Antequera

Die Alcazaba von Antequera

Zwischen Ardales und Malaga – unserem nächsten Ziel – liegt die Stadt Antequera. Sie ist eine Stadt und Gemeinde in der Provinz Málaga, auch als das „Herz von Andalusien“ bekannt, da hier die Landstraßen der vier großen andalusischen Städte Cordoba, Granada, Sevilla und Málaga zusammenlaufen. Sie hat eine lange und reiche Geschichte, die bis in die prähistorische Zeit zurückreicht. Ein Grund für uns mal vorbeizuschauen. Die Stadt wurde ursprünglich von den alten Iberern besiedelt, die auf einem Hügel über dem Guadalhorce-Tal eine Festung errichteten. Später wurde sie von den Römern erobert, die in der Gegend ein Netz von Straßen und Aquädukten bauten.

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Caminito del Rey

Ein Abschnitt des Caminito del Rey wo man alten und neuen Steg sehen kann

Vor einer knappen Woche brachen wir von Campingplatz Ardales gut gerüstet auf, um einen der bekanntesten und spektakulärsten Wanderwege Europas zu laufen, den „Caminito del Rey„. Der bekannte Pfad wurde ursprünglich als Transitweg für die Arbeiter und das Personal von Saltos del Gaitanejo und El Chorro angelegt. Der Hintergrund war die Gewinnung von Energie. Dazu wurde ein Kanal durch die Schlucht gebaut, der von den Stauseen kommend, sich durch den ganzen Bergeinschnitt zieht und durch das so entstehende Gefälle, am Ende einen 120 Meter hohen „Wasserfall“ generiert, der die Turbinen antrieb. Heute wird der Kanal nicht mehr genutzt und der Weg ist eine reine Touristenattraktion. Aber was für eine.

Mit einem langen Tunnel beginnt unser Abenteuer, bringt uns aber erstmal gemütlich zum Eingangsbereich. Man kann den Caminito nur laufen, wenn man vorab einen Slot gebucht hat, oder man geht das Risiko ein, vor Ort nach Tickets zu schauen. Da nur eine begrenzte Menge Besucher pro Tag zulässig sind, kann das aber auch schiefgehen. Besser ist es also vorab zu buchen. Hat man eine Führung gebucht – Singletickets sind schnell ausgebucht – bekommt man einen Guide und ein Headset, ein Helm für jede/n ist obligatorisch. Dann beginnt die etwas 2-stündige Wanderung.

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Alcazaba de Almeria

Alcazaba vom Cerro de San Cristóbal

Heute bin ich mit dem Rad nach Almeria gefahren. Die Strecke ist ganz gut zu fahren und ist nur knapp 15 km weg von unserem Campingplatz in Roquetas de mar. Mein Ziel dabei: Die Alcazaba, die große Festung über Almeria. Neben der Kamera hatte ich auch meine Drohne eingepackt, da ich wusste, dass viele Ansichten eher den Blick von Oben brauchen. Das hat dann auch gut funktioniert und ich habe 2 Akkus leergeflogen.

Die Alcazaba mit ihren 1430 Metern ummauerten Umfang ist nach der Alhambra das größte muslimische Bauwerk in Spanien. Sie wurde im 10. Jahrhundert nach der Gründung der Stadt auf Geheiß von Abderramán III. erbaut. Es ist eine Festung, die aus drei Teilen besteht. Die ersten beiden sind muslimischen Ursprungs der Dritte christlich, der nach der Eroberung der Stadt durch die Katholischen Könige im Jahr 1489 erbaut wurde.

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Cartagena

Letzte Woche hab ich mich mit meinem Rad von Los Alcazares auf den Weg gemacht um eine alte Hafenstadt der Karthager zu besuchen. Cartagena liegt rund 30 km entfernt und wurde von den Karthagern etwa 220 v. Chr. gegründet. Unter der Herrschaft der Römer erlebte die Stadt eine Blütezeit. Unter den vielen römischen Ruinen ist auch ein Theater aus dem 1. Jahrhundert v. Christus. Das hab ich mir von draußen angeschaut, um anschließend am Hafen ein paar Tapas zu genießen.

Während des Spanischen Bürgerkrieges (1936–1939) war Cartagena der Hauptstützpunkt der spanischen republikanischen Marine und eine der Hochburgen der republikanischen Regierung. Es behauptete sich länger als jede andere spanische Großstadt gegen die Truppen General Francos, die Cartagena erst am 31. März 1939 einnahmen.

Puig de la Nao

Bevor im vierten Jahrhundert die Vandalen kamen, später noch die Goten und noooch viel später wir, die Teutonen, siedelten die Iberer bereits entlang der spanischen Ostküste. Von 600 B.C. bis 300 A.D. ließen sich sich dort nieder und trieben Handel mit anderen Mittelmeeranrainern. Aus dieser Zeit stammt auch die Bezeichnung „Iberische Halbinsel“

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Geisterstädtchen

Geschlossene Ladenzeile in Marseillan-Plage

Was in den Bergen die Wintersportorte im Sommer sind, ist hier an der französischen Mittelmeerküste der näher kommende Winter. Noch ist zwar Herbst, aber hier in Marseillan-Plage haben Mitte Oktober gerade noch drei – kleine – Campingplätze geöffnet. Die Saison ist beendet und auch auf den Straßen sieht man kaum Menschen, 90% aller Läden sind geschlossen, es lohnt sich nicht mehr.

Auch wir machen hier nur einen Stopover auf dem Weg nach Spanien, waren aber auch schon hier, als Leben in der Bude war. Es ist ein wenig gruselig durch die fast leeren Straßen zu schlendern, auf der Suche vielleicht etwas zum Kaffee oder ein Baguette besorgen zu können. Da hier aber auch Menschen wohnen, ist eine kleine lokale Grundversorgung gewährleistet, also schaffen wir das natürlich. Im Nachbarort Agde gibt es zusätzlich einen riesigen Hyper U, wo man wirklich alles bekommt, was man braucht.

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Spitzhacke

Spitzhacke in Kassel mit herbstlicher Stimmung

Seit der Documenta 7 steht am Ufer der Fulda in Kassel eine überdimensionale Spitzhacke des Pop-Art-Künstler Claes Oldenburg. Sie ist 12.25 m hoch und steht dort seit 1982. Laut Wiki-Eintrag: „… erinnert Oldenburg an die Geschichte des Wiederaufbaus Kassels nach dem 2. Weltkrieg. Am Rosenhang wurden die nicht mehr zu verwertenden Trümmer aufgeschichtet, die mit Spitzhacken bearbeitet wurden.“ Eine gute Gelegenheit heute mal mit der DJI Mini II vorbeizuschauen und ein paar Bilder zu schießen.

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Wasserspiele

Markusplatz in Venedig unter Wasser

Seit gestern stehen wir mit dem Wohnmobil in Punta Sabbioni und ein Besuch in Venedig ist quasi ein „Muss.“ Wir haben uns gleich eine 48-Stundenkarte geholt und setzen gegen Mittag mit der Fähre über. Trotz Regenwarnung ist herrliches Wetter und so steigen wir an der Station „San Marco“ aus, um erstmal die Tauben auf dem Markusplatz zu begrüßen.

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radbahn

Werbung zur Radbahn unter dem U1 Viadukt

Ende letzter Woche wurde vier Tage lang in Kreuzberg der Start zur ersten Etappe der „Radbahn U1“ gefeiert. Nach sieben Jahren der Planung nimmt das erste Testfeld zwischen dem Görli und dem Kotti Gestalt an. Mit dem sogenannten „Reallabor“ werden Umsetzungen entworfen, getestet, mit den Beteiligten diskutiert, Ideen vielleicht wieder verworfen, immer mit dem Ziel alle Betroffenen zu hören und am Ende mitzunehmen, wie es so schön heißt.

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