Natur 31/52

Wenig gibt den Begriff Natur besser wider, als die Symbiose zwischen Flora und Fauna. Die fleissigen Hummeln fliegen unermüdlich die Blüten von Pflanzen und Blumen an, sammeln Pollen und Nektar, fliegen zur nächsten Blüte, um Teile der eben gesammelten Pollen dort zu lassen. Damit ist die Bestäubung gesichert, die Fortpflanzung auch.

Gleichzeitig dienen die Pollen als Nahrung für die Larven und zur Versorgung der Hummelkönigin mit Proteinen. Das ist wichtig für das Überleben der Kolonie. Der Nektar dient dagegen als Energiequelle für die Hummeln selbst. Im Gegensatz zu den Bienen, gibt es keinen Hummelhonig 😉

Hummeln sind sehr effiziente Bestäuber, da sie durch ihr dichtes Haarkleid große Mengen an Pollen sammeln und transportieren können. Auch bei kühleren Temperaturen sind sie aktiv. Sie besuchen dabei viele Blüten pro Tag und können sogar durch Vibration Pollen aus den Blüten lockern.

Die Pflanzen auf denen ich die Hummeln mit meiner Olympus OM-D E-M1 III fotografiert habe sind übrigens die Blüten des Purpur-Sonnenhut. Der wächst hier im Überlinger Stadtgarten üppig am Rande des Rosengartens.

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