Haldenhof

Nebelschwaden in den Tälern bei Nesselwand

Über Tage hielt sich über dem Bodensee und der Region dichter Nebel. Nur gelegentlich kamen ein paar Sonnenstrahlen durch. Durch eine Hochdrucklage und den schwachen Wind in den Hochdruckgebieten löste sich der Nebel in der Bodenseeregion nur langsam oder gar nicht auf. Dort, wo er sich auflöste, entstand dann schnell neuer Nebel.

Weiterlesen „Haldenhof“

Nebelmeer

Das Münster von Überlingen vor dem Nebelmeer des Bodensees

Unter bestimmten Wetterbedingungen liegt die ganze Bodenseeregion in dicken Nebelschwaden, die sich erst spät, oder meist gar nicht auflösen. Dann ist den ganzen Tag dicke Suppe. Warum ist das so? Kurz gesagt, es liegt an den Bergen und dem Bodensee selbst. Die Bodenseeregion liegt zwischen vielen Bergen. Dazu gehören die Alpen, das Hegau, der Schwarzwald und die Schwäbische Alb. Hier kann sich kalte Luft besonders gut sammeln, die für das Entstehen des Nebels verantwortlich ist. Diesen Effekt verstärkt der Bodensee zusätzlich: Der See ist im Herbst und Winter oft wärmer als die Luft. Über die große Wasseroberfläche verdunstet zusätzlich also viel Wasser. Der Bodensee fängt an zu dampfen. (Quelle: Südkurier)

Weiterlesen „Nebelmeer“

Weiß 50/52

Braunes Herbstblatt auf weißem Schnee

Was kann es weißeres geben als frisch gefallenen Schnee. In Städten wie Berlin hält das zwar in der Regel nicht lange vor, aber auf Autodächern bleibt es etwas länger schön glitzernd weiß. Wenn das Herbstblatt als Kontrast den Schnee noch etwas weißer wirken lässt, ist das Foto perfekt.

Schneehügel auf einem Auto
Schneeberg

Dass Foto ist der 50ste Beitrag zur #52WochenFotoChallenge zum Thema #weiß

Wind 48/52

Verwischte Blätter an einem Baum im Sturm

Erst sah es so aus, als wollten die Bäume im Park ihre Blätter dieses Jahr gar nicht loswerden. Grün und frisch versperrten sie weiterhin den Blick von unserem Balkon auf den Park. Irgendwo hab ich dann gelesen, dass die Bäume in diesem Jahr 10 Tage zurück sind. Durch den vielen Regen und die ausbleibende Kälte, konnten sie ihre Blätterpracht weiterhin versorgen. Aber letztlich haben es die Novemberstürme doch geschafft. Mit jeder Runde wurde der Boden gelber und die Bäume kahler.

Das Foto hab ich die Woche mit einer App aufgenommen, in der man die Belichtungszeit auf einen beliebigen Wert stellen kann. Dadurch bleibt der Baumstamm klar, aber die Äste und Blätter bilden im starken Wind nur noch verwaschene Schemen. #Wind ist nämlich diese Woche das Thema der #52WochenFotoChallenge aus der Social Media Plattform #mastodon und dem Initiator #norberteder

Riverside

Menschen sitzen im Regierungsviertel auf der Treppe an der Spree

Bei den aktuellen Temperaturen sitzt es sich am Ufer eines Flusses sicher am angenehmsten. Das könnte in Berlin auch der Fall sein, wenn zwischen Marie-Elisabeth-Lüders – und Paul-Löbe-Haus nicht alle paar Minuten eines der vollgestopften Touristenschiffe vorbeidieseln würde, die einem das Ganze leider etwas verleidet. Warum man hier nicht längst die Notbremse gezogen hat, um nur noch Elektroschiffen die Erlaubnis zu erteilen, werd ich nicht verstehen. Seit dem wir hier wohnen – was inzwischen 22 Jahre sind – ziehen die Schiffe der Stern&Kreis ihre Runden und emittieren – von wenigen Solarbooten abgesehen – weiter Schadstoffe mitten in der Stadt.

Cabo de São Vicente

Cabo de São Vicente mit Klippen

Heute waren wir dort, am südwestlichsten Punkt von Kontinentaleuropa, der letzten Stelle an der man am Abend die Sonne untergehen sieht: Am Cabo de São Vicente. Die „Letzte Bratwurstbude vor Amerika“ hat zwar Betriebsferien, aber wir wollten eh nichts essen, nur schauen, staunen und fotografieren. Der Leuchtturm, der auf der mächtigen Klippe steht, hebt sich mit seinem roten Dach schön vom blauen Himmel ab, der sich zwischen den ganzen Regenschauern gnädig zeigt. Ich werde das lobend erwähnen.

Weiterlesen „Cabo de São Vicente“

Wasserspiele

Markusplatz in Venedig unter Wasser

Seit gestern stehen wir mit dem Wohnmobil in Punta Sabbioni und ein Besuch in Venedig ist quasi ein „Muss.“ Wir haben uns gleich eine 48-Stundenkarte geholt und setzen gegen Mittag mit der Fähre über. Trotz Regenwarnung ist herrliches Wetter und so steigen wir an der Station „San Marco“ aus, um erstmal die Tauben auf dem Markusplatz zu begrüßen.

Weiterlesen „Wasserspiele“

Unwetter

Regentropfen auf der Scheibe, Hintergrund unscharf

Die Warnmeldungen der diversen Wetter-Apps überschlagen sich seit vorgestern gerade zu. Flüchten sie, bringen sie sich in Sicherheit, Gefahr für Leib und Leben. Seit Mittwoch stehen wir auf einem Campingplatz auf Krk in Kroatien. Sehr windig, Markisenauf- und -abbau im Stundentakt, aber sonnig und angenehm warm. Das ist wohl auch der Hintergrund der Warnmeldungen, denn zum Samstag – also heute – fallen die Temperaturen von 26 Grad auf 16 Grad. Die Menge an Wasser die sich dadurch in der warmen Luft gespeichert hat, regnet nun heftigst ab. Bis zu 60 l / qm in 24 Stunden, Gewitter und Windboen bis zu 100 km/h sind prognostiziert.

Weiterlesen „Unwetter“

The heat is on

Aufgeplatzter Boden im Nordseewatt

Das Ziel die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen scheint kaum mehr erreichbar zu sein“ so der Klimaforscher und Meterologe Mojib Latif. „Wir nähern uns dem Punkt, an dem man sich eingestehen muss, die Zeit ist abgelaufen“

Ist das jetzt also der „Klimawandel“ und nicht nur ein heißer Sommer, „wie wir ihn früher auch schon hatten“? Wenn ich zurückdenke, immerhin stehen mir dazu 66 Jahre zur Verfügung, kann ich mich an Temperaturen um die 40 Grad in Nordeuropa nicht erinnern, auch nicht kurzfristig. Dazu sind wir früher schließlich extra in den Süden gefahren. Und selbst dort gab es nicht annähernd so heiße Tage wie aktuell in Spanien und Portugal.

Weiterlesen „The heat is on“

Adiós Calpe

Salzsee mit Meer und Ifach

Nach insgesamt 51 Tagen Aufenthalt hier in Calpe, fällt der Abschied heute schon ein bisschen schwer. Der kleine Ort mit dem markanten Felsen ist uns schon ein wenig ans Herz gewachsen. Immerhin waren wir die längste Zeit der Überwinterung hier, unterbrochen nur durch eine spannende Rundreise durch Andalusien im Februar. Wir sind diesmal auf einem anderen Platz untergekommen als zwischen den Jahren, etwas weiter weg vom Baulärm der Hochhäuser und ohne Hochhäuser die morgens erstmal die Sonne nicht durchlassen. Das ist auf dem Platz Calpe Sol der Fall und daher haben wir eine gute Wahl getroffen.

Weiterlesen „Adiós Calpe“