Angst 13/52

Eine - vermutlich - obdachlose Frau in Barcelona

Angst ist ja in der Regel ein sehr subjektives Gefühl, also es betrifft einen meist selbst. Daher gar kein so einfaches, fotografisches Thema für die #52WochenFotoChallenge. Was mir persönlich am meisten Angst macht, ist Obdachlosigkeit. Nicht dass ich aktuell in Gefahr schwebe meine Wohnung zu verlieren – obwohl das heutzutage sehr schnell gehen kann – aber Obdachlosigkeit ist gerade in Städten sehr präsent. Man beschäftigt sich zwangsweise damit.

Ich kann mir so ein Leben nicht mal ansatzweise vorstellen, immer auf der Suche nach einem Schlafplatz und etwas Geld für Essen oder Trinken. Das wenige Hab&Gut in einem Einkaufswagen, oder Rollkoffer. Wohin wenn es regnet, oder im bitterkalten Winter? Ich würde das vermutlich nicht lange überleben. Ich wünsche und hoffe, dass ich nie in eine Notlage geraten möge, die mich dazu zwingen würde auf der Straße zu leben. Ich bin sehr dankbar, dass es mir gut geht, ich ein Dach über dem Kopf habe und immer ausreichend zu Essen und zu Trinken.

Wiedereingliederung

Ein schwarzer Werbetrabbi in der East-Side-Mall

Großstadt, Menschen, Verkehr, Autos, noch mehr Menschen, Stein und Benzin, kurzum, wir sind nach über 6 Monaten Auszeit in Spanien zurück im „Dicken B“. Wechsel von 8 auf 100 qm, aber auch Wechsel von Sonne, Strand und Meer, auf Asphalt, Grau und Regen.

Wir versuchen jetzt langsam wieder in der Stadt anzukommen und uns wieder einzugliedern. Hektik statt Ruhe, Stress statt Entspannung. Na gut, so viel Stress und Hektik hat man als Rentner nicht und wenn, liegt es an einem selber. Wir geben uns jetzt erstmal die größte Mühe wieder Stadtmenschen zu werden 😉

Bewegung 11/52

Blauer Lieferwagen fährt seitlich vorbei, der Hintergrund ist durch Einsatz der App Bluristic verwischt und unscharf

Für den Begriff „Bewegung“ zur #25WochenFotoChallenge wollte ich eigentlich ins Archiv greifen. Hab da durchaus ein paar schöne Sachen wie Mitzieher der Fahrradauslieferer in Berlin, oder eine Session mit einem fliegenden Hund. Es gibt viele Möglichkeiten. Vorgestern in Barcelona erinnerte ich mich allerdings einer kleinen App auf meinem iPhone, die Bewegung „simuliert“, Bluristic. Daher das heutige Bild den Helden der Städte gewidmet, der immer hektischen Zulieferer von allem was wichtig sein kann.

Quo vadis, Calpe?

Ein Kugelpanorama von Calpe, Spanien

Nachdem wir die letzten 14 Tage quasi in einer Baustelle eines neuen Hochhauses mitten im Camping CalpeMar gewohnt haben, mit dem damit einhergehenden Baulärm von Morgens bis Abends, haben wir es jetzt in Peñíscola doch sehr ruhig und sind auch sehr dankbar dafür. Seit gestern hat nun auch der erste der „Calpe Sol“ Plätze geschlossen, der „Boreal“. Am 15. März folgt der Calpe Sol Austral, auf dem wir noch im letzten Herbst gestanden haben. Eine gute Gelegenheit mit 2 Drohnen eine kleine Bestandsaufnahme vorzunehmen und den aktuellen Stand zu dokumentieren.

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Fenster 9/52

Fensterfront an der Promenada von Calpe

Der Begriff für die Woche 9 der #52 WochenFotoChallenge von „Norbert Eder“ ist FENSTER. Davon gibt es in Calpe eine ganze Menge, der überwiegende Teil davon ist aufs Meer ausgerichtet. Sozusagen Toplage, unverbaubar.

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Lachsfarben

Flamingos in Calpe

Langsam nähert sich unser Aufenthalt in Spanien dem Ende. Nach fast einem halben Jahr unterwegs in südlichen Gefilden, besuchen wir zum Schluss nochmal Calpe. Auch wenn sich durch Neubauten von immer neuen Hochhäusern, eins wird gerade direkt neben unserem Campingplatz hochgezogen, das Bild von Calpe immer mehr verändert, gibt es doch eine Konstante: Die „Les Salinas“ mit ihren Flamingos.

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Arbeit 6/52

Brotverkäufer in Essauira, Marokko

Um den nächsten Begriff der #52WochenFotoChallenge bildlich umzusetzen, musste ich diesmal in mein Archiv greifen. Den verschmitzten Brotverkäufer haben wir in Essaouira in Marokko getroffen. Dort fuhr er mit seinem Korb am Roller über die Wallanlage – auf der schon Game of Thrones gedreht wurde – und versuchte sein Fladenbrot an den Mann oder die Frau zu bringen. Meine Bildinterpretation ist das verträumte Prüfen der Qualität des Brotes mit geschlossenen Augen, aber wahrscheinlich habe ich einfach nicht aufgepasst, dass er die Augen im Moment des Abdrückens aufhatte. Wäre sicher noch besser gewesen.

Sherry, Sherry Lady

Fässer von Sherry

In hunderten Fässern reifen in der „Winery“ in „El Puerto de Sta María“, einer kleinen hafenstadt gegenüber von Cadiz, verschiedene Sherry Sorten. Beim Eintritt in die riesige Halle mit mehr als 600 Fässern, riecht es sofort nach Wein und wir bestaunen die teilweise hundert Jahre alten Fässer aus amerikanischer Eiche. In drei Reihen stehen sie übereinander und werden nach einem bestimmten Prinzip gelagert. Die untere Reihe beherbergt gut 30 Jahre alten Sherry, darüber der Mittelalte und ganz oben der jüngere Sherry. Entnimmt man unten Sherry zum Befüllen in Flaschen wird aus der Mitte nachgefüllt, die wiederum aus der oberen Reihe aufgefüllt wird. Ein ausgeklügeltes System der Lagerung und Reifung von Sherry.

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Cabalgata de Reyes

Einer der 3 Könige beim Umzug in Isla Cristina

In Spanien findet jedes Jahr am 6. Januar der „Día de los Reyes“ statt, an dem das Fest der Heiligen Drei Könige gefeiert wird. Am Vortag ziehen die 3 Könige in vielen Städten und Gemeinden im ganzen Land in einem Umzug durch die Straßen, um Geschenke an die Kinder zu verteilen. Für die Spanier ist das der eigentliche Weihnachtsfeiertag.

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Cádiz

Kathedrale in Cadiz von der Meerseite

Cádiz ist eine Stadt an der Südwestküste Spaniens, die vermutlich im 8. Jahrhundert v. Chr. von den Phöniziern gegründet wurde. Die Stadt war lange Zeit ein wichtiger Handelsplatz und wurde im Laufe der Jahrhunderte von verschiedenen Völkern und Kulturen beeinflusst, darunter die Römer, die Mauren und die Christen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich Cádiz zu einer bedeutenden Hafenstadt und war im 18. Jahrhundert eine der wichtigsten Städte Spaniens. Heute ist Cádiz immer noch ein wichtiger Handels- und Industriestandort und bekannt für seine historischen Gebäude, die malerische Lage an der Küste und die lebhafte Kulturszene. (Danke ChatGPT)

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