Wir bleiben noch etwas in der Welt der Blumen, schließlich ist noch Frühling, auch wenn es sich bereits wie Sommer anfühlt. Seit der Landesgartenschau im Jahr 2021 findet sich auf dem Rosenobelturm in Überlingen eine Art Blumenkranz.




Bilder und Geschichten vom Bodensee
Wir bleiben noch etwas in der Welt der Blumen, schließlich ist noch Frühling, auch wenn es sich bereits wie Sommer anfühlt. Seit der Landesgartenschau im Jahr 2021 findet sich auf dem Rosenobelturm in Überlingen eine Art Blumenkranz.



Noch bevor draußen der erste Hahn kräht, sitzt er bereits über das Pergament gebeugt. Das Licht der kleinen Fensterscheiben reicht kaum aus, also flackert neben ihm eine rußende Öllampe. Federkiel, Tinte, Lineal und Messer liegen ordentlich bereit — Werkzeuge für eine Arbeit, die Geduld verlangt wie kaum eine andere. Jeder Buchstabe entsteht langsam und mit ruhiger Hand, denn ein Fehler lässt sich nicht einfach löschen. Wird die Tinte verschrieben, muss das Pergament vorsichtig abgeschabt und geglättet werden, bevor die Zeile erneut geschrieben werden kann.

In ihrer verschwenderischen Pracht sind sie aktuell auf der Insel Mainau nicht zu übersehen. Kurz hinter dem Eingang strahlen sie in riesigen Mengen in leuchtenden Farben um die Wette. So dominierend, als gäbe es nichts anderes.

Die erste Februarwoche läutet scheinbar das Ende der langen Nebelzeit ein. Die Sonne setzt sich immer mehr durch und die Menschen strömen ins Freie. Wo im Norden und Osten noch die Ostsee und die Elbe zufrieren und sich bizarre Eisformationen bilden, stellen sich hier unten am Bodensee schon leichte Frühlingsgefühle bei Plusgraden ein.


Ich bleibe über diesem Stück Holz stehen, weil es nichts mehr eindeutig sagt.
Die Farbe formt etwas, das einmal Buchstaben gewesen sein könnten – oder auch nicht.
Zeit hat die Bedeutung abgeschliffen, aber nicht die Wirkung.
Im Unlesbaren liegt eine eigene Ruhe, und genau dort beginnt für mich Wabi Sabi.
Das war’s. Das ist das letzte Foto für die 52WochenFotoChallenge in 2025. 52 mal habe ich versucht die Vorgabe, die ja meist nur aus einem Wort besteht, fotografisch umzusetzen. Ich musste auch sehr selten auf mein Archiv zugreifen und wenn, dann höchstens eine kurze Zeit zurück. Es hat Spaß gemacht, man ist aber auch irgendwie fremdbestimmt. Daher werde ich im kommenden Jahr eine Runde aussetzen und wieder eigene Fotoprojekte hier vorstellen. Natürlich auch Bilder vom schönen Bodensee, oder wo immer es uns vielleicht mal hintreibt. Also dranbleiben 😉
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern meines Blogs ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. Genießt die Tage, denkt an was Schönes und bleibt gesund.
Kunst liegt ja immer im Auge des Betrachters. Oft sagt man ja auch „Ist das Kunst, oder kann das weg“. Man denke nur an die festgeklebte Banane an der Wand. Auch die hat schließlich einen Käufer gefunden, der das millionenteure Objekt anschließend verspeiste. Wer hat der hat.
Auch bei uns in der Galerie kommt es vor, dass Besucher reinschneien, kurz durch die Galerie schlendern und dann verkünden, dass sie diese Skulptur mal eben für 2600€ mitnehmen möchten. Ist halt eine Galerie, die Künstler freut es. Ob es die Figuren auf dem Bild auch schaffen im Warenkorb eines Kunstinteressierten zu landen, steht allerdings in den Sternen. Die Objekte liegen preislich etwas über 4000€. Wer also schon immer mal einen Hund ausführen möchte, dem man nicht mit dem Kackebeutel hinterher laufen muss, sollte sich das Angebot vielleicht näher anschauen. Ob es bei dem Preis noch Kitsch ist, möge der werte Betrachter oder die Betrachterin selbst entscheiden.
„Tand, Tand, ist das Gebilde von Menschenhand“ schrieb Theodor Fontane in seiner Ballade „Brück’ am Tay“. Da geht es um den Einsturz einer gerade fertiggestellten Eisenbahnbrücke in England. Zum Zeitpunkt des Einsturzes befuhr ein Zug die Brücke und riss 75 Menschen mit in den Tod. Dass Brücken nicht so stabil sind, wie wir glauben, hat uns die jüngste Vergangenheit gelehrt.
Weiterlesen „Vergänglich 50/52“Linie: Längerer, gerader, gekrümmter oder geknickter Strich; Gerade, Kurve, Reihe, (Richt-)Schnur, Strecke, Umriss, Zeile – die kürzeste Verbindung zweier Punkte. All das macht laut Wikipedia eine Linie aus. Ich habe für meine Wochenaufgabe der #52WochenFotoChallenge alles im Angebot. Das folgende Bild stammt aus der Kunstausstellung in der Galerie in Überlingen und fasert eher aus.

Als Hauptbild habe ich die Linie, bzw. Linien genommen, die uns im täglichen Leben immer wieder begegnen, außer man wohnt aktuell in der Ukraine, oder im Iran. Da dürften diese Linien nicht so alltäglich sein, meiden doch Fluglinien diese Länder beim Überflug. Für das letzte Bild habe ich eine ganze Menge Linien in einer Unterführung in Berlin gesammelt, die aber alle senkrecht verlaufen. Aber letztendlich sind auch dass …. Linien.

Ich hoffe meine Linienauswahl hatte euch gefallen und da heute der erste Advent ist, wünschen ich allen Lesern und Leserinnen einen schöne Adventszeit. Und vermeidet bitte weiße Linien, die in der Regel auf Toiletten gezogen werden. Ist besser so 😉