Unwetter

Die Warnmeldungen der diversen Wetter-Apps überschlagen sich seit vorgestern gerade zu. Flüchten sie, bringen sie sich in Sicherheit, Gefahr für Leib und Leben. Seit Mittwoch stehen wir auf einem Campingplatz auf Krk in Kroatien. Sehr windig, Markisenauf- und -abbau im Stundentakt, aber sonnig und angenehm warm. Das ist wohl auch der Hintergrund der Warnmeldungen, denn zum Samstag – also heute – fallen die Temperaturen von 26 Grad auf 16 Grad. Die Menge an Wasser die sich dadurch in der warmen Luft gespeichert hat, regnet nun heftigst ab. Bis zu 60 l / qm in 24 Stunden, Gewitter und Windboen bis zu 100 km/h sind prognostiziert.

Gestern Abend ging es dann auch wirklich los. Fette Regentropfen knallen auf das Wohnmobil, wir verstehen unser eigenes Wort nicht mehr. Wir schauen erstmal, ob es nicht sogar Hagel ist, aber es ist wirklich nur Regen. Dazu blitzt und donnert es im Minutentakt, teilweise direkt über uns, ein faszinierendes Schauspiel. Aber letztendlich „nur“ ein Unwetter, wie es häufiger vorkommt. Aber nach dem Unglück im Ahrtal wissen wir auch, lieber einmal zu viel gewarnt und die Menschen sensibilisiert, als am Ende mit dem Wohnmobil im Mittelmeer zu schwimmen. Unser Umfeld spricht allerdings gegen ein solches Szenario. Keine direkten Berge, keine Flüsse oder Bäche in der Nähe, der komplette Platz – der sich zum Meer über Terassen strukturiert – besteht aus Steinen, Steinmauern, unterbrochen von kleinen Pflanzeninseln. Der Regen fliesst dann auch eher die Straße nach unten ab. Morgen ist es aber damit vorbei und es erwartet uns eine sonnige Woche am Mittelmeer.

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