Doviđenja

Campingplatz in Krk, Drohnenfoto

Ein letztes Bad im Meer, zum letzten Mal prasselt der Regen in der Nacht aufs Dach unseres Wohnmobils, während im Hintergrund die Blitze über das kroatische Mittelmeer zucken. Nach 14 Tagen Auszeit auf dem „Krk Premium Camping Resort by Valamar“ ziehen wir weiter. Meine „Wunden“ von der Leisten-OP – eine Woche vor dem Start unserer Tour – sind zwischenzeitlich gut verheilt, dafür wollten wir die Zeit ja auch nutzen. Daher gab es auch keine besonderen Aktivitäten, außer vorsichtig schwimmen, um die Bauchmuskeln wieder zu aktivieren.

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Nebel über den Wassern

Unsere Reise beginnt mit einem kleinen Hüpfer von Berlin nach Coswig an die Elbe. Der klassische Start, um erstmal aus Berlin rauszukommen, was Zeit und meist auch Nerven kostet. Der übliche Stau hinterm Michendorfer Kreuz kostet uns eine gute halbe Stunde, biegt aber gottseidank nach rechts auf die A 10 Richtung Hannover ab, wogegen wir auf der A 9 Richtung Süden entspannt weiterfahren können.

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Rote Mütze

Verfremdetes Bild einer Person auf einer Rolltreppe

Am letzten Tag meines Einsatzes als Reisendenlenker am Berliner Hauptbahnhof bin ich noch ein wenig durch die Kathedrale des Lichts mäandert und hab Aufnahmen mit dem iPhone und der App Bluristic gemacht. Dabei gerät alles in Bewegung. Man kann den Fokus auf etwas setzen, was dann verfolgt wird und klar bleibt, oder man bewegt die Kamera und alles wird schlierig. Der Effekt ist in allen Fällen eine Art Painting. Wobei ja fotografieren auch nichts anderes ist, als Malen mit Licht. In diesem Sinne viel Spaß bei meinen kleinen Fotospielereien.

Chaostheorie

Eine Collage aus 2 Bildern mit Regiozügen im Berliner Hauptbahnhof

Wenn es gerade keine Reisenden im Berliner Hauptbahnhof zum lenken gibt, erwacht mein fotografischer Spieltrieb. Die Architektur des Hauptbahnhofs gibt ja viel her und ergänzend fahren auch noch bunte Züge mitten durch. Auf dem Titelbild – fotografiert mit dem iPhone 13pro und bearbeitet mit der App „Snapseed“ – sieht man einen roten Zug der DB Regio Nordost und einen gelb-grünen Zug der ODEG. Das sind die beiden Hauptbetreiber der Regionalstrecken rund um Berlin.

Um das Ganze zu steigern kommt eine weitere App ins Spiel „Bluristic“. Mit der nimmt man im Grunde kleine Filme auf während man das iPhone bewegt, die dann am Ende zu einem statischen Bild umgewandelt werden. Je mehr man dreht oder bewegt, um so chaotischer das Ergebnis. Das hier sind die Rolltreppen im Bahnhof wie unschwer zu erkennen ist 😉

Macht auf jeden Fall ne Menge Spaß Ich kann die Wirklichkeit mal Wirklichkeit sein lassen und schauen was sich wirklich hinter der sichtbaren Welt verbirgt: Chaos, nichts als Chaos.

Entmietung

Drohenansicht eines Abbruchhauses

An den leeren Fensterhöhlen zeigen verbliebene Satellitenschüsseln in die alte Heimat, nach Rumänien. Aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Bukarest, zogen 2015 rund 350 Rom:nja in den damals leerstehenden Plattenbau aus DDR Zeiten und bildeten dort eine Art Gemeinschaft. Inzwischen sind Bauarbeiter damit beschäftigt das Haus für den Abriss leerzuräumen und kippen den Schutt durch ein gelbes Rohr in einen Container im Innenhof.

Seit eine neue Investorin 2019 Vermieterin des Hauses gewordenist, häuften sich die Mängel. Stand zuerst noch eine Renovierung im Raum, mit anschließendem Wiedereinzug der Mieter, entschloss sie sich 2020 das Haus abzureißen und dort einen hochmodernen Wohn- und Arbeitskomplex zu errichten. Dazu müssen aber alle Mieter ausgezogen sein. Da es zum Teil größere Familienverbände sind, ist eine anderweitige Unterbringung nicht so einfach. Dazu kommen die Vorurteile gegen Rom:nja, die potentielle, neue Vermieter eher abschrecken.

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Windjammerparade

Gorch Fock II in Warnemünde

Die Woche waren wir seit langem wieder mal mit dem Wohnmobil in Warnemünde. Das erste Mal mitten in der Woche, kann ich ja jetzt. Der Stellplatz auf der Mittelmole war trotzdem wieder knackevoll. Ganz vergessen, dass am Wochenende die 31. Hansesail stattfindet. Haben aber trotzdem noch ein Plätzchen in der zweiten Reihe bekommen und ich konnte gleich am Abend noch die Ausfahrt der „Norwegian Dawn“ fotografieren.

Ab Dienstag trafen dann mehr und mehr Segelschiffe in Warnemünde ein. Ein Teil lag direkt vor unserem Stellplatz, so die J.R. Tolkien, ein anderes Segelschiff, die Großherzogin Elisabeth lag am Stellplatz 7, direkt vor dem Kreuzfahrt-Terminal. Ein Teil fuhr durch bis zum Stadthafen nach Rostock. Die Schiffe nutzen die Gelegenheit Segelturns anzubieten und verdienen sich so ein bißchen Geld für die Instandhaltung der Schiffe. Hab ich ja auch schon zweimal genutzt. Dieses mal wollte ich aber nur schauen, nicht fahren.

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