Rock me Amadeus

Feste Hohensalzburg mit Salzburg im Vordergrund

Mozart-Kugeln, Mozart-Haus, Mozart-Platz, Mozart-Sammlung, Mozart-Universität, in Salzburg dreht sich alles um seinen berühmtem Sohn, der hier am 27. Januar 1756 das Licht der Welt erblickte. Neben den bekannten Opern wie die „Zauberflöte“ oder „Cosi fan tutte“ schuf er – neben vielen anderen Musikstücken – weitere 20 Opern die heute noch an internationalen Opernhäusern weltweit gespielt werden. Nur mit den Mozart-Kugeln hat der umtriebige Komponist nicht wirklich etwas zu tun, die erfand 1890 der Salzburger Konditor Paul Fürst aufgrund des bevorstehenden 100. Todestages Wolfgang Amadeus Mozart. Sie besteht aus einem Marzipankern, der umhüllt ist von einer Schicht Nougat und einer weiteren Schicht dunkler Kuvertüre.

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Nebel über den Wassern

Unsere Reise beginnt mit einem kleinen Hüpfer von Berlin nach Coswig an die Elbe. Der klassische Start, um erstmal aus Berlin rauszukommen, was Zeit und meist auch Nerven kostet. Der übliche Stau hinterm Michendorfer Kreuz kostet uns eine gute halbe Stunde, biegt aber gottseidank nach rechts auf die A 10 Richtung Hannover ab, wogegen wir auf der A 9 Richtung Süden entspannt weiterfahren können.

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Rote Mütze

Verfremdetes Bild einer Person auf einer Rolltreppe

Am letzten Tag meines Einsatzes als Reisendenlenker am Berliner Hauptbahnhof bin ich noch ein wenig durch die Kathedrale des Lichts mäandert und hab Aufnahmen mit dem iPhone und der App Bluristic gemacht. Dabei gerät alles in Bewegung. Man kann den Fokus auf etwas setzen, was dann verfolgt wird und klar bleibt, oder man bewegt die Kamera und alles wird schlierig. Der Effekt ist in allen Fällen eine Art Painting. Wobei ja fotografieren auch nichts anderes ist, als Malen mit Licht. In diesem Sinne viel Spaß bei meinen kleinen Fotospielereien.

Vier kleine Tiger – R.I.P.

Sumatratiger im Berliner Tierpark

„KIARA, hier her schauen! SERI, setz dich doch mal zu OSCAR! Willi, WILLI, nicht unter den Baum! Die Stimmung am „Catwalk“ im Berliner Tierpark könnte nicht besser sein. Die Kameras klicken und surren was das Zeug hält. Die Einzigen denen das völlig egal ist, sind Kiara, Oscar, Willi und Seri.“

Das hab ich in meinem Blog im Dezember 2018 geschrieben, noch ganz geflasht von der Vorstellung der vier neugeborenen Sumatra-Tiger im Berliner Tierpark. Heute teilte der Tierpark mit, dass auch die letzten beiden Tiger eingeschläfert werden mussten. Durch einen Gendefekt des Vaters entwickelten sich massive Fehlstellungen im Knochengerüst. Nachdem Kiara und Willi bereits früher eingeschläfert werden mussten, sind heute mit Oscar und Seri die beiden Letzten aus dem „Tigerquartett“ verstorben. Ihre Mutter Mayang und der Tiger Jay Jay sind nun die einzigen beiden Tiger im Tierpark. In meinem alten Beitrag könnt ihr die Vierlinge noch mal sehen und auch auf flickr liegt eine große Galerie.

Ein trauriger Tag für die Freundinnen und Freunde der Raubtiere im Berliner Tierpark. Auf dem Titelbild die stolze Mutter mit ihrem Nachwuchs.

radbahn

Werbung zur Radbahn unter dem U1 Viadukt

Ende letzter Woche wurde vier Tage lang in Kreuzberg der Start zur ersten Etappe der „Radbahn U1“ gefeiert. Nach sieben Jahren der Planung nimmt das erste Testfeld zwischen dem Görli und dem Kotti Gestalt an. Mit dem sogenannten „Reallabor“ werden Umsetzungen entworfen, getestet, mit den Beteiligten diskutiert, Ideen vielleicht wieder verworfen, immer mit dem Ziel alle Betroffenen zu hören und am Ende mitzunehmen, wie es so schön heißt.

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Chaostheorie

Eine Collage aus 2 Bildern mit Regiozügen im Berliner Hauptbahnhof

Wenn es gerade keine Reisenden im Berliner Hauptbahnhof zum lenken gibt, erwacht mein fotografischer Spieltrieb. Die Architektur des Hauptbahnhofs gibt ja viel her und ergänzend fahren auch noch bunte Züge mitten durch. Auf dem Titelbild – fotografiert mit dem iPhone 13pro und bearbeitet mit der App „Snapseed“ – sieht man einen roten Zug der DB Regio Nordost und einen gelb-grünen Zug der ODEG. Das sind die beiden Hauptbetreiber der Regionalstrecken rund um Berlin.

Um das Ganze zu steigern kommt eine weitere App ins Spiel „Bluristic“. Mit der nimmt man im Grunde kleine Filme auf während man das iPhone bewegt, die dann am Ende zu einem statischen Bild umgewandelt werden. Je mehr man dreht oder bewegt, um so chaotischer das Ergebnis. Das hier sind die Rolltreppen im Bahnhof wie unschwer zu erkennen ist 😉

Macht auf jeden Fall ne Menge Spaß Ich kann die Wirklichkeit mal Wirklichkeit sein lassen und schauen was sich wirklich hinter der sichtbaren Welt verbirgt: Chaos, nichts als Chaos.