Abhängen

Roter Panda

So wie der kleine, rote Panda im Berliner Tierpark, einfach mal ein paar Tage lang die Seele baumeln lassen, abhängen, sich um nichts kümmern müssen, in der Sonne liegen, Inseln besuchen. Das ist unser Plan für die nächsten 14 Tage. Morgen geht es los. Inselhopping auf den Kanaren bei 21 Grad und viel Sonne. Soweit die Prognose. Kann mir aktuell grad gar nicht vorstellen, wie sich Temperaturen jenseits der 20 Grad anfühlen, noch dazu, wenn die Sonne scheint. Die auch noch früher aufgeht und länger am Himmel bleibt. Ick freu mir drauf.

Wet Christmas

Brandenburger Tor spiegelt sich in Wasser

„Schneeheflöckchen, weiß Röckchen…“, „Leise rieselt der Schnee“, „White Christmas“, „Es schneit, es schneit, kommt alle aus dem Haus, die Welt, die Welt sieht ganz verzaubert aus“.

Tief in unserem kollektiven Bewusstsein hält sich hartnäckig die Hoffnung auf weiße Weihnachten. Wenn der Schnee auf die Erde fällt, alles leiser wird und auch die Nacht in helles Licht getaucht ist. Aber… meist bleibt es beim Träumen, eine weiße Weihnacht in unseren Breitengraden ist eher selten. Wer jetzt sagt, hey, stimmt gar nicht, früher, als ich noch ein Kind war, lag immer Schnee, dem spielt sein Gedächtnis einen Streich. Es mag die Jahre gegeben haben, aber vermutlich überdeckt die schöne Kindheitserinnerung alle nachfolgenden eher nassen und trüben Weihnachtstage. Wer das nicht glaubt, kann das gern hier selbst überprüfen: Weiße Weihnachten. Für meine Orte an denen ich bisher Weihnachten gefeiert habe, trifft das ausnahmslos zu. Das letzte Mal in Berlin gab es übrigens 2010 weiße Weihnachten, dann kam auch ein echt langer Winter hinten nach.

Das Bild ist aus dem Volkspark Friedrichshain, kurz vor Weihnachten im Dezember 2010.

Rodelspaß
Rodelspaß – Foto: h|b

Mondsichel

Mondsichel am Abend über Berlin

Der zunehmende Mond steht als dünne Sichel heute im Berliner Nachthimmel. Wer genau hinschaut kann erkennen, dass gerade ein Raumschiff auf dem Weg ist, ihn zu besuchen. Kann aber auch ein Flugzeug sein. So ganz genau ist das mit der Kamera nicht zu erkennen. Auf ein schönes spätsommerliches Wochenende.

Mann im Mond

Leider hat es ja letzte Woche mit dem Blutmond in Berlin nicht so recht geklappt. Zusammen mit hunderten Mondsüchtigen wartete ich auf der Modersohnbrücke in Friedrichshain auf das lang angekündigte Ereignis, was dann aber kurz nach 22 Uhr am Horizont sichtbar wurde, war ein blassrotes Etwas, was man nur erahnen konnte. Und für die Kamera bestand überhaupt keine Chance, irgendwas zu erkennen, geschweige denn es zu fokussieren.

Ganz anders den Abend davor, als ich extra zur Generalprobe mit meinem Enkelsohn dort war und jede Menge coole Bilder vom – schon fast kreisrunden – Vollmond machen konnte. Mit dem 300 mm (analog 600 mm VF) Objektiv von Olympus kommt man schon so weit ran, dass man schon fast damit rechnet die verlassenen Landemodule der Apollomissionen zu sehen. aber da fehlt dann wohl doch noch ein wenig an Nähe und Schärfe.

Foto: Olympus OM-D E-M5 II und 75-300 mm

Eiszeit

Nachdem es hier in Berlin jede Nacht kälter wird, heute morgen war es -12 Grad, gefühlte -20, kommt vermutlich niemand auf die Idee eine Eisdiele aufzusuchen. Wenn alles nach Wunsch verläuft, erwarten wir am Samstag einen persönlichen Temperatursturz in die andere Richtung. In Mallorca sind es um die 16 Grad, also 28 Grad wärmer als gerade bei uns. Dann sollte es auch für ein leckeres Eis reichen, bevor es mit der AIDA noch weiter in Richtung Süden geht. Bin gespannt, wie sich natürliche Wärme anfühlt.