Weltwirtschaftskrise

Dreharbeiten zu Babylon Berlin am Roten Rathaus

Nach dem Schwarzen Donnerstag im Oktober 1929 stürzen die Börsenkurse ins Bodenlose und viele Neuaktionäre, die auf steigende Kurse gesetzt hatten, stehen plötzlich vor dem Ruin. Die Weimarer Republik wird von der Wirtschaftskrise nach und nach zerrüttet. Die Bankenkrise eskaliert, das Währungssystem kollabiert und die Arbeitslosigkeit steigt. Mit diesem Plot endet die Staffel 3 von Babylon Berlin.

Dreharbeiten zu Babylon Berlin am Roten Rathaus
Zeitungsjunge – Foto: h|b

Wie die bisherigen 3 Staffeln der Serie basiert auch die 4. Staffel auf einer Vorlage von Volker Kutscher. Diesmal wird Kutschers Roman „Goldstein“ adaptiert. Das bringt einen Zeitsprung an den Beginn der 30er Jahre. 

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Herzenssache

Klaas Heufer-Umlauf Statue am Berliner Hauptbahnhof

Mit „Was schenkt man einem Mann, der schon alles hat?“ überraschte Joko Winterscheidt seinen Freund und Kompagnon Klass Heufer Umlauf in der letzten Woche mit einer überlebensgroßen Statue am Berliner Hauptbahnhof. Begleitet von einem Orchester übergab Joko das „Denkmal“ mit den Worten: „Es ist ein Denkmal, eine Pilgerstätte, ein Abbild deiner selbst“. Und Pilger gibt es einige, seitdem die Statue auf dem Podest des Berliner Hauptbahnhofes am Washingtonplatz, mit Blick auf den neuen „Cube“, steht. Selfis werden im Minutentakt geschossen. Die Bahn will das Denkmal vorerst dort belassen. Für alle Berlinbesucher heißt es dann statt „Treffen an der Weltzeituhr“ ganz im Sinne der Macher „Treffen an der Klaas-Figur“ 😉

Klaas Heufer-Umlauf Statue am Berliner Hauptbahnhof
The Cube – Foto: h|b

Die Aktion entstand aus dem ewigen Battle mit Pro 7 aus der Sendung „Joko und Klaas gegen Pro 7“ wo sie beim letzten Mal wieder 15 Minuten Sendezeit gewonnen hatten. Damit dürfen Sie dann machen was sie wollen. Diesmal eben Aufstellung und Enthüllung eines Denkmals einer noch lebenden Person: Klaas Heufer-Umlauf.

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SEZ

SEZ aus der Luft

Zur Eröffnung im Jahre 1981 war das „Sport und Erholungszentrum“ in Berlin- Friedrichshain weltweit einzigartig. Eine Multifunktionsanlage und Prestigeobjekt der DDR Führung die seinesgleichen suchte. Unter anderem enthielt das SEZ ein Schwimm- und Spaßbad mit sieben teils ineinander-laufenden Becken mit Wasserfall und Wellenanlage, eine Eislauf- und Rollschuhbahn, Sporthallen, Bowlingbahnen, zehn verschiedene Gastronomiebetriebe und vieles andere. Im verlinkten WiKi Artikel kann man das gut nachlesen.

SEZ von der Straße aus
Verrammelt – Foto: h|b
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Lockdown light

Oberbaumbrücke, im Vordergrund Menschen

Vor einem Jahr habe ich mit dem Fahrrad eine kleiner Coronarunde entlang der Berliner Touristenhotspots gemacht. Der Titel Geisterstadt war damals durchaus berechtigt. Das Virus war neu, sogar die Spielplätze waren mit rot-weißem Flatterband abgesperrt und die Straßen und öffentlichen Plaätze waren wirklich leer. Das Wetter war ähnlich, auch die Zeit passt. Was nicht passt ist der Inzidenzwert. Der lag im März 2020 in Berlin bei 35, alles war zu. Aktuell liegt der Wert berlinweit steigend bei rund 141 (!). Und es sieht draußen aus wie ein normaler Frühlingstag. Einzig die Touristen fehlen noch.

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Selbsttest

Corona Schnelltest im Haubentaucher

Dort wo in normalen Zeiten das Bier oder die Pommes über den Tresen gereicht werden, beugt sich heute der Tester aus dem Fenster, streicht zuerst den Rachen durch den Mund ab – aaarrggghhhhh – um anschließend noch ein lustiges Niesgefühl durch die Nasenlöcher zu erzeugen. Und dass am Fließband. Location: Der „Haubentaucher“ in Berlin-Friedrichshain auf dem RAW Gelände, ansonsten ein Open Air Club. Endlich wieder Schlange stehen in einem Club. Vielleicht auch ein Geschäftsmodell für den Betrieb. Warten muss man eh, warum nicht gleich den Test integrieren, 15 Minuten warten, wer NEGATIV ist darf feiern, alle anderen, ab nach Hause in Quarantäne.

Corona Schnelltest im Haubentaucher
Schlange Stehen – Foto: h|b

Die Testelle im Haubentaucher gibt es schon seit Ende Februar, seit dem 8. März kann man hier auch den „Bürgertest“ machen, so der Name des kostenlosen Schnelltests, dem man einmal die Woche in Berlin nutzen darf. Für mich war es das erste Mal, gehe ja eh kaum vor die Türe, aber ich wollte es wenigstens mal ausprobieren, wer weiß. Es geht schnell, tut nicht weh (bissi unangenehm) kurz danach weiß man Bescheid. Nützt nur nix, hin darf man ja eh nirgends, auch nicht mit negativem Test. Bleibt also nur das Warten auf die Impfung. Vielleicht ja auch bald „to go“ im Haubentaucher 😉

Container ab 455 €

Willkommen im Containerdorf

2013 nahm eine Idee Gestalt an. Es müsste doch auch in Berlin möglich sein, günstige Wohnungen für Studierende anzubieten die nicht in einem Wohnheim leben möchten. Der Unternehmer und Investor Jörg Duske hatte die Idee kurzerhand ein Containerdorf für Studenten zu bauen. Dazu sollten 40 Fuß High Cube Container verwendet werden, die eine Außenabmessung von 12,19 m x 2,45 m x 2,90 m haben. Das Projekt EBA51 startete und bekam seinen Namen durch die Adresse Eichbuschallee 51 im Plänterwald. Im Juli 2013 wurde das Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt, mit dem ersten Container als Anschauungsmaterial. Damals schrieb ich noch für den Hauptstadtblog und war mit der Kamera vor Ort.

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Winter adé

Schwäne auf dem Eis der Spree vor der Oberbaumbrücke

Bevor die letzten Schneereste dem Regen und der Sonne zum Opfer fallen, möchte ich noch schnell den diesjährigen Berliner Winter zu Wort kommen lassen. Er war ja seit langem wieder mal knackig kalt, teilweise bis -18 Grad und netterweise hatte es rechtzeitig geschneit, so dass an Sonnentagen ein richtiges Winter Wonderland zu bestaunen war. Die Kiddz konnten endlich wieder mal raus und tagelang Schlitten fahren. Die zugefrorene Spree und die umliegenden Seen waren an sonnigen Sonntagen ein beliebtes Ausflugsziel.

Menschen im Schnee an der Spree
Down by the river – Foto: h|b

Inzwischen ist es rund 18 Grad wärmer als noch die letzte Woche und bis zum Wochenende sollen es bereits zweistellige Temperaturen sein. Aber noch ist es Februar und der Winter ist vielleicht noch für die eine oder andere Überraschung gut. Bis zum Frühling ist es immerhin noch etwas über einen Monat. Und selbst dann gab es in Berlin schon öfter unangenehme Überraschungen. Mit meiner kleinen Galerie schließe ich persönlich den Winter ab und hoffe, dass er auch nicht zurückkommt.

Heureka – Metamorphose #8 – Abschluss

Humboldtforum Berlin - Spreeseite

Die Metamorphose vom Palast der Republik zum Stadtschloss, respektive Humboldtforum findet mit diesem Beitrag sein Ende. Die Eröffnung hat ja stattgefunden, aber rein können wir – dank Corona – leider noch nicht. Aber auch das äußere Erscheinungsbild, endlich ohne Kräne und Bauzäune, macht einen schmucken Eindruck. Ein bisschen Baustellengerümpel liegt noch herum, dass kann aber auch schon die Vorbereitung für den Bau der „Einheitswippe“ sein. Die fehlt ja noch im Ensemble.

Stadtschloss am Flutgraben
Stadtschloss am Flutgraben – Foto: h|b
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