhr und für 5,20€ dürfen wir heute hier stehen bleiben. Ein echtes Schnäppchen. Man kann auch nicht für zwei Nächte, oder so, buchen, morgen früh kommt er wieder.
Als das geklärt ist, machen wir uns auf den Weg in die „Centre Ville“, allerdings mit einem kleinen Umweg. Wir gehen zuerst Richtung Norden, oberhalb der Klippen entlang, bis zu einer ehemaligen Festung oder Hafenanlage. Vorbei an deutschen Bunkerresten, die hier wohl noch die nächsten 100 Jahre überdauern werden, kraxeln wir dann durch die Ruine nach unten, bis wir auf Strandniveau sind. Der Erbauer der Anlage lässt sich nicht ganz eingrenzen, es ist jedenfalls nicht dieses typisch deutsche Stahlbeton, eher was einheimisches, vielleicht. Mal recherchieren.


