Frukost

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Morgens um halb zehn irgendwo im Nordosten von Deutschland. Vor einem blau-gelben Möbelhaus ballen sich bereits vor Öffnung der großen Drehtür die Menschen. Gibt es heute irgendwas billiger? Zwei Billys zum Preis von einem, ein Birkelandbett zum Mitnahmepreis? Wir sitzen auf dem Parkplatz gemütlich im Wohnmobil, betrachten entspannt die Szenerie und warten auf den beginnenden Einlass. Keine Lust anzustehen, es nieselt. Kurze Zeit später kommt Bewegung in die Massen, es geht los. Wir steigen aus und entern den ersten Stock. Hier befindet sich das große Restaurant und hier treffen wir die Massen wieder. Weiterlesen „Frukost“

Ansitzen

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Der Blick aus dem fahrenden Zug eröffnet ja permanent neue Perspektiven, wie Kino, nur schneller und ohne echte Handlung. Die muss man sich im Kopf selbst erzeugen. Manchmal würde ich gern anhalten, aussteigen und kurz mitspielen. Zum Beispiel in der Morgendämmerung mit dem Jäger hier auf dem Anstand sitzen und auf den ersten Regio warten der aus dem morgendlichen Nebel herangerauscht kommt. Anlegen, zielen, bammmm. Erlegt.

Aber was macht man anschließend mit einem erlegten Regio? Mit nach Hause nehmen? Direkt vor Ort ausweiden und zerteilen? Oder einfach warten, bis der Regio für den Jäger das Wild erlegt? Bin ehrlich gesagt etwas verwirrt, was die Position dieses Jagdsitzes angeht. Aber die jagende Zunft wird schon wissen was sie tut. Vielleicht irre ich mich aber auch komplett, und es ist ein Ansitz für Trainspotter. Aber das klingt irgendwie wieder langweilig. Also schnell weiter zur nächsten Szene.

Meereskunde

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Der Hauptprogrammpunkt unseres Stralsundbesuchs stand heute an, der Besuch des Ozeanums direkt am Hafen und nur zwei Minuten vom Hotel entfernt. Für 16€ Eintritt bekommt man einen umfangreichen Einblick in das maritime Leben von Ost- und Nordsee.

Neben vielen Schautafeln zu allgemeinen Informationen, begeistern die vielen Aquarien mit den verschiedenen Lebensräumen der Meeresbewohner. Ob Heringsschwärme in einem dunklen Zylinder ihre langsamen Kreise ziehen, Abenteuerspielpätze aus rostigem Allerlei die Fische, Aale und Krabben zum verstecken einladen, oder im atlantischen Aquarium, gefüllt mit 2,6 Millionen Litern Meerwasser, unter anderem Makrelenschwärme, viele Rochen und ein Sandtigerhai das Riesenbecken durchkreisen, die Vielfalt des Lebens im Wasser wird umfassend und interessant dargestellt.

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Fast drei Stunden sind wir „abgetaucht“, um am Ende der langen Reise im Reich der Riesen erschöpft auf den Liegen den Walgesängen zu lauschen. Ein spannender und lohnender Besuch für einen unbedingt erhaltenswerten Lebensraum, von dem wir letztendlich alle abhängig sind. Ohne Wasser gibt es schließlich kein Leben.

Sssteife Brise

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Heute pfeift ein kräftiger Nordwestwind über Warnemünde und die brave Ostsee ist darüber richtig aufgewühlt. Hält sich fast für die Nordsee. So wellentechnisch. Wir lassen uns davon aber nicht schrecken und nachdem die letzten Schneeflocken bei knapp unter Null Grad vom Himmel gefallen sind, machen wir uns auf den Weg nach Wilhelmshöhe. Das erste Mal in 2013.

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Kutterpullen goes Portmaps.com

Screenshot einer Website
Mein Bild vom Kutterpullen in Warnemünde hat den – genehmigten – Weg in eine Website gefunden – Screen: h|b

Im Laufe meines Bloglebens, habe ich zwischenzeitlich immer wieder mal Anfragen zur Nutzung meiner Bilder, die ja nach wie vor ein Hauptmerkmal meiner Beiträge darstellen. Ohne Bilder wäre das ja alles ein wenig langweilig. In diesem Fall erreichte mich die Anfrage vom Betreiber der Website „Portmaps“, die mein Bild vom „Kutterpullen“ in Warnemünde gefunden hatten und es für wert befanden auf ihrer Seite eingebunden zu werden. Hat mich gefreut und möchte es an dieser Stelle ienfach mal kundtun und dokumentieren.

Nordsee ¡ Ostsee

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Die beiden Leuchttürme von Warnemünde in der Abendsonne – Foto: h|b

Seit heute morgen um vier Uhr trommelt der Regen mal wieder auf das Wohnmobil, was ja nun nichts wirklich Neues ist. Ich würde es vermutlich vermissen, wenn es nicht so wäre. Ergibt beim morgendlichen Toilette leeren mit anderen Wohnmobilisten immerhin einen kleinen philosophischen Austausch über richtiges und falsches Wetter und dass es gut ist, dass der Mensch es nicht ändern kann. Find ich auch, wer weiß was dann dabei rauskäme, so bleibt es wenigstens unberechenbar.

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Zeit zum Auswandern

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Auswandererschicksale in Karteikästchen – Foto: h|b

Lange bevor RTL seine unbedarften Protagonisten, schlecht vorbereitet ins Ausland abdampfen ließ, taten das Millionen von Deutsche seit dem 18. Jahrhundert. Ob Nord- oder Südamerika, ob Australien oder Neuseeland, die Deutschen zog und zieht es immer noch in die ganze Welt. Teils aus wirtschaftlichen Gründen, teils aus politischen Gründen suchten sie damals ihr Heil in der Ferne und der Start in dieses „Abenteuer“ war oft der Überseehafen in Bremerhaven. Weiterlesen „Zeit zum Auswandern“

Wetterscheide

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Der Leuchtturm „De lange Jaap“ in „Den Helder“ – Foto: h|b

Heute morgen in Den Helder den Luxus einer Dusche ausgiebig genossen. Nach dem Frühstück noch beim „Lange Jaap“ vorbeigefahren, dem roten Leuchtturm, und dann an vielen Kanälen vorbei Richtung IJsselmeer. Dort überqueren wir den 29 Kilometer langen „Afsluitdijk“ der bereits seit 1932 die Nordsee vom IJsselmeer trennt und die ehemalige Bucht damit zu einem Binnengewässer macht. Nach dem ersten Drittel findet sich ein Parkplatz mit Monument, wo man sich über die Entstehung des „Abschlussdeiches“ informieren kann.

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Land unter

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Regenbogen über unserem Wohnmobil in Scheveningen – Foto: h|b

Wie versprochen schüttet es heute morgen wie aus Eimern, während wir im Wohnmobil frühstücken. Unglückliche Businsassen werden neben uns ausgekippt und müssen sich nun Brügge in strömenden Regen anschauen. Das macht sicher nicht so viel Spaß wie uns gestern im Sonnenschein. Was haben wir doch wieder ein Glück gehabt. Vielen Dank noch mal an den Wettergott, falls es so jemanden gibt. Wir dagegen verzichten auf die Madonna mit Kind und stürzen uns nach dem Frühstück in die Sintflut Richtung Holland. Weiterlesen „Land unter“