Ponta da Piedade

Ponta da Piedade von der Seeseite

Die Ponta da Piedade (portugiesisch: Spitze des Erbarmens) ist die Spitze einer steilen Landzunge, die bei Lagos in den Atlantik ragt. Eine 20 Meter hohe Felsklippenlandschaft mit versteckten Stränden und Buchten, und der Möglichkeit mit Booten in die Grotten zu fahren. Die Ponta da Piedade gilt als eine der schönsten Sehenswürdigkeiten in Portugal und als die schönste Felsformation der Algarve. (Wiki)

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Caminito del Rey

Ein Abschnitt des Caminito del Rey wo man alten und neuen Steg sehen kann

Vor einer knappen Woche brachen wir von Campingplatz Ardales gut gerüstet auf, um einen der bekanntesten und spektakulärsten Wanderwege Europas zu laufen, den „Caminito del Rey„. Der bekannte Pfad wurde ursprünglich als Transitweg für die Arbeiter und das Personal von Saltos del Gaitanejo und El Chorro angelegt. Der Hintergrund war die Gewinnung von Energie. Dazu wurde ein Kanal durch die Schlucht gebaut, der von den Stauseen kommend, sich durch den ganzen Bergeinschnitt zieht und durch das so entstehende Gefälle, am Ende einen 120 Meter hohen „Wasserfall“ generiert, der die Turbinen antrieb. Heute wird der Kanal nicht mehr genutzt und der Weg ist eine reine Touristenattraktion. Aber was für eine.

Mit einem langen Tunnel beginnt unser Abenteuer, bringt uns aber erstmal gemütlich zum Eingangsbereich. Man kann den Caminito nur laufen, wenn man vorab einen Slot gebucht hat, oder man geht das Risiko ein, vor Ort nach Tickets zu schauen. Da nur eine begrenzte Menge Besucher pro Tag zulässig sind, kann das aber auch schiefgehen. Besser ist es also vorab zu buchen. Hat man eine Führung gebucht – Singletickets sind schnell ausgebucht – bekommt man einen Guide und ein Headset, ein Helm für jede/n ist obligatorisch. Dann beginnt die etwas 2-stündige Wanderung.

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El Torcal

Steinformationen im Naturschutzgebiet El Torcal

Nachem wir gestern den „Caminito del Rey“ durchwandert und heute vormittag der Alcazaba von Antequera einen Besuch abgestattet haben, (Berichte folgen später) schrauben wir uns mit unserem Wohnmobil über jede Menge Serpentinen auf knapp 1200 Meter. Dort wartet das Felsenmeer „El Torcal“ auf uns.

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Gartentier 2022

Blauschwarze Holzbiene auf einer Blume

Bis sie mir im spanischen Winter in Rhonda über den Weg krabbelte, war mir die „Blauschwarze Holzbiene“ gänzlich unbekannt. Ich dachte zuerst an eine Käferart, konnte aber dann die korrekte Bezeichnung durch die Suche im Netz herausfinden. Eine Biene also und nun wurde sie auch noch mit 33% der Stimmen zum „Gartentier des Jahres 2022“ gekürt und hat dabei u.a. den „Star“ und das „Tagpfauenauge“ geschlagen. Geholfen hat ihr dabei die inzwischen wieder größere Verbreitung in heimischen Gefilden, die Gärten dienen dabei als Startpunkte. „Dank“ der allgemeinem Klima-Erwärmung fühlt sie sich inzwischen auch bei uns zu Hause.

Bee Day

Honigbiene vergrößert

Vor kurzem war ja „Happy World Bee Day„. Der ist jedes Jahr am 20. Mai und wir erfreuen uns an den pelzigen Tierchen, denen wir einiges zu verdanken haben. Zu dem Thema wurde und wird ja bereits genug berichtet und darauf hingewiesen, wie wichtg die Bienen für unser aller Wohlbefinden, wenn nicht gar Überleben sind.

Auf dem Campingplatz an der Elbe, das Wetter war noch nicht so recht Bienentauglich wie mir schien, hatte sich eine kleine Honigbiene auf unsere Frontscheibe verirrt und schien etwas orientierungs- und antriebslos dort zu sitzen. Gleichzeitig spiegelte sie sich schön in der Scheibe. Eine gute Gelegenheit ein Bienenportrait aufzunehmen. Da sie auch meine Annäherungsversuche mit meiner Linse nicht störten, konnte ich in Ruhe ein paar Fotos schießen.

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Tag der Erde

Ein Bachlauf mit Weiden und Bäumen

Der jährliche Earthday hatte in diesem Jahr den Schwerpunkt „Nachhaltigkeit“. Das gilt für viele Bereiche, von Kleidung über Nahrung bis hin zum eigenen Verhalten. Hinter jedem Tun sollte die Frage stehen: Ist es nachhaltig? Muss ich mit dem Auto zum Bäcker fahren? Gut, in einer Stadt wie Berlin stellt sich die Frage nicht so wirklich, da man hier wirklich überall ohne Auto hinkommt. Alles ist fussläufig, oder zumindest mit Rad oder Öffis zu erreichen. Ich komme aber auch vom Dorf, da geht inzwischen ohne Auto nichts mehr und Bäcker oder Einzelhandel sind aus der Fläche leider fast durchgängig verschwunden.

Wenn wir uns trotzdem bei jeder Handlung diese Frage stellen – und gerade beim einkaufen haben wir die Wahl zu entscheiden – könnte die Welt ein wenig besser und nachhaltiger werden. Für meine Kinder und Enkelkinder die ihr Leben noch vor sich haben. Wir haben nur diese eine Erde, diesen fragilen Planeten. Mit dem wir leider nicht sehr pfleglich umgehen. In diesem Sinne…

Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht.

Marie von Ebner-Eschenbach

Das Titelbild ist ein Fließ aus dem Naturschutzgebiet in Uhldingen am Bodensee. Fotografiert mit meiner OM-D E-M5ii am späten Vormittag im April.

Helau & Alaaf

Brunnen in einem Park in Cadiz

Wenn wir nicht auf den Kalender geschaut hätten, wäre die klassische Karnevalssaison in Deutschland ganz an uns vorübergegangen. Aber wie wir heute gelesen haben, wurden aus den Rosenmontagsumzügen riesige Friedensumzüge gegen den Krieg in der Ukraine. Find ich gut. Hier in Spanien ist man weit weg davon und genießt den Karneval ganz ohne Hintergedanken.

Als wir in Cadiz das erste Mal verkleidete Kinder sahen, Superwoman, Spiderman und überhaupt alles von DC und Marvel ist schwer im Trend, mussten wir erst mal recherchieren, was hier los ist. So erfuhren wir, dass Cadiz das Zentrum des berühmten spanischen Karnevals ist. Elf Tage, von Fastnachtsdonnerstag an, wird hier der Straßenkarneval gefeiert. Nicht so wie bei uns, organisiert und Kamelle und so, sondern einfach verkleiden, raus auf die Straße und Spaß haben. An vielen Stellen in Cadiz stehen dann Künstlergruppen und geben ihr Repertoire zum Besten. Das Publikum dankt mit viel Applaus. Die Straßen sind voller Menschen, alle Bars umlagert, das war uns schon fast ein wenig zu viel, sind wir gar nicht mehr gewohnt.

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Waldbewohner

Baumstamm mit Moos bedeckt und einem Ast als Minitroll

Als mir die vielen Bäume und Blätter und Blätter und Bäume im Wald der Glindower Alpen etwas langweilig wurden, habe ich versucht Lebewesen im Wald zu finden. Aber natürlich nicht so offensichtliche wie Käfer, die kommen später noch dran, sondern eher so geheime Wesen, die man nicht gleich entdeckt und die man nur mit Glück findet. Das Tier auf dem Aufmacherfoto muss eine Art verwunschenes Einhorn oder ein Troll mit Nasenpickel sein. Versteckt im Wald unter Moos schaut nur ab und an die Nase raus. Gefunden habe ich auch noch eine Art Mooskrokodil, ein verholzter Bär und ein Drache, wo nur das Auge auf ein Wesen hinweist.

Waldgeister

Knorrige Bäume in der Herbstsonne

Am letzten Wochenende war ich mit den Fotokollegen in den Glindower Alpen in der Nähe von Werder. Ein toller Spaziergang in einem völlig verwunschenen Wald, der mehr oder weniger sich selbst überlassen scheint. Ich werde nach und nach die Fotos hier einstellen, die ich auf dem Waldspaziergang gemacht habe und beginne heute mit einem Foto was einen der Bäume zeigt, die sich teilweise verzweigen, neu erfinden, in alle Richtungen diffundieren und skurrile Formen annehmen.